
Winterliche Impressionen aus Welschneudorf.
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ver.di: Mehr als 3000 Beschäftigte streikten

Bahnen blieben im Depot. Nichts ging heute Morgen im Mainzer Nahverkehr, die 117 Busse und 23 Straßenbahnen der MVG fuhren erst wieder ab 12 Uhr. Insgesamt 90.000 Fahrgäste wurden nicht, bzw. verspätet befördert. (Foto: Dehnert)
Rheinland-Pfalz. Im ganzen Land haben heute 3300 Beschäftigte der Kommunen und des Bundes die Arbeit niedergelegt. In 25 Städten und Gemeinden beteiligten sich alle Bereiche des Öffentlichen Dienstes an einem Warnstreik, zu dem ver.di Rheinland-Pfalz im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde aufgerufen hatte.
In der Landeshauptstadt war über den ganzen Vormittag hinweg der ÖPNV lahmgelegt. Die 117 Busse und 23 Straßenbahnen wurden ab 12 Uhr wieder angefahren, rund eine Stunde später lief wieder alles planmäßig.
Ebenfalls im Warnstreik waren die Beschäftigten der Müllabfuhren in Mainz, Ludwigshafen und Worms mit insgesamt rund 500 Beschäftigten. Bestreikt wurden auch kommunale Kliniken, Stadtwerke, Stadtverwaltungen und verschiedene Einrichtungen der Bundeswehr und der Wasser‑ und Schifffahrtsämter in 25 Städten und Gemeinden des Landes. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bürger fühlen sich in Verbandsgemeinde sicher

Andree Stein, erster Beigeordneter, und Bürgermeister Edmund Schaaf nahmen die Ergebnisse der Bürgerbefragung in gedruckter Form von Polizeioberkommissarin Anke Zimmermann und Kriminaldirektor Volker Schmidt (von rechts) entgegen. (Foto: Herbert A. Eberth)
Montabaur. Die weitaus meisten Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur fühlen sich in ihrem Wohnumfeld sicher. Das ist das Fazit einer Befragung mit dem Titel „ Es geht um Ihre Sicherheit“, die von der Verbandsgemeindeverwaltung und der Polizeidirektion in Montabaur im Oktober des vergangenen Jahres unter 1000 Bürgern gestartet worden war. Die Ergebnisse wurden jetzt im Rathaus der Verbandsgemeinde (VG) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Zwei Wochen hatten die ausgewählten Bürger Zeit, um den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken. Von den 1000 Bögen waren 323 in Montabaur, 441 in elf Ortsgemeinden mit mehr als 1000 Einwohnern und 235 in 13 Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern verteilt worden. 391 Rückläufe zählte die für die Aktion verantwortliche Projektleiterin der Polizeidirektion, Polizeioberkommissarin Anke Zimmermann, die auch die Details der Bürgerbefragung vorstellte. Eine Quote, die nach ihrer Darstellung den Ansprüchen an ein repräsentatives Ergebnis gerecht wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Die größte Fehlerquelle ist der Mensch“
Koblenz. Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz hat im vergangenen Jahr mit 40.991 zu 42.004 im Jahre 2008 um rund 1000 Unfälle oder knapp 2,5 Prozent abgenommen. Nach Angaben des Präsidiums bewegt sich die Zahl der erfassten Verkehrsunfälle damit bereits seit Jahren in einem engen Korridor – und zwar ständig im Bereich der Tiefststände.
Insgesamt sei die Entwicklung im Bereich der Verkehrsunfälle inzwischen seit vielen Jahren positiv, in vielen Einzelbereichen sogar sehr positiv, so das Polizeipräsidium. Diesen Beitrag weiterlesen »
Landesweiter Warnstreik und Großkundgebung
| 8. Februar 2010 |
Region. Nachdem die zweite Runde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am vergangenen Montag in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen ist, hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auch in Rheinland-Pfalz für kommenden Montag, 8. Februar, die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes im Land zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. ver.di rechnet mit über 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes. Diesen Beitrag weiterlesen »
Beliebter Seelsorger van Schijndel verstorben
Westerburg. Im Alter von 85 Jahren verstarb im Westerburger Gertrud-Bucher-Haus am Sonntag Pater Bernard van Schijndel. Der beliebte Seelsorger, der zunächst in die Mission gehen wollte, erhielt 1953 die Priesterweihe und kam 1954 nach Deutschland. Er war Kaplan in Kleve und danach in Duisburg, wo er auch als Religionslehrer in einer Bergberufsschule arbeitete. 1966 übernahm er die Pfarrei Bonames (Frankfurt) und fand hier seine Lebensaufgabe. Mit seinen teils unkonventionellen Methoden und der ihm eigenen menschlichen Wärme gewann er im sozialen Brennpunkt „Am Bügel“ Menschen, die sonst vielleicht nicht den Weg zur Kirche gefunden hätten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Westerwald-Verein Buchfinkenland wächst

Auch das gibt es beim Westerwald-Verein Buchfinkenland: ein Grillkurs für Männer mit der AOK am Horbacher Sportplatz, bei dem die fast zwei Dutzend Grillexperten nicht nur was lernen konnten, sondern auch viel Spass zusammen hatten.
Gackenbach-Dies. Das 25-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr hat dem Zweigverein Buchfinkenland im Westerwald-Verein am südlichsten Zipfel des Westerwaldes offensichtlich Auftrieb gegeben. So war es nicht verwunderlich, dass die Stühle im Gasthaus „Tannenhof“ im Gackenbacher Ortsteil Dies kaum ausreichten, um den nun fast 100 Mitgliedern Platz zu bieten.
Vorsitzender Manfred Henkes (Horbach) berichtete über 16 Aktionen im vergangenen Jubiläumsjahr. Hervorzuheben sei hierbei der aktive Naturschutz sowie zahlreiche Vorträge, Exkursionen, Wanderungen und Ausflüge. Höhepunkte waren ein Familienabend für die Vereinsmitglieder mit Anhang, ein Indianernachmittag für Kinder und ein AOK-Workshop „Grillen – Männer sind die Spezialisten“. Durchweg alle Veranstaltungen waren demnach gut bis sehr gut besucht. Viel Zuspruch fanden auch die heimat‑ und naturkundlichen Exkursionen im Buchfinkenland, mit denen die Region vielen Gästen vorgestellt wurde. Eine weitere herausragende Aktivität war die jährliche Silvestersternfackelwanderung zum Jahresabschluss mit vielen Teilnehmern aus allen drei Buchfinkengemeinden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie will ich wohnen, wenn ich alt bin ?
| 22. Februar 2010 | ||
| 17:30 |
Westerwaldkreis. Die Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) lädt für Montag, 22. Februar, 17:30 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Wohnformen im Alter“ in den kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Selters ein. Die Mediatorin und Beraterin im Mobilen Beratungsteam des Kompetenznetzwerks Wohnen, Christine Peters, wird Antworten auf die Frage geben „Wie will ich wohnen, wenn ich alt bin ?“. Diesen Beitrag weiterlesen »
Polizei kontrollierte Rotlichtszene und Umfeld
Region. In den Abend‑ bzw. Nachtstunden von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche haben Polizeibeamte in ganz Deutschland in einer konzertierten Aktion zeitgleiche Kontrollen in der Rotlichtszene und deren Umfeld durchgeführt. Der Schwerpunkt der Maßnahmen zielte diesmal darauf ab, die dort festgestellten Netzwerke des Menschenhandels aufzuhellen, von dem Frauen aus Westafrika besonders häufig betroffen sind.
Im nördlichen Rheinland-Pfalz wurden demnach etwa 500 Personen einer Erstkontrolle unterzogen und rund 150 davon eingehender überprüft. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz waren rund 50 Beamte der Landespolizei eingesetzt, die 21 bordellartige Betriebe, Terminwohnungen und Wohnmobile aufsuchten. In Koblenz wurden zwei Nigerianerinnen aufgrund ausländerrechtlicher Verstöße mit zur Wache genommen, vernommen, erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin und Einbehaltung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen. In mehreren Fällen wurde der Nachweis einer unerlaubten Arbeitsaufnahme (Ordnungswidrigkeit) erbracht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Räumfahrzeug landete im Straßengraben

Pech beim Schneeräumen: Kurz vor Welschneudorf rutschte ein Räumfahrzeug in den Straßengraben. (Foto: Herbert A. Eberth)
Welschneudorf. Pech auf der ganzen Linie hatte heute am frühen Abend der Fahrer eines Räumfahrzeuges. Nach Informationen von @propos wollte er einen Lkw, der am Steilstück kurz vor dem Ortseingang von Welschneudorf auf schneeglatter Straße hängengeblieben war und von einem Traktor angeschoben wurde, überholen, um die Fahrbahn vor dem Lkw zu räumen und zu streuen.
Bei dem Überholmanöver geriet das Räumfahrzeug ins Rutschen und landete links im Straßengraben. Versuche, das Fahrzeug mit Traktoren aus dem Graben zu ziehen, scheiterten, so dass ein Schleppfahrzeug der Straßenmeisterei angefordert werden musste. In beiden Fahrtrichtungen kam es über längere Zeit zu Verkehrsbehinderungen.
Schnee schippen avanciert zur Sportart Nr. 1

So wie Karl Sprenger aus Welschneudorf betätigen sich viele Westerwälder ganz schön sportlich beim Schnee schippen. (Fotos: Herbert A. Eberth)
Welschneudorf. So wie hier in Welschneudorf avanciert das Schnee schippen derzeit überall im Westerwald zur Sportart Nr. 1. Die in den vergangenen Tagen vom Himmel gefallenen Schneemassen machen es so manchem reichlich schwer, noch Platz für das weggeräumte Weiß zu finden. So häufen sich überall in Hofeinfahrten oder auch an Straßenrändern die Schneehügel zu enormer Größe auf.
Der Deutsche Wetterdienst meldet auch für die nächsten Tage weiterhin winterliche Witterungsverhältnisse mit wiederholt teils kräftigen Schneeschauern. Da bleibt auch unser Nachbar Karl (Foto) in Übung.
Loipen in Welschneudorf sind gespurt
Welschneudorf. Die Loipen in Welschneudorf sind erstmals seit längerer Zeit wieder gespurt. Freizeitsportler Horst Hohn ergriff die Initiative und sorgte in Zusammenarbeit mit Sabine Lehmler vom Skiclub „Großer Dielkopf“ für freie Fahrt auf einer Strecke von rund sechs Kilometern. Startpunkt für Ski-Langläufer ist wahlweise in der Straße „Am Bornplatz“ oder am Waldspielplatz. Die Parkplätze am Waldspielplatz können wegen der winterlichen Bedingungen derzeit allerdings noch nicht angefahren werden. Im Bereich des Bornplatzes sind Parkplätze vorhanden.
Polizei warnt vor manipulierten Geldautomaten

Mit täuschend echten, aber manipulierten Bauteilen versuchen gut organisierte Banden, Bankkunden um ihr Geld zu bringen. (Foto: Polizei)
Westerwaldkreis. Das Polizeipräsidium Koblenz warnt EC‑ und Kreditkartenbesitzer aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Machenschaften durch so genanntes „Skimming“: In der Regel sehr gut organisierte Tätergruppen manipulieren die Karteneinzugsschlitze und/oder die Eingabetastatur von Geldautomaten (GAA). Zusätzlich ist zumeist irgendwo am oder im Nahbereich des GAA noch eine gut getarnte Mini-Kamera oder ein verstecktes Foto-Handy installiert.
Die veränderten Bauteile sind inzwischen so täuschend echt ausgeführt, dass selbst Experten sie vielfach erst bei genauem Hinsehen bzw. gezielter Suche entdecken. Mit den Vorsatzgeräten werden die Magnetstreifen der EC-Karten ausgelesen und später auf Plastikkarten („White Plastics“) kopiert. Mit den Kameras wird versucht, die PIN-Eingabe aufzuzeichnen. Diesen Beitrag weiterlesen »







