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Archiv für 2009

Die Akteure des Zirkus Baldini stellten sich auch bei Eiseskälte gerne zu einem Foto auf. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Montabaur. Ein eisiger Wind weht wie in Fetzen über den schneebedeckten Platz hinter dem Sägewerk im Montabaurer Ortsteil Allmannshausen. Auf einer Seite bilden rote Containerwagen so etwas wie einen Halbkreis. Gegenüber, am anderen Ende des Geländes, steht eine Zugmaschine mit Anhänger. Auf dem roten Untergrund prangt in großen Lettern der Schriftzug „Zirkus Baldini“. Dazwischen, in der Mitte des noch freien Platzes, ragen zwei hohe Masten auf, mit scharf gezackten Lichter-Sternen an ihrer Spitze. Sie lassen nur andeutungsweise erahnen, dass hier in den nächsten Tagen ein Zirkuszelt aufgebaut werden soll.

Ein junger Mann in dunklen Kleidern geht zielstrebig auf mich zu, stellt sich als Tino Krämer vor und bittet mich zu einem der Wagen, die nahe am Ufer des Baches stehen, der den Platz nach einer Seite hin begrenzt. Stählerne Stufen führen hinauf zu der Tür des Wohnwagens. Drinnen ist es angenehm warm. Alex Krämer, Chef dieses kleinen Familienbetriebes, volkstümlich eher „Zirkusdirektor“ genannt, schüttelt mir die Hand. Sein ältester Sohn Rocky ist ebenfalls dabei, ebenso zwei Mädchen, Jeanette und Sidney. Später stößt noch Alex‘ Frau Michele hinzu. Rockys Frau Sandra versorgt derweil in einem anderen Wohnwagen ihre beiden Kinder, den zweieinhalb Jahre alten Keanu und die gerade mal drei Monate alte Melody.
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Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft.

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft.

München. Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Dezember erneut gestiegen. Die derzeitige Geschäftslage ist den Unternehmensmeldungen zufolge wiederum etwas günstiger als im Vormonat. Den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr schätzen sie ähnlich ein wie im November. Die zuversichtlichen und die skeptischen Zukunftsbewertungen gleichen sich nahezu aus. Nach dem scharfen Einbruch im vergangenen Winter wirken die aktuellen Umfrageergebnisse wie ein Weihnachtsgeschenk. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Hilfsorganisation SUPPORT AFRICA mit Sitz in Nassau/Lahn unterstützt die Valley-View-Universität in Ghana.

Die Hilfsorganisation SUPPORT AFRICA mit Sitz in Nassau/Lahn unterstützt die Valley-View-Universität in Ghana.

Nassau. SUPPORT AFRICA, eine Hilfsorganisation mit Sitz in Nassau/Lahn, hat einen Container mit Krankenhausbetten und medizinischer Einrichtung auf die Reise nach Ghana geschickt. Er geht an die im Aufbau befindliche Klinik der Valley View Universität. Sein Inhalt stammt aus Krankenhäusern, die geschlossen werden oder neue Geräte und Möbel angeschafft haben. Vor dem Versand wurden die Gegenstände in den Werkstätten von SUPPORT AFRICA repariert, aufbereitet und neu lackiert.

Nach Erhalt des Containers beginnt die Valley View Universität mit dem Aufbau der Basismedizin. Zunächst wird eine Klinik mit 30 Betten eingerichtet. Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt der überwiegend armen und nicht krankenversicherten Patienten beträgt in der Regel 2–5 Tage. Mit der Zunahme von ausgebildetem Pflegepersonal und Ärzten wird die medizinische Kapazität dann sukzessive erweitert. Geplant ist ferner die Gründung einer eigenen Fakultät für Medizin. Ähnliche Vorhaben fördert SUPPORT AFRICA seit 1996 auch an weiteren Universitäten in Ghana, Kenia und Uganda. Diesen Beitrag weiterlesen »

Höhn/Girkenroth. Zwischen dem 15. Dezember, 11 Uhr, und dem 17. Dezember, 10 Uhr, wurden nach Angaben der Polizei in Westerburg in der Gemarkung Höhn an der frei zugänglichen Ahlsberg-Kapelle diverse Sachbeschädigungen begangen:

  • Im Eingangsbereich des Geländes ist ein Hinweisschild verbogen.
  • Ein an der Rückseite der Kapelle angebrachtes Regen-Fallrohr ist teilweise abgerissen.
  • Ein an einem Kreuz befestigtest Bild ist (vermutlich mit einem Feuerzeug) angebrannt.
  • Ein Fliederbaum sowie ein Rhododendron sind abgeknickt.
  • Zwei Blumenübertöpfe in der Kapelle sind zerschlagen.
  • Das Sicherheitsglas eines Ausstellungsschreins ist mit einem tatorteigenen Kieselstein eingeschlagen.
  • Das dahinter angebrachte Marienbild ist beschädigt.

Zwischen dem 13. Dezember und dem 16. Dezember wurde außerdem in der Gemarkung Girkenroth auf dem Zufahrtsweg zum Girkenrother Kopf eine neu errichtete Absperrschranke beschädigt.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Westerburg, Telefon: 02663⁄9805–0, zu melden.


Bilder von Erika Feig sind in einer Ausstellung in der Stadtbücherei Montabaur zu sehen.

Bilder von Erika Feig sind in einer Ausstellung in der Stadtbücherei Montabaur zu sehen.

Montabaur. Die in Montabaur wohnende Malerin Erika Feig stellt in der Stadtbücherei eine Auswahl ihrer Gemälde aus. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden (Dienstag, 15 bis 18:30 Uhr;  Mittwoch: 10 bis 14 Uhr; Donnerstag: 10 bis 18:30 Uhr; Freitag: 10 bis 16 Uhr; Samstag: 10 – 13 Uhr).

Der Weihnachtsmarkt in Horbach war gut besucht.

Der Weihnachtsmarkt in Horbach war gut besucht.

Horbach. Wenn auch das Wetter zu wünschen übrig ließ, so kamen doch viele Besucher zum Weihnachtsmarkt in Horbach. Die Senioren waren bereits zum Kaffee in den Saal der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ geladen. Hier trug Paul Schwarz ein Gedicht mit sehr viel Wahrheit zum Prunk während der Weihnachtszeit vor. Den Senioren, die bereits 80 Jahre jung sind, wurde eine kleine Aufmerksamkeit der Gemeinde überreicht. Der Kinder‑ und Jugendchor unter der Leitung von Mario Siry erfreute zunächst die Senioren und überbrachte anschließend den Besuchern draußen ein kurzes Ständchen. Der Ortsbürgermeister bedankte sich beim Chor mit einem Nikolaus für jedes Kind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heiligenroth. Sein 30-jähriges Bestehen feiert der TC Heiligenroth am Samstag, 19. Dezember, mit einer kleinen internen Feier, verbunden mit einer Weihnachtsfeier. Dazu lädt der Verein alle Mitglieder ab 19 Uhr in das Clubhaus ein.

Montabaur/Heiligenroth. Brennholz zur Selbstaufarbeitung wird vom Forstrevier Montabaur-Ahrbach in Form von zwei Sortimenten angeboten. Die Bereitstellung des Holzes erfolgt hauptsächlich aus dem Stadtwald Montabaur.

Sortiment 1: Buche Langholz (6 Meter), an feste Waldwege gelagert. Verkaufstermin: 27. Februar 2010, 9:30 Uhr am Waldspielplatz Horressen. Mindestabnahmemenge: 8 Raummeter, Maximalmenge: 20 Raummeter. Preis: 32 Euro/Raummeter.

Das Holz ist entastet und liegt aufarbeitungsgerecht auf Unterlagen am Wegrand. Die Abfuhr mit PKW ist gewährleistet. Das Holz wird in ausreichender Menge bereitgestellt und kann an dem genannten Termin direkt im Forstrevier gekauft werden. Eine Vorbestellung ist nicht möglich. Vom 1. bis 5. März 2010 ist eine telefonische Vergabe in der Zeit von 8 bis 10 Uhr unter der Telefonnummer des Forstreviers noch möglich (02602⁄999 5830). Die Aufarbeitung und Abfuhr sollte bis 30. Juni 2010 abgeschlossen sein.

Sortiment 2: Buche Kronenholz, im Waldbestand. Verkaufstermin: 13. Februar 2010 um 9:30 Uhr am Waldspielplatz Horressen. Maximalabgabemenge: 10 Raummeter, Preis: 15 Euro/Raummeter.

Bedingungen: Vorliefern per Hand an die Rückegasse, Abfuhr nur auf gekennzeichneten Rückegassen mit Schlepper möglich. Dieses Sortiment ist nur in begrenztem Umfang vorhanden. Eine Vorbestellung ist nicht möglich. Die Aufarbeitung und Abfuhr muss bis zum 30.April 2010 abgeschlossen sein.

Montabaur-Eschelbach. Auch für das Jahr 2010 soll wieder ein Kalender mit den Veranstaltungen im Ortsteil Eschelbach erstellt werden. Alle Vereine und Einzelgruppen sind aufgerufen, ihre Veranstaltungstermine bis Freitag, 18. Dezember, an folgende Email-Adresse zu schicken: webmaster@ecv-eschelbach.de. Spätere Einsendungen können aus zeitlichen Gründen nicht mehr angenommen werden.

Montabaur. Zu einem elsässischen Wein-Käse-Abend lädt die Deutsch-französische Gesellschaft (DFG) für Freitag, 18. Dezember, 19:30 Uhr, ins Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (Bahnhofstr. 32, Montabaur) ein, wo, in Zusammenarbeit mit der Weinbruderschaft zu Mons Tabor vier Weine und Käse von Christa Graf, DFG-Vorstandsmitglied, vorgestellt werden.

Die Elsässer Gewächse sind sich insgesamt recht ähnlich, natürlich mit beachtenswerten Abstufungen bei der Qualität. Mögen sich manche streiten über die Unterschiede des Rieslings von Kaysersberg und Kientzheim, eben mal einen Kilometer voneinander entfernt, der unkomplizierte Genießer wird sich mit folgender Zweiteilung zufrieden geben: Am Bas-Rhin, dem nördlichen Teil zwischen Straßburg und Selestat, sind die Weine leichter und kantiger, oft ausdrucksvoller. Südlich davon, am Haut-Rhin um Colmar, wird der Geschmack hitziger.

Nach der Weinprobe besteht nicht nur die Möglichkeit die verkosteten Weine, sondern auch typische Produkte die zu einem „Réveillon“ (Weihnachtsessen) in Frankreich dazugehören, zu erwerben. Der Unkostenbeitrag für DFG-Mitglieder beträgt 13,00 Euro und für Nicht-Mitglieder 15,00 Euro. Weitere Infos und Anmeldung (bis 14.12.): DFG, Tel. 02602⁄947759.

Montabaur.  Am Donnerstag, 28. Januar 2010, besteht in der Zeit von 11–16 Uhr erstmals die Möglichkeit, vor dem „Alten Rathaus“  in Montabaur (in der Fußgängerzone) Blut zu spenden. Zudem wird das DRK ein Blutspende-Informationsmobil in der Nähe des Blutspendebusses stationieren. Die DRK-Mitarbeiter informieren dort über Details der Blutspende.

Verbandsgemeinde Montabaur. Jedes Jahr sammeln Freiwillige in einer Haus‑ und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. @propos veröffentlicht an dieser Stelle – soweit bekannt – die Ergebnisse.

332,67 Euro wurden in Eschelbach für die wichtige Friedensarbeit der Deutschen Kriegsgräberfürsorge gespendet. Ortsvorsteher Dieter Dickmann dankte dafür allen Spendern sowie den Sammlern Antonius und Claudia Görg.

642,10 Euro wurden in Eitelborn für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gespendet. Ortsbürgermeister Norbert Blath dankte den Spendern und den Sammlern der Jugendfeuerwehr Eitelborn unter Leitung von Gilbert Knopp.

Stahlhofen. Die Gymnastikgruppe beim FSV Gelbachtaltaler Sportfreunde Stahlhofen fährt am Freitag, 18. Dezember, um 17:30 Uhr zu einer Stadtführung ins vorweihnachtliche Limburg. Treffpunkt ist am Parkplatz der Kirche. Die Führung beginnt um 18:15 Uhr am Brunnen „Ritter Hattstein“, Plötze. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer ein Abendessen in Bladernheim.

Koblenz. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat in 29 von 64 seit Mitte September untersuchten Proben gentechnisch veränderten Leinsamen nachgewiesen – das entspricht rund 45 Prozent. Gentechnisch veränderter Leinsamen ist laut LUA zwar nicht unmittelbar gesundheitsschädlich, er ist in der EU jedoch nicht zugelassen. Untersucht wurden reine Leinsaat und daraus hergestellte Produkte aus dem Bäckereigroßhandel, aus Bäckereien sowie aus dem Einzelhandel.

13 untersuchte Proben Bio-Leinsamen waren bis auf eine Ausnahme unauffällig. Die meisten Beanstandungen betrafen Chargen aus dem Großhandel mit Herkunft Kanada. Bei den Produkten für Verbraucher aus dem Einzelhandel handelt es sich häufig um Bio-Leinsamen, Goldleinsamen oder Leinsamen nicht-kanadischer Herkunft, weshalb es hier nur sehr wenige Beanstandungen gab. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sie diskutierten mit den Zuhörern bei der Info-Veranstaltung zum Thema "Wie tickt die Jugend im Westerwald?" (von rechts): AWO-Kreisvorsitzender Joachim Jösch, Forums-Sprecher Uli Schmidt und Sozialforscher Ingo Leven. (Foto: Herbert A. Eberth)

Sie diskutierten mit den Zuhörern bei der Info-Veranstaltung zum Thema "Wie tickt die Jugend im Westerwald?" (von rechts): AWO-Kreisvorsitzender Joachim Jösch, Forums-Sprecher Uli Schmidt und Sozialforscher Ingo Leven. (Foto: Herbert A. Eberth)

Höhr-Grenzhausen. „Wie tickt die Jugend im Westerwald?“ — Das fragten sich die Teilnehmer einer Info‑ und Diskussionsveranstaltung des von der SPD initiierten Forums Soziale Gerechtigkeit im Jugend‑ und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ in Höhr-Grenzhausen. Eine echte Antwort darauf fanden sie nicht, denn außer einer Handvoll Interessierter, davon gerade mal zwei in jugendlichem Alter, ließ die Veranstaltung junge Leute kalt.

Dabei ging es um die Interessen junger Menschen, wie Forums-Sprecher und SPD-Kreistagsmitglied Uli Schmidt bei der Begrüßung der Gäste meinte. Im Mittelpunkt dieses Abends standen nämlich zwei Jugendstudien, und zwar „Jung sein im Westerwald“, eine Untersuchung, die 2001 vom Kreisverband Westerwald der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Zusammenarbeit mit der Universität in Koblenz veröffentlicht wurde, und die Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2006. Diesen Beitrag weiterlesen »

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