Bad Ems. „Nichts zeigen – Über das Verborgene im Bild“ lautet der Titel der Vortragsreihe, die das Künstlerhaus Schloß Balmoral (Villenpromenade 11) in Bad Ems gemeinsam mit der Universität Koblenz veranstaltet. Nachdem die Reihe mit Prof. Dr. Gottfried Boehm im Sommer eröffnet wurde, folgen im Dezember nun zwei weitere Vorträge kurz aufeinander:
Ob und wie das Verborgene künstlerisch in digitalen Medien wie Film, Fotografie und Internet thematisiert wird, ob sich die Neuen Medien gar zum Verborgenen hin ändern, ob das Spiel mit dem Gezeigten und dem Nicht-Zeigbaren dort weitergeht oder aber an Grenzen stößt, sind Fragen, denen Prof. Christin Lahr, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, am Donnerstag, 3. Dezember, 19:30 Uhr, in ihrem Vortrag „Nichts zu verstehen ist die größte Herausforderung“ nachgehen wird.
Dr. Annette Bitsch, Humboldt-Universität zu Berlin, wird am Donnerstag, 10. Dezember, 19:30 Uhr, über das Thema „Das Begehren der Bilder — Blick und Medien in der Theorie von Jacques Lacan“ referieren. Vor dem Hintergrund von Jaques Lacans Theorie des Blicks befasst sich ihr Vortrag mit zwei fundamental verschiedene Epochen von Bildlichkeit und Bildwahrnehmung, die zugleich zwei historisch und systematisch weit voneinander getrennt liegenden Denk‑ und Medienzeitaltern entsprechen.









