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Archiv für 2010

Okt
21
20:00
Anka Zink gastiert mit ihrem Comedy-Programm "Sexy ist was anderes" im Kulturzentrum "Zweite Heimat" in Höhr-Grenzhausen.

Anka Zink gastiert mit ihrem Comedy-Programm "Sexy ist was anderes" im Kulturzentrum "Zweite Heimat" in Höhr-Grenzhausen.

Höhr-Grenzhausen. Anka Zink gastiert am Donnerstag, 21. August, 20 Uhr, mit ihrem Comedy-Programm „Sexy ist was anderes“ im Kulturzentrum „Zweite Heimat”. Ihr Wahlspruch: “Fummeln war früher, heute ist twittern.” Ihr Programm hangelt sich entlang der Frage:  Haben sie noch ein Leben in „Echtzeit“ (neudeutsch: realtime) oder findet ihre private und berufliche Realität eher digital statt?

Was früher „Familie“ hieß, buchstabiert sich inzwischen längst “Communitie”. Statt zum Klatsch im Treppenhaus, klicken die Zeitgenossen sich heutzutage in Chatrooms ein. Wer nervt, wird einfach per Mausklick gelöscht. Sauber, geräuschlos und kostenneutral – eine schöne neue Beziehungswelt. Digital und unverbindlich. Hier weiterlesen »

Aug
14
19:30
Aug
15
11:00
Das Blockflötenquartett "Flautando" gastiert beim Westerwälder Bläsersommer im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.

Das Blockflötenquartett "Flautando" gastiert beim Westerwälder Bläsersommer im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.

Westerwaldkreis. Nach dem Sternmarsch von 300 Musikern in Montabaur und einer durch die Fußball-WM bedingten „Zwangspause“ geht es am Samstag, 14. August, 19:30 Uhr, mit dem Westerwälder Bläsersommer und dem Blockflötenquartett „Flautando“ zunächst etwas leiser weiter. Das Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen ist Aufführungsort von gleich zwei Konzerten des Kölner Flötenquartetts.

Am Sonntag, 15. August, 11 Uhr, wollen Flautando besonders Kinder ab sechs Jahren mit auf eine musikalische Zeitreise nehmen. „Julius der Flötenspieler“ heißt das Stück und gleichzeitig der Protagonist, der zusammen mit den jungen Zuhörern auf die Reise geht und gemeinsam mit ihnen ferne Länder erkundet. Zusammen mit ihm treffen sie mittelalterliche Spielleute, Johann Sebastian Bach, einen japanischen Mönch und sogar eine Expertin für Vogelstimmen. Es entwickelt sich ein lebendiger Dialog, bei dem die Kinder eine Menge über Musik und mindestens 30 verschiedene Blockflöten erfahren. Hier weiterlesen »

AugAug
69

Montabaur. Die Kirmes in Montabaur wird in diesem Jahr zum musikalischen Großereignis. Auf drei Open-Air-Bühnen — auf dem Großen Markt, in der Kirchstraße und erstmals auf dem neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz — wird ein umfangreiches Programm an Live-Musik von Freitag bis Montag, 6. August bis 9. August, geboten. Insgesamt 13 Live-Bands und Musikvereine sorgen für Unterhaltung bis tief in die Nacht hinein: von Rock und Pop über Salsa und alpenländische Stimmungsmusik bis hin zu Blasmusik und Bigband-Sound.

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Hamburg. Neue Modellrechnungen am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zeigen, dass Politik, Wirtschaft und privaten Haushalten nur noch wenig Zeit bleibt, um wirklich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, mit denen einer weiteren gravierenden Veränderung des Klimas begegnet werden kann.

Erich Roeckner und seine Koautoren am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) gehen in einer jetzt erschienenen Veröffentlichung mit dem Titel „Historical and future anthropogenic emission pathways derived from coupled climate-carbon cycle simulations“ (Historische und zukünftige anthropogene Emissionspfade, abgeleitet aus gekoppelten Klima-Kohlenstoffkreislauf-Simulationen) in der Fachzeitschrift „Climatic Change“ der Frage nach “Welche Emissionen können wir uns noch erlauben, um die globale Erwärmung auf maximal 2℃ zu begrenzen?” Als Erste veröffentlichen sie die Ergebnisse einer Pilotstudie, die im Zusammenhang mit dem Projekt “ENSEMBLES” der Europäischen Union durchgeführt wurde.

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Selters. Vier junge Männer haben – wie die Polizei heute mitteilte – am Donnerstag vergangener Woche (22. Juli) gegen 22:20 Uhr an der Skaterbahn in Selters (Westerwald), neben dem Gehweg des dortigen Verkehrskreisels (Ortsausgang Richtung Goddert/Krümmel/Ellenhausen) einen 32 Jahre alten Mann brutal zusammengeschlagen.Dieser war zuvor mit einem Bekannten in angetrunkenem Zustand an der Skaterbahn erschienen, wo sich etwa zehn Personen, darunter auch die späteren Täter, aufhielten.

Nachdem das Opfer sogar noch gemeinsam mit zwei weiteren Personen in deren Pkw alkoholische Getränke in der Stadt besorgt hatte, wurde er kurz danach auf dem Skaterplatz brutal attackiert. Die vier mutmaßlichen Täter haben demnach sogar noch auf das Opfer eingeschlagen und –getreten, als es schon bewußtlos am Boden lag. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste später noch notoperiert werden. Die Polizei vermutet, dass es vor diesem Vorfall zu einem Streit gekommen war. Hier weiterlesen »

Jul
29
15:30

Welschneudorf. Die Nachbarschaftshilfe, Bereich Welschneudorf, lädt interessierte Bürger zum nächsten Erzähl-Café am Donnerstag, 29. Juli, 15:30 Uhr, im Gemeinschaftsraum der Kurfürstenhalle ein. An diesem Nachmittag stehen Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung auf dem Programm.

Im Familien‑ oder Bekanntenkreis hat es jeder schon erlebt: Ein Unfall, eine Krankheit und plötzlich kann ein Mensch nicht mehr für sich selbst sprechen und handeln. Selbst nahe Angehörige können in einer solchen Situation nicht für den Kranken eintreten und entscheiden.

In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann man heute festlegen, wie man in einer solchen Situation behandelt werden möchte und wer die Vollmacht erhalten soll, im Sinne der dann hilflosen Person zu entscheiden. Da es inzwischen auch Gesetzesänderungen gab, empfiehlt es sich, ältere Verfügung eventuell zu aktualisieren. Hier weiterlesen »

Wikileaks, das unabhängige Internet-Informationsportal, hat jetzt einen Satz von Dokumenten unter dem Titel “Afghan War Diary” veröffentlicht, der eine außerordentlich umfangreiche Sammlung von über 91.000 Berichten über den Krieg in Afghanistan von 2004 bis 2010 enthält. Die Berichte, geschrieben von Soldaten und Offizieren des Nachrichtendienstes, beschreiben insbesondere tödliche Militär-Aktionen unter Beteiligung US-amerikanischer Militärs. Sie enthalten außerdem nachrichtendienstliche Informationen, Berichte von Treffen mit Persönlichkeiten des politischen Lebens und die damit verbundenen Informationen. Die Dokumentensammlung steht auf einer speziellen Seite zur Verfügung.

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Stuttgart. Seit Jahresbeginn geistert das Thema “Packungsgrößen für Arzneimittel” durch die Gazetten von Gesundheits‑ und Pharmaverbänden. Patienten wundern sich schon viel länger über die bunte Verpackungsvielfalt. Jetzt meldete sich die AOK in dieser Sache zu Wort: „Es wird höchste Zeit, dass der Wildwuchs mit 49, 56, 98 oder 100 Tabletten in einer Packung geregelt und die therapeutische Gleichwertigkeit dieser Packungen klargestellt wird“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft für die Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Montag (26. Juli) in Stuttgart. Die bundesweit größte Krankenkasse unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, Lücken bei der Regelung der Packungsgrößen für Arzneimittel zu schließen. Die Ablehnung der vier großen Pharmaverbände gegen die Neuregelung ändere nichts daran, dass der Gesetzgeber hier auf dem richtigen Weg sei, so Hermann.

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Rheinland-Pfalz. Eine Gemeinde darf an ihren Richtlinien zur Vergabe gemeindeeigener Baugrundstücke auch dann festhalten, wenn aufgrund geringer Nachfrage seit längerem kein Grundstück mehr vergeben wurde. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Im Dezember 1999 beschloss der Rat der beklagten Ortsgemeinde, fünf gemeindeeigene Baugrundstücke an einheimische Familien zu veräußern. Nach den Vergabebedingungen werden die Grundstücke jedoch nicht an solche Familien verkauft, die bereits über ausreichendes Wohneigentum verfügen. In der Folgezeit veräußerte die Ortsgemeinde drei der fünf Grundstücke. Ein weiterer Interessent ging allerdings leer aus, da die Gemeinde der Auffassung war, dass dieser bereits über ein ausreichend großes Hausgrundstück verfüge. Der betreffende Bürger klagte vor dem Verwaltungsgericht (VG) gegen diese Entscheidung. Das Gericht verpflichtete die Ortsgemeinde daraufhin, über den Kaufantrag erneut zu entscheiden. Dagegen legte die Ortsgemeinde Berufung beim OVG ein. In dem Verfahren wies das OVG die Klage ab.

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Westerwaldkreis. Was versteht man im Westerwald unter “Wölbäckern”? Die Antwort auf diese Frage steht in der dritten Quartalszeitschrift 2010 des Westerwald-Vereins (WWV) „Der Westerwald“, die jetzt erschienen ist. Und auch die Erklärung, was die legendäre Varusschlacht bei Kalkriese nördlich von Osnabrück mit dem Westerwald zu tun hat. Mit diesen und anderen Themen hat sich die Gesellschaft für Heimatkunde (GfH) im WWV beschäftigt. Auch in der neuen Ausgabe der Zeitschrift will der Verein anhand solcher Beiträge deutlich machen, dass er viel mehr ist als ein Wanderverein, dass er sich unter anderem auch intensiv mit Heimatgeschichte und Westerwälder Kultur beschäftigt.

Dazu gehört, dass in der Zeitschrift die Frage beantwortet wird, warum die Einwohner der Gemeinde Daaden (Kreis Altenkirchen) „Hahnengler“ genannt werden. Ein weiterer Beitrag der GfH befasst sich mit dem Braunkohlebergbau im Hohen Westerwald. Zeugnis von der Kulturarbeit des Vereins legt auch ein Bericht über das 30-jährige Bestehen des Arbeitskreises Heimatgeschichte beim Zweigverein Montabaur ab. Hier weiterlesen »

Bad Ems. Am Sonntag (25. Juli) gegen 12 Uhr fand die Polizei bei einer Verkehrskontrolle in der Wilhelmsallee bei einem 24-jährigen PKW-Fahrer aus Singhofen Anhaltspunkte für Drogenkonsum. Nachdem ein Vortest diesen Verdacht bestätigte, wurde eine Blutprobe angeordnet. Den 24-Jährigen erwarten nun Anzeigen nach dem Straßenverkehrs‑ und Betäubungsmittelgesetz.

Beim Hübinger Tenniscamp durften über 30 Kinder unter professioneller Anleitung ein „Schnuppertraining“ absolvieren und vier Tage bei herrlichem Wetter am Tennishaus zelten.

Beim Hübinger Tenniscamp durften über 30 Kinder unter professioneller Anleitung ein „Schnuppertraining“ absolvieren und vier Tage bei herrlichem Wetter am Tennishaus zelten.

Hübingen. Nachwuchsarbeit mit Spaß und Spiel steht beim Hübinger Tennisverein mit an vorderster Stelle. Das alljährliche Zeltlager gehört dabei schon fast zur Tradition. Über 30 Kinder und Jugendliche von fünf bis 16 Jahren aus dem Buchfinkenland und darüber hinaus genossen in diesem Jahr die viertägige Veranstaltung am Tennisgelände.

Erstmals integrierte der Verein ein Tenniscamp in das seit Jahren bei den Kids beliebte Zeltlager mit Lagerfeuer und Nachtwanderung. Drei ausgebildete Tennistrainer gaben Anleitungen zum erfolgreichen Tennisspiel und zur Steigerung der Kondition beim Ball‑ und Ausdauertraining. Geschicklichkeitsspiele sorgten für den nötigen Spaß bei sommerlichen Temperaturen. Hier weiterlesen »

Die Konkurrenz im regionalen Medienmarkt ist hart. Da kommt offenbar so manchem Schreiber jeder Strohhalm Recht, um Aufmerksamkeit für sein Blatt zu heischen. So erschien zuletzt im wöchentlich (nicht überall) erscheinenden Anzeigenblatt „WesterwälderLeben“ (Ausgabe vom 16. Juli 2010) ein Text über die Sommerspiele der Katholischen Kirchengemeinde in Montabaur. Auch „@propos“ berichtete (lange vorher) schon darüber. Was allerdings im besagten Anzeigenblatt größtenteils darüber zu lesen war, hinterlässt einzig und allein den Eindruck von effekthaschender Sensations-Journaille. Da war die Rede vom „T-Shirt-Skandal“, der in Montabaur quasi „Stadtgespräch“ gewesen sei, und angesichts des – wenig später gestrichenen – Gruppennamens „13 weiße Massenmörder“ wurde gar der Amoklauf von Winnenden beschworen. Einen von mir verfassten kritischen Leserbrief dazu hat „WesterwälderLeben“ bisher nicht abgedruckt, daher veröffentliche ich ihn an dieser Stelle.



Jahrelang haben meine Kinder an den Sommerspielen der Katholischen Kirchengemeinde Montabaur teilgenommen, auch in diesem Jahr wieder, zwei davon als Gruppenhelfer. Ich habe deshalb oft genug mitbekommen, mit welcher Sorgfalt und Umsicht dieses wertvolle Freizeitangebot schon Monate vorher vorbereitet wurde. Lange vor Beginn der Sommerspiele verbringen die sämtlich ehrenamtlich tätigen Gruppenleiter und –helfer unzählige Stunden damit, Ideen zu sammeln, Material zu beschaffen, Sponsoren anzusprechen und vieles andere mehr. Nicht zuletzt aufgrund dieses engagierten Ehrenamtes waren und sind die Sommerspiele jedes Jahr schon lange vor dem Beginn der Sommerferien ausgebucht

„Wer etwas tut, macht auch Fehler“, heißt es im Volksmund. Es mag ein Fehler gewesen sein, bei einer Freizeitveranstaltung unter dem Motto „Dem Täter auf der Spur“ T-Shirts mit dem Titel „Die 13 weißen Massenmörder“ durchgehen zu lassen. Auch mich hat dieser Titel gestört und ich habe dies meinen Kindern gesagt. Doch 125 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren plus 30 jugendliche Gruppenhelfer hat man nicht mal so ganz nebenbei im Griff. Die Gründe für einen solchen „Fehler“ sind deshalb nach Gesprächen mit den verantwortlichen Leiterinnen, die ich während eines Besuchs beim „Polizeisportfest“ mit ihnen geführt habe, für mich aber durchaus nachvollziehbar. Die Leiterinnen der Freizeit haben diesen „Fehler“ mittendrin behoben und damit reagiert. Dass dieser Fauxpas allerdings ein „Stadtgespräch“ gewesen sein soll, davon hat Herr Pöritzsch offenbar nur geträumt

Umso schlimmer für den Ruf der Sommerspiele ist es, dass Herr Pöritzsch zu einem Zeitpunkt, als die Sommerspiele schon zuende waren, in seinem Blatt einen Bericht samt Kommentar auf eine Art und in einem Umfang platziert, der nicht allein die Veranstaltung selbst, sondern insbesondere die ehrenamtlich tätigen Organisatorinnen in völlig unakzeptabler Weise diskreditiert. Als Journalist möchte ich sagen: Der Vorfall wurde völlig falsch gewichtet. Einem Zeitungsvolontär in einem seriösen Verlag hätte der Ausbilder diesen Bericht um die Ohren gehauen. Eine solche Berichterstattung ist unterstes Boulevard-Niveau. Dies umso mehr, als Herr Pöritzsch nach meinen Informationen gegenüber den Leiterinnen der Sommerspiele auch noch von einer „exklusiven Story“ sprach. Die Frage ist natürlich, ob „WesterwälderLeben“ mehr als ein Boulevard-Blatt sein will …

Die beiden bisherigen Leiterinnen haben schon vor längerer Zeit – also abseits jeglicher Anwürfe durch Herrn Pöritzsch – angekündigt, dass sie für die Organisation weiterer Sommerspiele nicht mehr zur Verfügung stehen. NachfolgerInnen sind bisher nicht in Sicht. Darüber hinaus ist es für die ehrenamtlichen Leiterinnen immer schwieriger geworden, für das zeitlich und organisatorisch aufwändige Projekt Gruppenleiter zu gewinnen. Herr Pöritzsch hat mit seiner „exklusiven Story“ keineswegs einen Beitrag zur Aufklärung, sondern eher zur Verwirrung geleistet und die Sommmerspiele in noch schwierigeres Fahrwasser gebracht. Da hilft auch das abschließende Süßholzgeraspel in seinem Kommentar nichts.

Strahlende Sieger und ihre Gratulanten (von links): Heiko Spitzhorn (Organisationsteam RSG Montabaur), Andy Mertens (Tri-Team Eupen, Platz 3), Christoph Bergmann (TriFlow Bad Endbach, Platz 2), Martin Wagner (Canyon Tri-Team, Platz 1), Erster Stadt-Beigeordneter Berthold Steudter, Katja Rabe (Canyon Tri-Team), Steffi Steinberg (EJOT Team Buschhütten), Britta Diehl (TriPower Rhein-Sieg) und Erster VG-Beigeordneter Wolfgang Zirfas. (Foto: Herbert A. Eberth)

Strahlende Sieger und ihre Gratulanten (von links): Heiko Spitzhorn (Organisationsteam RSG Montabaur), Andy Mertens (Tri-Team Eupen, Platz 3), Christoph Bergmann (TriFlow Bad Endbach, Platz 2), Martin Wagner (Canyon Tri-Team, Platz 1), Erster Stadt-Beigeordneter Berthold Steudter, Katja Rabe (Canyon Tri-Team), Steffi Steinberg (EJOT Team Buschhütten), Britta Diehl (TriPower Rhein-Sieg) und Erster VG-Beigeordneter Wolfgang Zirfas. (Foto: Herbert A. Eberth)

Ransbach-Baumbach. Optimale Wetterbedingungen und ein gewohnt großes Starterfeld bestimmten das 4. Bauch & Müller Westerwald-Triathlon am Wochenende in Ransbach-Baumbach. Hunderte Zuschauer verfolgten an Start und Ziel sowie an der Radrenn‑ und Laufstrecke den spannenden Wettbewerb und sahen als Gesamtsieger am Ende Martin Wagner vom Canyon Tri-Team aus Koblenz. Wagner setzte sich mit einer Gesamtzeit von nur wenig mehr als einer Stunde (01:00:35) mit knapp einer Minute Vorsprung vor Christoph Bergmann von TriFlow Bad Endbach (01:01:20) und Andy Mertens vom Tri Team Eupen (01:02:29) durch.

Parallel zum Westerwald-Triathlon wurde auch noch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Junioren gewertet. Dabei erkämpfte sich Jan Kolberg (Tri Tus Ahrweiler) mit der Gesamtzeit von 01 : 04:27 den ersten Platz vor Felix Eckenfels (Poseidon Worms) mit 01 : 05:11 und Christian Geimer (Team-Möbel-Hüsch) mit 01 : 06:36.

Bei der Staffel-Wertung gewann das Team von TriPower Weitefeld (01:08:58) vor „viva italia“ aus dem Raum Limburg (01:15:29) und dem Koblenzer Team Cytomax (01:16:01).

Die schnellsten Triathletinnen des Wettbewerbs waren Katja Rabe (Canyon Tri-Team) mit einer Zeit von 01 : 05:13, Britta Diehl (TriPower Rhein-Sieg) mit 01 : 14:19 und Steffi Steinberg (EJOT Team Buschhütten) mit 01 : 15:02. Hier weiterlesen »

Jul
26
17:00
Campact

Campact

Koblenz. Am Montag,  26. Juli, wollen Bürgerinnen und Bürger mit Tröten, Pfeifen, Topfdeckeln und Trommeln vor dem Wahlkreisbüro des Koblenzer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs (CDU) „Alarm schlagen“. Mit der Aktion wollen die Atomkraftgegner den von ihnen als „Atom-Hardliner“ bezeichneten Abgeordneten auffordern, seine bisherige Linie aufzugeben und sich bei Bundeskanzlerin Merkel für einen Verzicht auf längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke einzusetzen. Am Abgeordnetenbüro wollen sie dabei die Erklärung „Atomkraft abschalten“ übergeben, die bereits über 150.000 Menschen unterzeichnet haben.

Die Aktion unter dem Motto „Atom-Alarm“ ist Teil eines bundesweiten Aktionstages in rund 50 Städten, zu dem das Kampagnennetzwerk Campact aufruft (www.atomkraft-abschalten.de). Die Aktion beginnt um 17 Uhr in der Bahnhofstraße 29/Ecke Rizzastraße.

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