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Archiv für 24. Januar 2010

Bei der Ideen-Werkstatt des Forums Soziale Gerechtigkeit standen Aktionen praktischer Solidarität im Vordergrund. (Foto: Herbert A. Eberth)

Bei der Ideen-Werkstatt des Forums Soziale Gerechtigkeit standen Aktionen praktischer Solidarität im Vordergrund. (Foto: Herbert A. Eberth)

Nordhofen. Er sei „sehr zufrieden“, meinte Uli Schmidt, Sprecher des Forums Soziale Gerechtigkeit (FSG), zum Ergebnis eines Forum-Treffens im Martin-Luther-Haus in Nordhofen. Rund 20 sozial interessierte und engagierte Menschen hatten sich dort versammelt, um Ideen für weitere Aktionen des Forums zu sammeln.

Betroffene oder deren Angehörige waren dort ebenso vertreten wie beruflich oder ehrenamtlich sozial engagierte Menschen aus Behindertenarbeit, Wohlfahrtsverbänden, Caritas-Werkstatt oder aus Frauen‑ und Kinderprojekten. Als Erwartungen an das Forum nannten die Teilnehmer: noch mehr Informationen und Veranstaltungen zu sozialen Themen sowie eine konkrete Arbeit für und mit hilfsbedürftigen Menschen. Uli Schmidt betonte, dass das Forum sich dabei daran orientieren solle, „was man im Westerwaldkreis auch tatsächlich verwirklichen kann“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Dem neu gewählten stellvertretenden Wehrführer Henrik Mansel (3.v.l.) gratulierten (v.l.n.r.) Wehrführer Hans-Joachim Klimke, sein Amtsvorgänger Markus Hummer, der Erste Beigeordnete Andree Stein, Wehrleiter Gerold Holzenthal, stellvertretender Wehrleiter Josef Helpenstein und Ortsbürgermeister Helmut Ortseifen.

Dem neu gewählten stellvertretenden Wehrführer Henrik Mansel (3.v.l.) gratulierten (v.l.n.r.) Wehrführer Hans-Joachim Klimke, sein Amtsvorgänger Markus Hummer, der Erste Beigeordnete Andree Stein, Wehrleiter Gerold Holzenthal, stellvertretender Wehrleiter Josef Helpenstein und Ortsbürgermeister Helmut Ortseifen.

Nentershausen. Mit überwältigender Mehrheit wählten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Nentershausen Oberbrandmeister Henrik Mansel zum stellvertretenden Wehrführer. Die Neuwahl war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber, Markus Hummer, 2008 neben seinem Engagement für Nentershausen das Ehrenamt des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Montabaur übernommen hat und er sich auf Dauer einer Doppelbelastung nicht aussetzen wollte.

Im Anschluss an die Wahl verpflichtete der Erste Beigeordnete Andree Stein Mansel im Namen der Verbandsgemeinde Montabaur zur Wahrnehmung seines neuen Amtes. Gleichzeitig verabschiedete er Markus Hummer aus seinem Ehrenamt für die Stützpunktfeuerwehr Nentershausen. Nach der feierlichen Ernennung seines neuen Stellvertreters erklärte Wehrführer Hans-Joachim Klimke im Namen seiner Mannschaft: „Es ist zwar bedauerlich, dass wir mit dem Rücktritt von Markus Hummer einen qualifizierten und sehr engagierten stellvertretenden Wehrführer verlieren, es ist uns aber gelungen, mit Henrik Mansel einen würdigen Nachfolgender zu finden.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Stadtbürgermeister Klaus Mies empfing die Australierinnen Lore Hall (rechts) und Janet Gornall (2. v.l.) sowie deren Freundin und Gastgeberin Ute Probst im Montabaurer Rathaus. Seinen Gästen überreichte Stadtbürgermeister Mies den Film "Auf jüdischen Spuren durch Montabaur", der u. a. auch Hinweise zum Leben und Wirken des Vaters der weit gereisten Besucherinnen enthält.

Montabaur. Anfang Januar besuchten Lore Hull und Janet Gornall die Stadt Montabaur. Die beiden Australierinnen sind Töchter von Ernst Kahn, der seine Kindheit und Jugend in Montabaur verbracht hat und der bis zu seinem Tode 1998 in Australien eine neue Heimat gefunden hat. Im Alter von 28 Jahren war Ernst Kahn in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 aus seinem Elternhaus am Rebstock vertrieben und gemeinsam mit seiner Familie und weiteren jüdischen Familien aus dem Westerwald in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert worden. Als einziger seiner Familie erhielt er 1939 die Erlaubnis das Konzentrationslager zu verlassen und nach England auszureisen. Seine Eltern, seine Schwester, deren Mann und Tochter wurden allesamt ermordet.

1945 erfuhr Ernst Kahn von dem schrecklichen Schicksal seiner Familie. Da es niemanden mehr gab, zu dem Ernst Kahn nach Kriegsende hätte zurückkehren können, verblieb er in England und wanderte 1949 mit seiner Frau Irene, die er in England kennen gelernt hatte, nach Australien aus. Lore und Janet wurden in Australien geboren und leben heute mit ihren Familien in Nähe der westaustralischen Stadt Perth. Vor vielen Jahren hatten sie ihrem Vater versprochen, seine alte Heimat im Herzen des Westerwalds zu besuchen und dort auf den Spuren ihres Vaters zu wandeln. Anfang 2010 konnten sie nun ihr Versprechen einlösen und die nie vergessene Heimatstadt ihres Vaters besuchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mit dem Leselust-Gütesiegel wurden auch eine Reihe von Westerwälder Buchhandlungen ausgezeichnet.

Mainz. 37 rheinland-pfälzische Buchhandlungen wurden für ihr ganz besonderes Engagement in der Leseförderung von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, und der Vorsitzenden des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Annette Nünnerich-Asmus, mit dem neuen Gütesiegel „Leselust in Rheinland-Pfalz – Anerkannter Lesepartner“ ausgezeichnet. Darunter waren auch eine Reihe von Buchhandlungen im Westerwaldkreis:

  • die Buchhandlung am Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz 10, Montabaur
  • die hähnelsche buchhandlung, Wilhelmstraße 21, Hachenburg
  • und die Buchhandlung Reuffel (Koblenz) mit ihren Filialen in Montabaur (Bahnhofstraße 20) und Höhr-Grenzhausen (Rheinstraße 6).

Prämiert wurden Buchhandlungen, die ein kompetent ausgewähltes Sortiment im Bereich Kinder‑ und Jugendbuch anbieten, eine individuelle und qualitative Beratung gewährleisten, die Texte dem Alter angemessen und einladend präsentieren und zusätzliche Aktionen für Kinder und Jugendliche durchführen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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