Montabaur. Trotz der angekündigten Schneefälle waren nach Einschätzung der Polizeiinspektion Montabaur offensichtlich einige Autofahrer nicht hinreichend auf die damit einhergehenden schlechteren Verkehrsverhältnisse eingestellt. Am vergangenen Samstag kam es zu insgesamt zehn Verkehrsunfällen, die auf winterglatte Straßen oder Schneeverwehungen zurückzuführen waren. Bei einem Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Ansonsten blieb es bei Sachschäden, die von der Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt wurden.
Totalschaden: Der Fahrer eines 5er BMW fuhr laut Polizei am Samstagabend trotz Vollsperrung bergwärts in die Steilstrecke der B 49 zwischen Montabaur und Neuhäusel ein. Auf schneebedeckter Fahrbahn geriet der Pkw außer Kontrolle und krachte nach rechts in den Baumbestand. Am Auto entstand Totalschaden; der 47-jährige Fahrer blieb leicht verletzt. Er zog sich diverse Schnittverletzungen zu.
Unfallflucht nach Rutschpartie: Am Donnerstagabend gegen 23:30 Uhr geriet in Ötzingen-Sainerholz auf dem abschüssigen Waldweg ein PKW auf schneeglatter Fahrbahn offensichtlich außer Kontrolle und rutschte in den Vorgarten des Anwesens Kreuzweg 12, wo der Wagen u.a. einen Begrenzungsstein unter sich begrub. Der Fahrzeugführer verließ mit seinem PKW die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht einen dunkler Peugeot der Baureihe 206 CC mit Kennzeichenfragment WW-AG. Hinweise an die Polizei in Montabaur, Telefon: 02602⁄92260.
Vorfahrt nicht beachtet: An der Kreuzung Hohenborn in der Gemarkung Schenkelberg missachtete nach Angaben der Polizei am Freitagmittag die Fahrerin eines PKW die Vorfahrt eines Opel, der die B 8 in Richtung Höchstenbach befuhr. Beim Zusammenstoß der beiden Wagen im Kreuzungsbereich zog sich der 31-jährige Lenker des vorfahrtberechtigten Fahrzeuges leichte Verletzungen zu. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 7000 Euro.
Drogen und Alkohol am Steuer: Bei Verkehrskontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Montabaur stellten Beamte bei vier Fahrzeugführern eingeschränkte Fahrtüchtigkeit fest. Bei dreien waren zuvor Betäubungsmittel konsumiert worden, einer hatte einen Alkoholwert von 1,5 Promille im Blut. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Ermittlung wegen Sachbeschädigung: Eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Alter von 15–17 Jahren hat sich laut Polizei am Freitagabend am Bahnhof in Niedererbach „ausgelassen“. Demnach wurde der Aushangkasten für die Fahrpläne mit Schneebällen beworfen, so dass die Aushänge herabfielen. Mit Tritten gegen die Masten wurden Straßenlaternen zum Erlöschen gebracht und ein Mülleimer fand seinen Platz im Altkleidercontainer. Als Polizeibeamte die Jugendlichen zur Rede stellten, wollte es offenbar keiner gewesen sein. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von rund 200 Euro aus. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ist eingeleitet.
Feuer in der Gartenlaube: Am Sonntagmorgen, kurz nach 6.00h, bemerkten die Bewohner eines Hauses in der Wiedstraße in Herschbach/Uww. Feuer an der hinter dem Haus stehenden Gartenlaube. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr Herschbach verhinderte ein weiteres Ausbreiten der Flammen. Nach ersten Ermittlungen blieb das Feuer lediglich auf den Vordachbereich beschränkt. Die Brandursache bedarf noch weiterer Ermittlungen.










