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    Archiv für 9. Februar 2010

    Musikgymnasium dominierte Wettbewerb

    Regina Seidenfuß (Neuhäusel), Anne Neuroth (Ötzingen), Julian Gislai (Neuhäusel) und Marvin Riebke (Sponheim) erspielten sich mit Werken von Georg Friedrich Händel, Thomas Morley, Johann Sebastian Bach und Andrew York einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. (Foto: Michael Esch)

    Montabaur. Der 47. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ Montabaur, der am vergangenen Wochenende am Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur (Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz) stattfand, wurde einmal mehr von den Schülerinnen und Schülern des Musikgymnasiums dominiert. 162 junge Musiker und Musikerinnen dieser Einrichtung nahmen — eingeteilt in verschiedenen Altersgruppierungen — an 190 Wertungen teil — das bedeutet, dass manche von ihnen in zwei oder mehr Wertungskategorien mit dabei waren. Weitere Schüler nahmen an anderen Orten am Regionalwettbewerb teil.

    Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Peter-Altmeier-Gymnasiums erzielten mindestens einen zweiten Preis. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Kein Karneval im Schwimmbad

    15. Februar 2010bis16. Februar 2010

    Montabaur. Rosenmontag und Veilchendienst ist das Schwimmbad in Montabaur geschlossen. Ab Aschermittwoch können Besucher wieder mit ihrem persönlichen Fitnessprogramm im Mons-Tabor-Bad starten. Die Öffnungszeiten sind im Internet unter www.mons-tabor-bad.de zu finden.

    Bildung, Sicherheit, Soziales: Alle Infos gibt´s im BiZ

    18. Februar 2010
    13:00

    Westerwaldkreis. Ganz sicher ist die Reihe „…und donnerstags ins BiZ“, die das Berufsinformationszentrum jedes Jahr neu auflegt, ein Erfolgsmodell, meint die Agentur für Arbeit in Montabaur. Die Vorträge seien durchweg gut besucht, und viele Menschen bekommen Tipps und Ratschläge zur beruflichen (Neu)Orientierung.

    Ganz sicher heißt auch die Auftakt-Veranstaltung 2010. Einstellungsberater von Polizei, Bundespolizei, Zoll und Bundeswehr informieren am 18. Februar ab 13 Uhr über Berufe in Uniform und Zivil. Einen zweiten Termin zu diesem Thema gibt es am 6. Mai zur selben Uhrzeit. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Programm im Haus der Jugend Montabaur

    Sommerferienfreizeit 2010

    Zum Vergrößern anklicken!

    Bastelgruppe

    Historische Tänze

    Film-AG

    Filmprojekt

    Freie Tanzgruppe

    Goldschmiedekurs

    Grundkurs Modellieren mit Ton

    Grundkurs Zeichnen

    Historische Tänze

    Samstag-Turniere

    Basketball-AG

    Zeichenkurs

    Haus der Jugend Montabaur

    Juz-Team

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    Ein Ort für Begegnung, Wachstum und Wandel

    Heike Schönborn-Jösch.

    Heike Schönborn-Jösch.

    Montabaur. „Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele durch die Sinne zu heilen und die Sinne durch die Seele.“ Oscar Wilde’s Zitat ist für Heike Schönborn-Jösch so etwas wie ein Leitmotiv. Kunst und Kreativität als heilendes Handeln, nicht nur für sich selbst, sondern ganz besonders für andere. Heike Schönborn Jösch ist Kunst‑ und Ergotherapeutin mit einer eigenen Praxis in Montabaur, und als solche ist sie auch „Kulturschaffende“. Sie selbst malt Bilder und gestaltet Skulpturen.

    2004 eröffnete sie in einem Nebengebäude des Kinos „Capitol“ in Montabaur das Atelier Kunst und Therapie, in dem sie bereits während ihrer Arbeit als Therapeutin für psychisch kranke Menschen in einer Limburger Tagesstätte tätig war. Im Atelier bietet sie bis heute fortlaufend Kurse, Workshops und Seminare zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung und Kreativität“ an – ausschließlich für Frauen. Stark beeinflusst sind ihre Workshops von der künstlerischen Arbeit Niki de Saint Phalle’s und ihren „Nanas“, längst berühmt gewordenen Frauenfiguren mit überaus üppigen Körperformen. Dreimal jährlich bietet Schönborn-Jösch dazu Veranstaltungen unter dem Titel „Die Geburt der Nanas“ an. Die Teilnehmerinnen kommen inzwischen aus ganz Deutschland. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Zuhause leben, auch wenn man Hilfe braucht

    Westerwaldkreis. Während der landesweiten „Aktionswoche Wohnen 2010“ veranstaltet der Arbeitskreis „Barrierefreies Wohnen“ am Montag, 22. Februar, ab 9:30 Uhr in der Kreisverwaltung in Montabaur einen öffentlichen Informationstag zum Thema barrierefreies Wohnen, der von Landrat Achim Schwickert eröffnet wird. Neben den Vorträgen „Wohnraum barrierefrei gestalten“ um 10 Uhr mit Walter Frohneberg, VdK, und „Finanzierungsmöglichkeiten“ um 10:45 Uhr mit Uwe Müller, Kreissparkasse Westerwald, bieten Informationsstände der Veranstalter viele nützliche Tipps. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Jugendschutz gilt auch im Karneval

    Westerwaldkreis. Die Jugendschutzbehörde des Westerwaldkreises plant verstärkte Kontrollen während der Karnevalstage. Gerade im Karneval meinen viele Erwachsene, dass man der Jugend doch ihren Spaß lassen sollte, und sehen weg, wenn massiv gegen Jugendschutzbestimmungen verstoßen wird, so die Kreisverwaltung. Der Konsum von Alkohol spiele für Jugendliche heute eine immer größere Rolle. „Immer mehr Jugendliche trinken und nehmen ernste gesundheitliche Schädigungen in Kauf. Viele trinken so viel, dass sogar medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Begriffe wie Komasaufen, Kampftrinken, Warmtrinken oder Vorglühen gehören erst seit einigen Jahren zum jugendlichen Sprachgebrauch. Schon das allein deutet darauf hin, dass der Alkoholexzess immer öfter dazu gehört“, meint die Verwaltung. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Bald Frühlingsgefühle bei Kröten und Fröschen

    Huckepack über die Straße: Sobald im Frühjahr die Temperaturen in den Plus-Bereich steigen, machen sich die Kröten auf den Weg.

    Westerwaldkreis. Zwar hat der Winter den Westerwald noch fest im Griff, aber sobald sich die Temperaturen der plus Acht-Grad-Celsius-Marke nähern, so Franz Kemper von der unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung, ist ab Mitte Februar mit Amphibienwanderungen zu rechnen. Den Anfang machen die Grasfrösche bevor im März-April die Erdkröten folgen.

    Das bedeutet, sobald frühlingshafte Temperaturen und feuchtes, regnerisches Wetter zusammentreffen löst dies vor allem in den Abendstunden den Wandertrieb aus. Dann zieht es Hunderte von Fröschen, Kröten und Molchen zum Wasser, um sich dort zu paaren und ihre Eier (Laich) abzulegen.

    Besonders die Erdkröten überwintern weit entfernt von ihren Laichgewässern. Dennoch zieht es sie jedes Jahr wieder genau zu dem Gewässer in dem ihre Verwandlung von der Kaulquappe zur Kröte stattgefunden hat. Erstaunlich sind dabei ihre Zielstrebigkeit und ihr Orientierungssinn. Obwohl unterwegs viele Gefahren lauern, ist der größte Feind der Straßenverkehr. Oft queren die Wanderstrecken stark befahrene Straßen im Westerwald. Da die Tiere sich relativ langsam fortbewegen (ein Erdkrötenweibchen mit einem Männchen auf dem Rücken benötigt bis zu einer halben Stunde für das Überqueren einer Straße), ist die Gefahr überfahren zu werden sehr groß. Geblendet durch das Scheinwerferlicht nehmen sie dann oft noch die äußerst verhängnisvolle Schreckstellung ein und verweilen noch länger in der Gefahrenzone. Selbst der Luftsog durch schnell fahrende Autos gefährdet die zarten Tiere. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Karneval: Geänderte Öffnungszeiten

    Westerwaldkreis. Die Narren sind los, und das geht auch an der Kreisverwaltung in Montabaur nicht spurlos vorüber. So ist die Verwaltung an Schwerdonnerstag, 11. Februar, bereits von 14 Uhr an für den Publikumsverkehr geschlossen. An Fastnachtsdienstag, 16. Februar, schließt die Verwaltung bereits um 13 Uhr.

    Narrensturm auf Burg Falckenstein

    Koblenz. Pünktlich zum Start der Straßenfastnacht haben die Närrischen Garden von Koblenz ihre kampferprobten Truppen zur Erstürmung von Burg Falckenstein in Stellung gebracht.

    Am Freitag, 12. Februar, um 15 Uhr soll der Sturm beginnen. Unter Führung von Prinz Marcus Ⅰ. „von Druck und Narretei“ und Confluentia Claudia werden die Garden auch dieses Jahr gegen die Burg anrennen und versuchen, sie zu erobern. Diesen Beitrag weiterlesen »

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    Filmreihe zeigt „Berlin – Alexanderplatz“

    9. Februar 2010
    19:30

    Koblenz. Mit dem Heinrich George-Film „Berlin – Alexanderplatz“ setzen das Kultur‑ und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz und das Bundesarchiv ihre Filmreihe „Literatur im Tonfilm vor 1933“ fort. Der Film wird am Dienstag, 9. Februar, 19:30 Uhr im Bundesarchiv, Karthause, Potsdamer Str. 1, gezeigt.

    Am 10. Mai 1933 warfen die NS-Studenten auf dem Berliner Opernplatz Bücher in die Flammen. Die Werke von Alfred Döblin gehörten dazu. Sein Roman „Alexanderplatz“ (1929) war bereits 1931 von Regisseur Phil Jutzi verfilmt worden.

    Der Held heißt Franz Biberkopf. Vier Jahre hat der Transportarbeiter im Zuchthaus Tegel gesessen – wegen Totschlags im Affekt. Jetzt möchte er wieder ein ehrliches Leben führen. Er gerät in die Halb‑ und Unterwelt um den Berliner Alex – als Straßenverkäufer für Selbstbinder. „Warum trägt der Prolet keinen Schlips? Weil er ihn nicht binden kann!“ Die unselige Begegnung mit dem Bandenchef Reinhold kostet Biberkopf erst den rechten Arm, dann das Leben seiner Freundin Mieze. „Verflucht ist der Mensch, der sich auf Menschen verlässt.“ Am Schluss führt das Stehaufmännchen Biberkopf wieder seinen kleinen Verkaufsstand – im Zeichen der allgemeinen Arbeitslosigkeit.

    Roman und Film stehen der „Neuen Sachlichkeit“ nahe – und der Welt Heinrich Zilles. Es spielen mit: Heinrich George, Bernhard Minetti, Albert Florath, Käthe Haack u.a.

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