Archiv für März 2010
Lkw-Fahrer bei Verkehrsunfall getötet
Rothenbach-Obersayn. Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden kam heute Mittag bei einem Verkehrsunfall auf der B 255 bei Obersayn ums Leben.
Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 12 Uhr mit seinem Autotransporter mit Tandem-Achsanhänger auf der B 255 aus Richtung Hahn am See kommend in Richtung Rennerod unterwegs. In einer Senke kurz vor Obersayn, in der Schneeverwehungen zu glatter Fahrbahn führten, kam ihm ein Lkw-Sattelzug mit Kofferaufbau entgegen. Diesen Beitrag weiterlesen »
WeKISS geht mit Spiel und Spaß „auf Achse“

Vera Apel-Jösch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren Übungen zum Gedächtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus für viel Spaß. (Herbert A. Eberth)
Horbach. Das „Spiel-und SpaßMobil“ der Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) in Westerburg hat seine „Feuertaufe“ in der Verbandsgemeinde Montabaur bestanden: In Horbach präsentierte WeKISS-Chefin Vera Apel-Jösch beim Treffen der Seniorengemeinschaft mit einer Trainingsstunde fürs Gedächtnis erstmals einen Ausschnitt der Möglichkeiten, mit dem die Organisation künftig vor allem bei Senioren für „Spaß mit Nutzeffekt“ sorgen will. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein Programm für drei Landkreise
Westerwaldkreis. Die drei Nachbarkreise im nördlichen Rheinland-Pfalz, Neuwied, Altenkirchen und Westerwald, wollen auch in diesem Jahr ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten fortführen und gleichzeitig intensivieren. Der Startschuss für die Kreiskooperation fiel im Jahr 2008 mit der Westerwald-Konferenz in Ransbach-Baumbach. Der Kreisausschuss stimmte jetzt dem Finanzrahmen und der Programmplanung für das laufende Jahr zu. Diesen Beitrag weiterlesen »
WAB verschickt 65.000 Gebührenbescheide
Westerwaldkreis. „Erst genau lesen, dann – wenn nötig – schriftlich nachfragen“ — das empfiehlt der Westerwaldkreis Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) im Zusammenhang mit der für Freitag, 19. März, vorgesehenen Versendung von insgesamt 65.000 Müllgebührenbescheide für 2009⁄10. Der WAB weist außerdem darauf hin, dass nur Grundstückseigentümer sowie Besitzer von Eigentumswohnungen einen Bescheid bekommen. Mieter können aufgrund der gesetzlichen Vorgaben keine eigenen Abrechnungen erhalten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Empfehlungen für angemessene Arbeitsplätze
Westerwaldkreis. Wie können im Westerwald geeignete Arbeitsplätze für psychisch kranke Menschen geschaffen werden? Diese Frage hatte bereits bei einer früheren Veranstaltung des Forums Soziale Gerechtigkeit zur Debatte gestanden und wurde nun bei einem weiteren Treffen von Vertretern entsprechender Einrichtungen im Integrationsbetrieb „Café Vogelhaus“ im Detail diskutiert. Die Teilnehmer legten am Ende 20 Handlungsempfehlungen vor, für deren Umsetzung jetzt in den zuständigen Gremien und Organisationen geworben werden soll. Diesen Beitrag weiterlesen »
Italienische Rohwurstsorte mit Salmonellen belastet
Koblenz. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz warnt vor mikrobiologisch verunreinigter Rohwurst aus Italien, die auch in Rheinland-Pfalz verkauft wurde. In der Wurst wurden Salmonellen nachgewiesen. Diese Bakterien können gesundheitliche Beschwerden, vor allem Erbrechen und Durchfall auslösen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein literarisch-musikalischer Kunstgenuss
Hübingen. Er war „Theobald Tiger“, „Peter Panter“ oder „Kaspar Hauser“ – Kurt Tucholsky, dessen Geburtstag sich im Januar zum 120. Mal jährte, hatte als Autor viele Namen, sein schriftstellerischer und journalistischer Stil war und ist allerdings unverwechselbar, seine Texte und Themen sind von bemerkenswerter Aktualität.
Für Uli Schmidt vom Zweigverein Buchfinkenland des Westerwald-Vereins war dies Grund genug, an das Wirken dieses wohl bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik zu erinnern. Schmidt nutzte die Begrüßung der Zuhörer, um ganz besonders der Buchhandlung Reuffel für die Unterstützung der Veranstaltung zu danken.
Mit Gerd Berghofer, Autor und Rezitator, und seinem musikalischen Pendant, dem virtuosen Akkordeonspieler Juri Kravets, hatte der Westerwald-Verein Buchfinkenland zwei Künstler engagiert, die jene „Weltbühne“ –Atmosphäre der 1920er Jahre in der kleinen Kapelle des Familienferiendorfes Hübingen verbreiteten, in der Tucholsky so beeindruckend wirkte. Diesen Beitrag weiterlesen »
Niedererbacher wollen sich für ihr Dorf engagieren
Ergebnisse der Bürgerbefragung bei Informationsveranstaltung vorgestellt

Sie freuten sich über die gute Resonanz bei Fragebogenaktion und Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung in Niedererbach (von rechts): Erster Ortsbeigeordneter Gerhard Theis. Moderatorin Eva Bäumlisberger, Ortsbürgermeister Berthold Ortseifen und Ortsbeigeordneter Sieghart Möller. (Foto: Herbert A. Eberth)
Niedererbach. Die Bürger von Niedererbach fühlen sich in ihrer Gemeinde wohl und mehr als 50 Prozent sind bereit, sich für und in ihrem Ort zu engagieren. So lautet das Fazit einer Fragebogenaktion, deren Ergebnisse jetzt bei einer Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt wurden. Die Gemeindeverwaltung hatte eingeladen und rund drei Dutzend interessierte Bürger waren erschienen, um sich über die Ergebnisse einer Fragebogenaktion zur Dorferneuerung zu informieren.
235 Fragebogen waren verteilt und ausgewertet worden, 32 der ausgefüllten Bögen stammten aus der Altersgruppe Kinder und Jugendliche. Erwachsene wie auch Jugendliche wurden nach Freizeitverhalten und Freizeitangeboten ebenso gefragt wie nach ihrer Einschätzung der Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten oder nach der allgemeinen Lebensqualität. Diesen Beitrag weiterlesen »
Trotz Fehlern im Detail: Untersuchung schützt Kinder
Westerwaldkreis. Im Prinzip eine gute Sache zum Wohle unserer Kinder, aber noch große Mängel in der Organisation des zentralen Einlade‑ und Meldesystems durch das Land Rheinland-Pfalz. So lautet das Fazit, das die Expertinnen von Kreisjugend‑ und Kreisgesundheitsamt bei der zweiten Netzwerkkonferenz zum Kindeswohl und zur Kindergesundheit in Westerburg ziehen konnten.
Anstoß der Netzwerkkonferenz, zu der in Westerburg rund 250 Fachleute, darunter Erzieherinnen, Kinderärzte , Hebammen, Polizeibeamte, Mitarbeiter der ARGE etc. kamen, gab das 2008 verabschiedete Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit. Es regelt im Kern zwei Schwerpunkte, nämlich den Aufbau der lokalen Netzwerke durch die Jugendämter und die Förderung der Kindergesundheit durch den Aufbau eines zentralen Einladungs‑ und Erinnerungssystems durch das Land. Diesen Beitrag weiterlesen »
SPD fordert Ehrenamtskarte für Verbandsgemeinde
Montabaur. Die SPD–Fraktion im Rat der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur spricht sich für die Einführung einer „Karte für das Ehrenamt“ aus. Ein entsprechender Antrag der Fraktion wurde in der Sitzung im Dezember 2009 allerdings mit der CDU-Mehrheit im VG-Rat in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Hintergrund: In den Ortsgemeinden werde das Ehrenamt bereits auf sehr unterschiedliche Art und Weise gewürdigt. Die CDU wolle erst einmal im Gespräch mit den Ortsbürgermeistern mögliche gemeinsame Voraussetzungen für eine Ehrenamtskarte klären. Außerdem solle abgewartet werden, wie die Landesregierung mit diesem Thema umgehe, zu dem die CDU-Fraktion im Landtag ebenfalls einen Antrag vorgelegt hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stammtisch-Demokraten und politische Tiefflieger
Anmerkungen von Herbert A. Eberth zur Hartz-IV-Debatte
Schau, schau – die Sozialdemokraten! Kaum, dass FDP-Klientel-Pastor Westerwelle seine ideologisch verbrämte Mindestlohn-Verweigerung mit schon fast menschenverachtender Häme gegen Hartz-IV-Empfänger unterlegt hat, legen die Spezialos der SPD aus NRW – sozusagen Kraft-voll – noch eins drauf auf dieses sozialspaltende Populisten-Fundament: Hartz-IV-Empfänger sollen gefälligst gemeinnützige Arbeit leisten – in Sportvereinen und Altersheimen, unterhalb jedes Mindestlohntarifs und noch abseits jeglichen Billiglohns.
Verkehrsminister Hering kam zum Spatenstich

Sie mussten kräftig zulangen, um unter der gefrorenen Schneedecke mit dem Spaten ein Stück Erde auszustechen (von links): Hanita Stuhl (Dritte Ortsbeigeordnete), Christoph Neyer (Erster Ortsbeigeordneter), Verkehrsminister Hendrik Hering, Dieter Enders (Baufirma Robert Schmidt GmbH), Bruno Berkessel (Zweiter Ortsbeigeordneter), Edmund Schaaf (Verbandsbürgermeister) und Wolfgang Schuld (Katasteramt). (Foto: Herbert A. Eberth)
Niederelbert. Der erste Spatenstich für den Bau der Entlastungsstraße oberhalb des Wohngebietes „Im Boden“ zwischen der Ⅼ 327 (Horresser Straße) und der Nordstraße war nicht nur für die Ortsgemeinde Niederelbert ein besonderes Ereignis: Hendrik Hering, rheinland-pfälzischer Wirtschafts‑ und Verkehrsminister, ließ es sich nicht nehmen und erschien — trotz unerwartet heftiger winterlicher Witterungsbe-dingungen — höchstpersönlich, um den symbolischen Startschuss zu geben. Christoph Neyer, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde, begrüßte in Vertretung des verhinderten Ortsbürgermeisters Willi Müller den Gast aus Mainz sowie weitere Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung und beteiligten Firmen, darunter auch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf.
Die Kosten für den Bau der Straße sind mit rund 720.000 Euro veranschlagt. Das Land stellt dafür etwa 90.000 Euro nach dem Landesfinanzierungsgesetz zur Verfügung. Bereits am kommenden Montag soll mit dem Bau begonnen werden. Die Projektleitung liegt bei der Verbandsgemeinde Montabaur. Diesen Beitrag weiterlesen »









