Archiv für 22. März 2010
Hübingen. Mit Hilfe des Tierheimes Montabaur wurde im vergangenen Sommer der Streichelzoo im Familienferiendorf Hübingen gegründet. Seitdem haben die Ziegen und Schafe, die dort zu Hause sind, nicht nur vielen Kindern und Gästen des Familienferiendorfes Freude gebracht, sondern sind auch den Mitarbeitern ans Herz gewachsen.
Als sich dann völlig unerwartet Nachwuchs einstellte, war die Freude riesig. „Ich habe nicht wirklich damit gerechnet“, sagt der sichtlich erstaunte Hausleiter Andreas Hase, „denn wir hatten die Tiere im vergangenen Herbst vorsorglich kastrieren lassen – ganz offensichtlich waren wir wohl zu spät dran.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein stimmiges Ensemble: Der Gemischte Chor Heilberscheid sorgte bei der Einweihung des Walderlebnisweges für die musikalische Unterhaltung. (Fotos: Herbert A. Eberth)
Heilberscheid. Selbst kühles, regnerisches Vorfrühlingswetter hielt viele Heilberscheider Bürger nicht davon ab, an der Grillhütte die Einweihung des neuen Walderlebnisweges zu feiern. Ortsbürgermeister Axel Braun begrüßte die Gäste, darunter auch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf.
Braun blickte kurz zurück auf die Entstehungsgeschichte des Erlebnisweges, der auf eine Idee des Arbeitskreises Brauchtum, Kultur und Soziales zurückgeht und in dessen Mittelpunkt das Thema „Holz“ steht. Es waren auch Mitglieder dieses Arbeitskreises, die den Gedanken in die Tat umsetzten und in vielen Arbeitsstunden die einzelnen Bausteine des Weges herstellten und sie anschließend zu einer sprichwörtlich „runden Sache“ zusammensetzten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Oberelbert. Die kleine Stelzenbachhalle im 1000-Seelen-Dorf Oberelbert drohte zwei Abende lang aus den Nähten zu platzen. Grund dafür war einmal mehr die „Kabarettnacht“, die dort zum 17. Mal über die ebenso kleine Bühne ging. Sie gehört schon zu den Perlen in der kulturellen Schmucksammlung der Kleinkunstbühne Mons-Tabor. Deren Motor ist und bleibt – hoffentlich – Uli Schmidt. Dem ausgefuchsten Kulturkämpen und Organisationstalent schrieb die restlos ausverkaufte Veranstaltung ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hergenroth/Höhr-Grenzhausen. In aller Stille wurde in Hergenroth eine Westerwälder Persönlichkeit beigesetzt, deren Namen nicht in Stein graviert zu werden braucht, weil sie im schriftlichen Nachlass ebenso wie im Wirken des Lehrers und Heilers fortlebt und wirkt: Dr. Wolfgang W. Zöller (77) aus Höhr Grenzhausen.
Der Vorsitzende der Geschichts‑ und Kulturwerkstatt Westerwald, Dr. Uli Jungbluth, verglich in seiner Traueransprache das ungewöhnliche und kreative Leben und Wirken von Wolfgang Zöller mit einem System dreier sich überschneidender Kreise. Den ersten Lebenskreis nach dem Abitur in Montabaur (1952) bestimmten die Naturwissenschaften. Nach der Promotion in Stoffwechsel-physiologie war der Verstorbene als Assistent an der Universität Bonn und an der Kernforschungsanlage Jülich tätig. Trotz wissenschaftlicher Erfolge beschäftigten ihn zunehmend Fragen der praktischen Anwendung und der anschaulichen Vermittlung von Forschungsergebnissen. Diesen Beitrag weiterlesen »











