Höhr-Grenzhausen. Das Festival “Höhr-Grenzhausen brennt Keramik” am Ostermontag, 5. April, ist für die Töpferstadt Auftakt zur touristischen Saison 2010. Die Töpfereien bieten dabei eine Reihe von Aktionen rund um das Thema Keramik an, und die kleinen und großen Keramikfans haben die Möglichkeit, einem Töpfer bei der Arbeit zuzuschauen.
Das Schwerpunktthema der Keramiker lautet in diesem Jahr: „Davon leben wir, davon träumen wir!“ Handwerker und Künstler werden neben ihrer keramischen Arbeit auch die dazugehörigen Menschen darstellen. Die Tradition der eigenen Werkstatt, das überlieferte und gelernte Wissen, aber auch das Unerforschte, das Experiment oder die Vision sollen in den Aktionen der Werkstätten wiedergegeben werden.
Ein handlicher Flyer beschreibt alle Aktivitäten rund um die Veranstaltung und führt den Besucher zu den Werkstätten.
Hier einige exemplarisch ausgewählte Angebote der beteiligten Betriebe:

Das Festival "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" lässt die Besucher das Töpferhandwerk als Ganzes miterleben: Vom Salzen und Brennen ...
Im Aktivbereich 1 im Stadtteil Grenzhausen werden im Keramikmuseum Westerwald (Nr. 2 im Flyer) viele Aktionen zum Mitmachen angeboten. So gibt es eine Sonderausstellung „Gefässe, Feuer und Salz“ des Künstlers Peter Meanley aus Nordirland. Weiter gibt es NON-STOP-VIDEOS zum Thema „Feuer & Keramik“.
Nur etwa 200 Meter vom Museum entfernt präsentiert sich die Keramikinsel (Nr. 3) mit frischen Ideen. „Flammen, Funken und Rauch“ ist das Motto von Claudia Henkel und Elisabeth Dietz-Bläsner im Töpferhof Mühlendyck (Nr. 1). Die Kombination Werkstatt, Laden, Galerie und Cafe finden Sie in der Kasino-Keramikkultur (Nr. 4) bei Sandra Nitz und Nicole Thoss. Das diesjährige Motto ist „Hauptsache Keramik‑ lebenswichtige Arbeiten in traumhaften Räumen“ und wird von weitere keramischen Gästen begleitet.
In der alten Merkelbach-Manufaktur findet man die Gruppe Ceramix (Nr. 5). Tine Dottke, Galina Georgieva, Miriam Hassler, Susi Schmidt und Marlen Schulze zeigen „Neues Leben in alter Fabrik“.
Eine Vielzahl von Keramikern mit tollen Angeboten sind auf dem Merkelbach‑ Hof zu sehen. Dort sind die Werkstätten Hinder (Nr. 6), Skirde (Nr. 7), Matschke/Meyer (Nr.8) und die Keramikgruppe Grenzhausen (Nr. 9) kreativ in Sachen Keramik unterwegs.
Ausführliche Fachliteratur, –Zeitschriften und ein Antiquariat keramischer Bücher erhalten Besucher in der Fachbuchhandlung Helmut Ecker (Nr. 10).
Selbstverständlich finden Sie auch „Alles fürs Töpfern“ von Ton, Zubehör oder Öfen. Hier bieten die Firmen Thomas Wolbring (Nr. 11) und Hans Wolbring (Nr.12) interessante Einblicke.
Der Aktivbereich 2 im Stadtteil Höhr bietet die Werkstatt Girmscheid (Nr. 13) „brandheiße“ Erlebnisse: Besucher können das Ein‑ und Aussetzen der Salzöfen miterleben. Eine Kinderkreativecke und Töpferscheiben laden Groß und Klein zum Mitmachen ein.
Auf dem gemeinsamen Campus des CeraTechCenter (Nr.14), der Fachhochschule Koblenz, Fachbereich Werkstofftechnik, Glas/Keramik (Nr. 15) und dem Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe Glas/Keramik (Nr. 16) können Gäste erleben, dass Keramik ein “Werkstoff der Zukunft“ ist.
Bei „La Bottega“ (Nr. 17) wird die Bandbreite der Keramik vom Impuls zur Realität am Beispiel des Projektes „Buga 2011‑ eine Entwurfsarbeit“ erlebbar.
„alles ist rund“- seit 40 Jahren an der Töpferscheibe. Bei Keramikmeister Roland Giefer (Nr. 18) erwartet die Besucher eine kleine Retrospektive verbunden mit einer Ausstellung.
In der Keramikwerkstatt von Charlotte und Sigerd Böhmer (Nr. 19) können Freunde des Töpferhandwerks nicht nur vielfältige, kreativ gestaltete Keramik sehen und kaufen, sondern auch einen Blick in einen alten „Kannenofen“ werfen. Dort lässt sich vielleicht auch der eine oder andere „verborgene Schatz von Höhr-Grenzhausen“ heben. Besucher haben Gelegenheit, Handwerk und Tradition der Kannenbäckerstadt zu entdecken und durch die Ausstellung „Wir leben davon IHRE TRÄUME zu erfüllen“ zu schlendern.
Für das leibliche Wohl während des Keramikfestivals sorgt die heimische Gastronomie mit regionaler und internationaler Küche. Um die einzelnen Aktionen in der Stadt bequem besuchen zu können, bieten der Veranstalter und die KEVAG einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“ zu den Aktionspunkten an, so dass Besucher getrost innerörtlich ihre Autos auf den ebenfalls kostenfreien Parkplätzen stehen lassen können. Den Flyer zum Festival gibt es hier im Internet zum Herunterladen.
Weitere Infos: Tourist-Information Höhr-Grenzhausen, Rathausstraße 10, Telefon: 0 26 24⁄19 43 3, Fax: 0 26 24⁄95 23 56, E-Mail: tourismus@hoehr-grenzhausen.de, Internet: www.hoehr-grenzhausen.de.











