
Vera Apel-Jösch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren Übungen zum Gedächtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus für viel Spaß. (Herbert A. Eberth)
Horbach. Das „Spiel-und SpaßMobil“ der Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) in Westerburg hat seine „Feuertaufe“ in der Verbandsgemeinde Montabaur bestanden: In Horbach präsentierte WeKISS-Chefin Vera Apel-Jösch beim Treffen der Seniorengemeinschaft mit einer Trainingsstunde fürs Gedächtnis erstmals einen Ausschnitt der Möglichkeiten, mit dem die Organisation künftig vor allem bei Senioren für „Spaß mit Nutzeffekt“ sorgen will.
„Fischers Fritz fischt frische Fische …“ oder „Blaukraut bleibt Blaukraut …“ – die berühmten Zungenbrecher mit Lachgarantie kamen bei der spaßigen Übungseinheit ebenso zum Einsatz wie Erinnerungsspiele mit den Vornamen der – überwiegend weiblichen – Teilnehmer oder die „Fastnachtsrakete“ mit ihren unterschiedlichen Stufen. Die rief Vera Apel-Jösch ganz verschmitzt immer wieder in Erinnerung, und die Damen und Herren in der Runde schlugen sich dabei wacker.
Konzentration war gefragt beim „Knieklopfen“ – mit den Händen auf den Knien der beiden Nachbarn – oder beim Rückwärts-Buchstabieren der jeweiligen Lieblingsspeise. Bei solchen und anderen Übungen waren nicht wenige überrascht, wie gut doch ihre Merkfähigkeit entgegen ihrer Erwartung noch war.
Damit es noch lange so bleibt, empfahl Vera Apel-Jösch die eine oder andere Übung als „Hausaufgabe“. Das hielt die lustige Horbacher Trainingsgemeinschaft am Ende aber nicht davon ab, auf einem Wiedersehen mit der „Spiel‑ und SpaßMobil“-Moderatorin zu bestehen. Die brach anschließend mit ihrem Koffer voller Spaß-Effekte gleich zum nächsten Testlauf nach Borod auf.









