Urlaub!

Die Redaktion (das bin ich) macht Urlaub, und zwar bis einschließlich 15. August. Bis dahin wird "@propos" nicht aktualisiert.
Sie können weiterhin Mails mit Beiträgen schicken. Ich werde sie allerdings erst nach dem 15. August wieder abrufen.
Bleiben Sie "@propos" treu!

Unser Wetter
1. August 2010, 05:45
Zeitweise wolkig
16°C
Gefühlte Temperatur: 16°C
Aktueller Luftdruck: 1015 mb
Luftfeuchtigkeit: 86%
Wind: 1 m/s SSO
Böen: 3 m/s
Sonnenaufgang: 5:56
Sonnenuntergang: 21:13
Mehr...
 
Anzeigen

Ads & Sponsoren





Günstig telefonieren
Posts abonnieren

E-Mail:

Ephemeriden
Löwe
Sonne in Löwe
25 Grad
Widder
Mond in Widder
18 Grad
Drittes Viertel
Drittes Viertel
20 Tage alt
Aktuelle Mondphasen

Drittelmond
Drittelmond

Der Mond ist gegenwärtig im Zeichen Widder
Der Mond ist 20 Tage alt

Distanz: 62 erdradius
Breitengrad: 4 Grad
Längengrad: 18 Grad
Besucher
Besucher heute: 34 Besucher bisher: 14628
International
free counters
Ihre Hilfe für

WikiLeaks : Wikileaks ist ein unzensierbares Wiki für die massenhafte und nicht auf den Absender zurückzu-führende Veröffent-lichung und Analyse von geheimen Dokumenten.

Unterstützen Sie WikiLeaks über PayPal!

Unterstützen Sie WikiLeaks über Moneybookers!

Unterstützen Sie WikiLeaks über die Wau Holland Stiftung!


Wikipedia : Die freie Enzyklopädie. Kennt jeder, kann jeder gebrauchen!

Unterstützen Sie Wikipedia über PayPal!

Westerwaldkreis. Im Prinzip eine gute Sache zum Wohle unserer Kinder, aber noch große Mängel in der Organisation des zentralen Einlade‑ und Meldesystems durch das Land Rheinland-Pfalz. So lautet das Fazit, das die Expertinnen von Kreisjugend‑ und Kreisgesundheitsamt bei der zweiten Netzwerkkonferenz zum Kindeswohl und zur Kindergesundheit in Westerburg ziehen konnten.

Anstoß der Netzwerkkonferenz, zu der in Westerburg rund 250 Fachleute, darunter Erzieherinnen, Kinderärzte , Hebammen, Polizeibeamte, Mitarbeiter der ARGE etc. kamen, gab das 2008 verabschiedete Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit. Es regelt im Kern zwei Schwerpunkte, nämlich den Aufbau der lokalen Netzwerke durch die Jugendämter und die Förderung der Kindergesundheit durch den Aufbau eines zentralen Einladungs‑ und Erinnerungssystems durch das Land.

Das Zentrum für Kindervorsorge beim Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (ZfK), das vom Land den Auftrag für die Durchführung erhalten hat, versendet an die Eltern kurz vor Anstehen einer Früherkennungsuntersuchung ein Einladungsschreiben und gegebenenfalls ein Erinnerungsschreiben, wenn eine Früherkennungsuntersuchung nicht in Anspruch genommen wurde.
Dies gilt für alle Kinder – unabhängig von ihrem Versichertenstatus. Aufgabe der niedergelassenen Ärzte ist es, die zentrale Stelle über die Inanspruchnahme einer Früherkennungsuntersuchung zu informieren.

Die Gesundheitsämter werden dann im zweiten Schritt über die Familien informiert, die trotz einer Erinnerung nicht zu einer Früherkennungsuntersuchung gekommen waren. Hierauf erfolgt nun zunächst eine zeitnahe und gezielte Kontaktaufnahme durch Mitarbeiter der Gesundheitsämter. Wenn Eltern trotz Beratung des Gesundheitsamtes die Früherkennungsuntersuchung für das gesunde Aufwachsen ihres Kindes nicht nutzen oder eine Kontaktaufnahme nicht möglich ist, informiert das Gesundheitsamt das Jugendamt. Das Jugendamt prüft in diesen Fällen, ob es einen Hilfe‑ und Förderbedarf in der Familie gibt.

Im Westerwaldkreis kam es nach einem Jahr seit Bestehen der Meldepflicht zu 1546 Meldungen wegen nicht durchgeführter Vorsorgeuntersuchungen. Eine Zahl, die auf den ersten Blick erschrecken mag. „Die Zahl der Meldungen erscheint für den Westerwaldkreis zunächst sehr hoch. Tatsächlich ist hierin eine Vielzahl von so genannten positiven Falschmeldungen enthalten. „Dies sind Meldungen, bei denen sich nach Rücksprache mit den Eltern oder dem behandelnden Kinderarzt herausstellt, dass die Früherkennungsuntersuchung bereits durchgeführt wurde, aber der entsprechende Nachweis nicht bei ZfK eingegangen ist“, relativiert Maria Petkau, Ärztin beim Kreisgesundheitsamt in Montabaur, die hohe Zahl.

Dennoch war in 70 Fällen eine Kontaktaufnahme — teilweise durch Hausbesuche — durch das Kreisjugendamt notwendig geworden, weil diese Eltern auf die Schreiben des Gesundheitsamtes nicht reagiert hatten. Dabei erhielten die Sozialarbeiter in drei Fällen konkrete Hinweise auf Vernachlässigung von Kindern. Entsprechende Hilfemaßnahmen konnten noch rechtzeitig eingeleitet werden. In zwei weiteren Fällen wurde ein Hilfebedarf wegen psychischer Probleme der Mutter gesehen.

„Meldungen aufgrund des Verdachts körperlicher Misshandlung haben wir bei unseren Hausbesuchen glücklicherweise noch nicht gehabt“, meint Tina Schradi, im Kreisjugendamt zuständig für die Umsetzung des Landeskinderschutzgesetzes. „Mühe und Aufwand lohnen sich dennoch, denn Frühuntersuchungen sind im Interesse aller Kinder. Wenn daneben auch nur ein Kind vor Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch geschützt wird, hat sich die Arbeit doppelt gelohnt“, unterstreicht Landrat Achim Schwickert.

Trotz des erheblichen Mehraufwands für alle Beteiligten wegen organisatorischer Mängel im zentralen Meldesystem ist man beim Kreisjugend‑ und Gesundheitsamt zuversichtlich, dass die Vorsorgehefte der Kinder bei Schuluntersuchung zukünftig nicht mehr so viele versäumte Untersuchungstermine aufweisen wie bisher und eine gewisse Chancengleichheit, zumindest unter gesundheitlichem Aspekt, vor dem Schuleintritt für alle Kinder hergestellt wird.

Kommentieren

This site is using WP Check Spammers from Xavier Media to filter out spam comments.

Zitat des Tages
Terminkalender
März 2010
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031EC
Mehr Seiten!
Im Archiv blättern
Netz-Werk
Wem gehört das Netz? Anleitung für Autoren Kommentar-Regeln Kontakt
Sie mögen es lieber auf Papier? Kein Problem! Drucken Sie sich die neuesten @propos-Nachrichten als eigenes Tabloid aus.Hier erfahren Sie wie es geht!

In "@propos" lässt sich am besten mit Firefox und Opera surfen!

Astro-Daten

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes