@propos http://www.a-pro-pos.net Magazin für Gesellschaft, Kultur und Umwelt Sat, 31 Jul 2010 22:00:21 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=4278 Anka Zink: Sexy ist was anderes http://www.a-pro-pos.net/2010/08/anka-zink-sexy-ist-was-anderes/ http://www.a-pro-pos.net/2010/08/anka-zink-sexy-ist-was-anderes/#comments Sat, 31 Jul 2010 22:00:21 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9847
Okt
21
20:00
Anka Zink gastiert mit ihrem Comedy-Programm "Sexy ist was anderes" im Kulturzentrum "Zweite Heimat" in Höhr-Grenzhausen.

Anka Zink gastiert mit ihrem Comedy-Programm "Sexy ist was anderes" im Kulturzentrum "Zweite Heimat" in Höhr-Grenzhausen.

Höhr-Grenzhausen. Anka Zink gastiert am Donnerstag, 21. August, 20 Uhr, mit ihrem Comedy-Programm „Sexy ist was anderes“ im Kulturzentrum „Zweite Heimat”. Ihr Wahlspruch: “Fummeln war früher, heute ist twittern.” Ihr Programm hangelt sich entlang der Frage:  Haben sie noch ein Leben in „Echtzeit“ (neudeutsch: realtime) oder findet ihre private und berufliche Realität eher digital statt?

Was früher „Familie“ hieß, buchstabiert sich inzwischen längst “Communitie”. Statt zum Klatsch im Treppenhaus, klicken die Zeitgenossen sich heutzutage in Chatrooms ein. Wer nervt, wird einfach per Mausklick gelöscht. Sauber, geräuschlos und kostenneutral – eine schöne neue Beziehungswelt. Digital und unverbindlich. Hier weiterlesen »

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„Flautando“ setzt Bläsersommer fort http://www.a-pro-pos.net/2010/07/flautando-setzt-blaesersommer-fort/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/flautando-setzt-blaesersommer-fort/#comments Wed, 28 Jul 2010 16:41:40 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9854
Aug
14
19:30
Aug
15
11:00
Das Blockflötenquartett "Flautando" gastiert beim Westerwälder Bläsersommer im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.

Das Blockflötenquartett "Flautando" gastiert beim Westerwälder Bläsersommer im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.

Westerwaldkreis. Nach dem Sternmarsch von 300 Musikern in Montabaur und einer durch die Fußball-WM bedingten „Zwangspause“ geht es am Samstag, 14. August, 19:30 Uhr, mit dem Westerwälder Bläsersommer und dem Blockflötenquartett „Flautando“ zunächst etwas leiser weiter. Das Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen ist Aufführungsort von gleich zwei Konzerten des Kölner Flötenquartetts.

Am Sonntag, 15. August, 11 Uhr, wollen Flautando besonders Kinder ab sechs Jahren mit auf eine musikalische Zeitreise nehmen. „Julius der Flötenspieler“ heißt das Stück und gleichzeitig der Protagonist, der zusammen mit den jungen Zuhörern auf die Reise geht und gemeinsam mit ihnen ferne Länder erkundet. Zusammen mit ihm treffen sie mittelalterliche Spielleute, Johann Sebastian Bach, einen japanischen Mönch und sogar eine Expertin für Vogelstimmen. Es entwickelt sich ein lebendiger Dialog, bei dem die Kinder eine Menge über Musik und mindestens 30 verschiedene Blockflöten erfahren. Hier weiterlesen »

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13 Bands beleben die Montabaurer Kirmes http://www.a-pro-pos.net/2010/07/13-bands-beleben-die-montabaurer-kirmes/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/13-bands-beleben-die-montabaurer-kirmes/#comments Wed, 28 Jul 2010 14:02:05 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9841
AugAug
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Montabaur. Die Kirmes in Montabaur wird in diesem Jahr zum musikalischen Großereignis. Auf drei Open-Air-Bühnen — auf dem Großen Markt, in der Kirchstraße und erstmals auf dem neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz — wird ein umfangreiches Programm an Live-Musik von Freitag bis Montag, 6. August bis 9. August, geboten. Insgesamt 13 Live-Bands und Musikvereine sorgen für Unterhaltung bis tief in die Nacht hinein: von Rock und Pop über Salsa und alpenländische Stimmungsmusik bis hin zu Blasmusik und Bigband-Sound.

Die katholische Kirche feiert am Sonntagvormittag mit einem feierlichen Hochamt in der 1000-jährigen Pfarrkirche um 10:30 Uhr traditionell das Kirchweihfest. Anschließend lädt der Kirchbauverein zu seinem Frühschoppen auf dem Kirchplatz ein.

Am Montag bauen Händler in der Bahnhofstraße und in der Wallstraße den traditionellen Krammarkt auf, der ab 8 Uhr zur Schnäppchenjagd einlädt.

Am Abend wird das weithin sichtbare Feuerwerk die Kirmes um 22 Uhr offiziell beschließen, es darf aber noch weitergefeiert werden. Vielleicht sogar bis zum Morgen, wenn dann der Männergesangverein Mendelssohn Bartholdy um 10 Uhr seinen beliebten Kirmesfrühschoppen am Wolfsturm eröffnet.

Auch der Vergnügungspark Eichwiese lockt in diesem Jahr wieder mit vielen Attraktionen und lässt das Herz der abenteuerlustigen Kirmesbesucher höher schlagen. Am Montag wird es hier bis 20 Uhr einen Familientag mit ermäßigten Preisen geben.

Das Bühnenprogramm im Überblick:

Freitag, 6. August:

  • 21:00–24:00 Uhr, Bühne Großer Markt: Surprise | Party-Band
  • 21:00–24:00 Uhr, Bühne Kirchstraße: ReUnited | Coverrock-Band
  • 21:00–24:00 Uhr, Bühne Konrad-Adenauer-Platz: Lifestyle | Coverrock-Band

Samstag, 7. August:

  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Großer Markt: Soulaffair | Soul/R’n’B-Band
  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Kirchstraße: Kfe d’Qba | Salsa-Band
  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Konrad-Adenauer-Platz: NOISIC | Cover-Band

Sonntag, 8. August:

  • 15:00–17:00 Uhr, Bühne Großer Markt: Jugend-Bigband Boden | Bigband
  • 19:00–22:00 Uhr, Bühne Großer Markt: Fat Daddies and theTipToe | Rock’n’Roll-Band
  • 19:00–22:00 Uhr, Bühne Kirchstraße: Take 2 Live | Acoustikrock-Band
  • 19:00–22:00 Uhr, Bühne Konrad-Adenauer-Platz: Nightfever | Cover-Band

Montag, 9. August:

  • 14:00–17:30 Uhr, Bühne Großer Markt: Musikverein Weidenhahn | Musikverein
  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Großer Markt: Die Bamberger Zwiebeltreter | Show‑/Stimmungs-Band
  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Kirchstraße: Kfe d’Qba | Salsa-Band
  • 20:00–24:00 Uhr, Bühne Konrad-Adenauer-Platz: 7AMP | Cover-Band


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Neues Klimamodell belegt Zwang zum Handeln http://www.a-pro-pos.net/2010/07/neues-klimamodell-belegt-zwang-zum-handeln/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/neues-klimamodell-belegt-zwang-zum-handeln/#comments Wed, 28 Jul 2010 11:53:27 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9822 Hamburg. Neue Modellrechnungen am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zeigen, dass Politik, Wirtschaft und privaten Haushalten nur noch wenig Zeit bleibt, um wirklich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, mit denen einer weiteren gravierenden Veränderung des Klimas begegnet werden kann.

Erich Roeckner und seine Koautoren am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) gehen in einer jetzt erschienenen Veröffentlichung mit dem Titel „Historical and future anthropogenic emission pathways derived from coupled climate-carbon cycle simulations“ (Historische und zukünftige anthropogene Emissionspfade, abgeleitet aus gekoppelten Klima-Kohlenstoffkreislauf-Simulationen) in der Fachzeitschrift „Climatic Change“ der Frage nach “Welche Emissionen können wir uns noch erlauben, um die globale Erwärmung auf maximal 2℃ zu begrenzen?” Als Erste veröffentlichen sie die Ergebnisse einer Pilotstudie, die im Zusammenhang mit dem Projekt “ENSEMBLES” der Europäischen Union durchgeführt wurde.

Das Ensembles-Projekt (2004 bis 2009) zielte darauf ab, ein gemeinsames Klima-Vorhersage-System zu entwickeln. Es sollte anhand einer ganzen Reihe von zeitlichen und räumlichen Faktoren integrierte Szenarien der zukünftigen Klimaänderung entwickeln, einschließlich so genannter “Nicht-Interventions‑ und Stabilisierung-Szenarien”. Diese sollen Grundlage für eine quantitative Risikobewertung von Klimawandel und Klimaschwankungen sein. Dabei stehen Aspekte extremer Veränderungen etwa bei Stürmen und Niederschlägen, die Schwere und Häufigkeit von Dürren sowie die Wirkung von „Überraschungen“, wie etwa Veränderungen von Meeresströmungen, im Vordergrund.

Die Wissenschaftler berechnen mit einem gekoppelten Klima-Kohlenstoffkreislauf-Modell des MPI-M die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen, die noch erlaubt sind, um das von der EU angestrebte 2°C-Ziel nicht zu überschreiten. Dazu wenden sie eine Inversmethode an, mit der aus vorgegebenen CO2-Konzentrationen zeitliche Emissionsverläufe rekonstruiert werden können.

Das Ergebnis ihrer Untersuchungen ist eindeutig: Es müssen signifikante und baldige Maßnahmen getroffen werden, um Emissionen von Treibhausgasen zu vermindern. Nur so kann die globale Erwärmung in diesem Jahrhundert bei nicht mehr als 2℃ oberhalb des vorindustriellen Niveaus stabilisiert werden. Im verwendeten Stabilisierungsszenario steigt die „erlaubte“ CO2-Emission von zirka 7 Gigatonnen (Gt C)* im Jahr 2000 auf einen Maximalwert von etwa 10 GtC im Jahr 2015 an. Danach müssen die Emissionen deutlich reduziert werden, und zwar um 56 Prozent bis zum Jahr 2050 und um fast 100 Prozent gegen Ende dieses Jahrhunderts. Die globale Erwärmung bleibt nach den Berechnungen des MPI-M bis 2100 zwar unterhalb der 2°C-Grenze, längerfristig ist jedoch eine weitere Erwärmung nicht auszuschließen.

Methodik

Ziel der Studie ist es, zukünftige Klimaänderungen und CO2-Emissionen in einem Szenario zu simulieren, in dem die CO2(äquivalent)-Konzentrationen in der Atmosphäre langfristig auf 450 ppm stabilisiert werden. Hintergrund für dieses sogenannte E1-Szenario ist das politische Ziel der EU, die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung auf maximal 2℃ gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das E1-Szenario wurde im ENSEMBLES Projekt mithilfe eines „Integrated Assessment Models“ entwickelt, das u. a. Energieerzeugung, Landnutzung und Kohlenstoffkreislauf beinhaltet sowie ein einfaches Klimamodell. Die mit diesem Modell berechneten Konzentrationen von Treibhausgasen und Aerosolen dienen als Input für die MPI-M Simulationen.

Erich Roeckner und seine Koautoren folgen in ihrer Studie einer Methodik, die das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) für die Simulationen zum fünften Weltklimastatusbericht (Assessment Report 5 – AR5) vorschlägt: Erdsystemmodelle inklusive Kohlenstoffkreislauf werden benutzt, um die anthropogenen CO2-Emissionen abzuschätzen, die mit einem vorgeschriebenen Konzentrationsverlauf vereinbar sind. Die berechneten Emissionen hängen dann allein davon ab, welcher Anteil des anthropogenen Kohlenstoffs im Modell von der Landoberfläche und den Ozeanen aufgenommen wird. In der vorliegenden Studie wurde die „Ensemblemethode“ verwendet: Die Wiederholung der Experimente mit unterschiedlichen vorindustriellen Startterminen erlaubt, anthropogene Klimaänderung und interne Klimavariabilität zu unterscheiden.

Modell

Das für diese Studie genutzte Modell ist eine grob aufgelöste Version (rund 400 Kilometer Gitterabstand) des Erdsystemmodells des MPI-M mit den Subsystemen Atmosphäre einschließlich der Landoberfläche, Ozean inklusive Meereis sowie dem marinen und terrestrischen Kohlenstoffkreislauf. Abgesehen vom Kohlenstoffkreislauf und feinerer Gitterauflösung (200 km Gitter), wurden mit diesem Modell die Berechnungen für den AR4 des IPCC am MPI-M durchgeführt.

Abbildung 1a (links): Beobachtete und simulierte CO2-Emissionen in GtC/Jahr. Gezeigt wird das 11-jährige übergreifende Mittel für 5 Modellsimulationen (dünne Linien) und für das Ensemblemittel (fett). Hellgrün: Vergangener Zeitraum (1950-2000); dunkelgrün: Stabilisierungsszenario E1 (2001-2100); schwarz: Beobachtungen. Abbildung 1b (rechts): Analog zu Abb. 1a für die Anomalien der globalen Jahresmitteltemperatur in Bodennähe bezüglich des Referenzzeitraums 1860-1880. (Grafik: MPI-M)

Abbildung 1a (links): Beobachtete und simulierte CO2-Emissionen in GtC/Jahr. Gezeigt wird das 11-jährige übergreifende Mittel für 5 Modellsimulationen (dünne Linien) und für das Ensemblemittel (fett). Hellgrün: Vergangener Zeitraum (1950-2000); dunkelgrün: Stabilisierungsszenario E1 (2001-2100); schwarz: Beobachtungen. Abbildung 1b (rechts): Analog zu Abb. 1a für die Anomalien der globalen Jahresmitteltemperatur in Bodennähe bezüglich des Referenzzeitraums 1860-1880. (Grafik: MPI-M)

Ergebnisse

Abbildung 1a zeigt den zeitlichen Verlauf der vom Modell berechneten CO2-Emissionen im E1-Stabilisierungsszenario. Nach einem Anstieg bis zu einem Maximalwert von etwa 10 Gt Ⅽ im Jahr 2015 folgt eine Abnahme auf 4,5 Gt Ⅽ im Jahr 2050. Dies entspricht einer Reduktion um 56 Prozent in 35 Jahren. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts müssen die fossilen CO2-Emissionen gegen Null gehen, um eine langfristige Stabilisierung der atmosphärischen CO2-Konzentration zu erreichen.

Abbildung 1b zeigt die zeitliche Entwicklung der globalen Jahresmitteltemperatur nahe der Erdoberfläche. Bis zum Jahr 2040 steigt die globale Erwärmung noch relativ stark an. Danach nähert sie sich allmählich der 2°C-Grenze. Offenbar ist aber am Ende des Jahrhunderts noch kein Gleichgewichtszustand erreicht, und vermutlich würde die 2°C-Grenze bei Fortsetzung der Simulationen im 22. Jahrhundert überschritten werden.

* 1 t Ⅽ entspricht 3,667 t CO2

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Schläger verletzten 32-Jährigen lebensgefährlich http://www.a-pro-pos.net/2010/07/schlger-verletzten-32-jhrigen-lebensgefhrlich/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/schlger-verletzten-32-jhrigen-lebensgefhrlich/#comments Tue, 27 Jul 2010 14:42:28 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/2010/07/schlger-verletzten-32-jhrigen-lebensgefhrlich/ Selters. Vier junge Männer haben – wie die Polizei heute mitteilte – am Donnerstag vergangener Woche (22. Juli) gegen 22:20 Uhr an der Skaterbahn in Selters (Westerwald), neben dem Gehweg des dortigen Verkehrskreisels (Ortsausgang Richtung Goddert/Krümmel/Ellenhausen) einen 32 Jahre alten Mann brutal zusammengeschlagen.Dieser war zuvor mit einem Bekannten in angetrunkenem Zustand an der Skaterbahn erschienen, wo sich etwa zehn Personen, darunter auch die späteren Täter, aufhielten.

Nachdem das Opfer sogar noch gemeinsam mit zwei weiteren Personen in deren Pkw alkoholische Getränke in der Stadt besorgt hatte, wurde er kurz danach auf dem Skaterplatz brutal attackiert. Die vier mutmaßlichen Täter haben demnach sogar noch auf das Opfer eingeschlagen und –getreten, als es schon bewußtlos am Boden lag. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste später noch notoperiert werden. Die Polizei vermutet, dass es vor diesem Vorfall zu einem Streit gekommen war. Hier weiterlesen »

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Für den Ernstfall vorsorgen http://www.a-pro-pos.net/2010/07/fr-den-ernstfall-vorsorgen/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/fr-den-ernstfall-vorsorgen/#comments Tue, 27 Jul 2010 14:00:22 +0000 Herbert A. Eberth http://www.a-pro-pos.net/2010/07/fr-den-ernstfall-vorsorgen/
Jul
29
15:30

Welschneudorf. Die Nachbarschaftshilfe, Bereich Welschneudorf, lädt interessierte Bürger zum nächsten Erzähl-Café am Donnerstag, 29. Juli, 15:30 Uhr, im Gemeinschaftsraum der Kurfürstenhalle ein. An diesem Nachmittag stehen Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung auf dem Programm.

Im Familien‑ oder Bekanntenkreis hat es jeder schon erlebt: Ein Unfall, eine Krankheit und plötzlich kann ein Mensch nicht mehr für sich selbst sprechen und handeln. Selbst nahe Angehörige können in einer solchen Situation nicht für den Kranken eintreten und entscheiden.

In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann man heute festlegen, wie man in einer solchen Situation behandelt werden möchte und wer die Vollmacht erhalten soll, im Sinne der dann hilflosen Person zu entscheiden. Da es inzwischen auch Gesetzesänderungen gab, empfiehlt es sich, ältere Verfügung eventuell zu aktualisieren. Hier weiterlesen »

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Dokumente zeigen die Realität des Krieges http://www.a-pro-pos.net/2010/07/dokumente-zeigen-die-realitt-des-krieges/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/dokumente-zeigen-die-realitt-des-krieges/#comments Tue, 27 Jul 2010 13:25:53 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/2010/07/dokumente-zeigen-die-realitt-des-krieges/ Wikileaks, das unabhängige Internet-Informationsportal, hat jetzt einen Satz von Dokumenten unter dem Titel “Afghan War Diary” veröffentlicht, der eine außerordentlich umfangreiche Sammlung von über 91.000 Berichten über den Krieg in Afghanistan von 2004 bis 2010 enthält. Die Berichte, geschrieben von Soldaten und Offizieren des Nachrichtendienstes, beschreiben insbesondere tödliche Militär-Aktionen unter Beteiligung US-amerikanischer Militärs. Sie enthalten außerdem nachrichtendienstliche Informationen, Berichte von Treffen mit Persönlichkeiten des politischen Lebens und die damit verbundenen Informationen. Die Dokumentensammlung steht auf einer speziellen Seite zur Verfügung.

 

Die afghanische Regierung hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP verhalten auf die Veröffentlichung von zehntausenden geheimen Dokumenten zum Afghanistan-Krieg im Internet reagiert. Vom "Inhalt selbst" sei die Regierung "nicht überrascht", sagte demnach ein Sprecher von Präsident Hamid Karsai am Montag auf einer Pressekonferenz in Kabul. Er räumte allerdings ein, dass die Regierung "schockiert vom enormen Umfang der enthüllten Dokumente" sei. Präsident Karsai habe auf die Enthüllungen mit den Worten reagiert, "dass das für uns nicht neu war".

Erst nach umfassender Lektüre der Dokumente lasse sich mehr sagen, sagte der Sprecher. Zwei Fragen gelte jedoch schon jetzt die besondere Aufmerksamkeit Kabuls: Dabei gehe es um die von den internationalen Truppen dementierten Zahlen getöteter Zivilisten in Afghanistan und die Rolle ausländischer Geheimdienste wie des pakistanischen ISI. Die Dokumente offenbaren unter anderem laut "Spiegel", dass der pakistanische Geheimdienst der "vermutlich wichtigste außerafghanische Helfer der Taliban" ist.

Für Wikileaks könnte die Veröffentlichung endlich auch mehr finanzielle Unterstützung bringen. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die von Wikileaks – offenbar ein wenig eifersüchtelnd – als “geheimistuerischer Organisation” spricht und die Betreiber als “Weltverbesserer” bezeichnet, weist darauf hin, dass Wikileaks-Kopf Julian Assange in Interviews davon gesprochen habe, es seien mindestens 200 000 Dollar pro Jahr nötig – besser noch 600 000 Dollar –, um die Kosten für das Internetportal zu bezahlen.

Im vergangenen Herbst hatte Wikileaks seinen Betrieb mangels Geld vorübergehend eingestellt. "Erst dann zogen die Spenden deutlich an", zitiert dpa den Stiftungssprecher Hendrik Heye Fulda. Demnach gingen bis zum Frühjahr mehr als 400.000 Euro auf den Spendenkonten ein. Genug, um gut ein Jahr lang weiter zu arbeiten. "Nachdem Wikileaks dann erneut online ging, gingen aber die Spenden wieder auf das alte niedrige Niveau zurück”, sagte Fulda, der laut dpa davon ausgeht, dass die Wau-Holland-Stiftung das Gros der globalen Einnahmen von Wikileaks besorgt.

dpa zitiert unter dem Pseudonym “Daniel Schmitt” einen Vertreter der Organisation in Deutschland mit der Aussage: "Das Spendenvolumen ist immer dann hoch, wenn Menschen bewusst verstehen, dass das, was wir machen, wichtig ist. Wir brauchen jemanden, der den Zugang zum Material aufmacht und das sind die klassischen Medien." Sei das Thema erst bekannt, falle es Laien leichter, sich das Originalmaterial anzusehen und durchzustöbern. Je mehr Menschen die Plattform nutzen, desto mehr spenden auch – auf diesen Effekt, der auch vom Online-Lexikon Wikipedia bekannt ist, hoffen die Macher. Zuwendungen von Unternehmen und Regierungen lehnen die Aktivisten ab, um ihre Glaubwürdigkeit nicht zu beschädigen.

Der Afghanistan-Coup macht den Leuten hinter Wikileaks Hoffnung auf mehr. "Gerade bei solch großen Veröffentlichungen sehen wir immer wieder, dass wir viel mehr Ressourcen gebrauchen können, um die Arbeit zu bewältigen", sagte Schmitt gegenüber dpa.

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„Wildwuchs bei Arzneimittelverpackungen“ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/wildwuchs-bei-arzneimittelverpackungen/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/wildwuchs-bei-arzneimittelverpackungen/#comments Tue, 27 Jul 2010 10:00:38 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9817 Stuttgart. Seit Jahresbeginn geistert das Thema “Packungsgrößen für Arzneimittel” durch die Gazetten von Gesundheits‑ und Pharmaverbänden. Patienten wundern sich schon viel länger über die bunte Verpackungsvielfalt. Jetzt meldete sich die AOK in dieser Sache zu Wort: „Es wird höchste Zeit, dass der Wildwuchs mit 49, 56, 98 oder 100 Tabletten in einer Packung geregelt und die therapeutische Gleichwertigkeit dieser Packungen klargestellt wird“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft für die Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Montag (26. Juli) in Stuttgart. Die bundesweit größte Krankenkasse unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, Lücken bei der Regelung der Packungsgrößen für Arzneimittel zu schließen. Die Ablehnung der vier großen Pharmaverbände gegen die Neuregelung ändere nichts daran, dass der Gesetzgeber hier auf dem richtigen Weg sei, so Hermann.

„Die AOK begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung mit der Novelle der Packungsgrößenverordnung unmissverständlich regelt, welche Arzneimittelpackungen in den drei Normgrößen (N1, N2, N3) in der Apotheke gegeneinander ausgetauscht werden dürfen“, sagt Hermann. „So herrscht abschließend Klarheit für alle Beteiligten und so werden vor allem die Tricksereien von Pharmaunternehmen bei der Umsetzung der Arzneimittelrabattverträge beendet.“

Bislang dürfen Pharmaunternehmen Arzneimittelpackungen mit beliebigem Inhalt anbieten, solange sie bestimmte Höchstmengen einhalten, so die Krankenkasse. Dies führt zu teils exotischen Stückzahlen. „Die Hersteller wollen verhindern, dass ihr Präparat in der Apotheke gegen eine geringfügig abweichende Packung ausgetauscht werden kann“, erläutert Hermann den Hintergrund der Strategie. „Angefangen hat es mit den Anbietern von Originalpräparaten, die ihr Medikament nach Ablauf des Patentschutzes gegen den Austausch durch ein Nachahmerpräparat schützen wollten.“

Nach der Einführung der Arzneimittelrabattverträge für Generika seien die Anbieter von Nachahmerprodukten diesem schlechten Beispiel gefolgt, um den Austausch gegen die Produkte der Rabattvertragspartner der Kassen zu umgehen. Hermann: „Das verunsichert die Ärzte beim Verschreiben und führt immer wieder zu erheblichen Problemen in den Apotheken. Das Erfolgsmodell Arzneimittelrabattverträge wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die Solidargemeinschaft der Kassen muss mehr Geld für Arzneimittel ausgeben als nötig, und nicht zuletzt werden insbesondere die kleineren und mittelständischen Vertragspartner der Krankenkassen wirtschaftlich weiter an den Rand gedrängt.“

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Grundstücksverkauf: Gericht stärkt Gemeinden http://www.a-pro-pos.net/2010/07/grundstuecksverkauf-gericht-staerkt-gemeinden/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/grundstuecksverkauf-gericht-staerkt-gemeinden/#comments Mon, 26 Jul 2010 10:54:51 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/?p=9810 Rheinland-Pfalz. Eine Gemeinde darf an ihren Richtlinien zur Vergabe gemeindeeigener Baugrundstücke auch dann festhalten, wenn aufgrund geringer Nachfrage seit längerem kein Grundstück mehr vergeben wurde. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Im Dezember 1999 beschloss der Rat der beklagten Ortsgemeinde, fünf gemeindeeigene Baugrundstücke an einheimische Familien zu veräußern. Nach den Vergabebedingungen werden die Grundstücke jedoch nicht an solche Familien verkauft, die bereits über ausreichendes Wohneigentum verfügen. In der Folgezeit veräußerte die Ortsgemeinde drei der fünf Grundstücke. Ein weiterer Interessent ging allerdings leer aus, da die Gemeinde der Auffassung war, dass dieser bereits über ein ausreichend großes Hausgrundstück verfüge. Der betreffende Bürger klagte vor dem Verwaltungsgericht (VG) gegen diese Entscheidung. Das Gericht verpflichtete die Ortsgemeinde daraufhin, über den Kaufantrag erneut zu entscheiden. Dagegen legte die Ortsgemeinde Berufung beim OVG ein. In dem Verfahren wies das OVG die Klage ab.

Die Ortsgemeinde habe den Antrag des Klägers auf Überlassung eines Grundstücks zu Recht abgelehnt. Die von der Ortsgemeinde aufgestellten Vergabebedingungen schlössen Bewerber, die wie der Kläger bereits über ausreichendes Wohneigentum verfügten, vom Erwerb eines Baugrundstücks aus. Hieran dürfe die Ortsgemeinde auch weiterhin festhalten, obwohl sie wegen geringer Nachfrage bislang nur drei der fünf bereitgestellten Grundstücke habe verkaufen können.

Die Ortsgemeinde habe nachvollziehbar dargelegt, dass sie aufgrund rückläufiger Bevölkerungszahlen künftig keine neuen Baugebiete mehr ausweisen und sich daher auch kein neues Bauland zur Wohnbauförderung mehr beschaffen werde, heißt es in der Begründung des OVG weiter. Vor diesem Hintergrund erscheine es sachgerecht, wenn die Gemeinde eine geringe Anzahl von Baugrundstücken zurückhalte, um sie später an Bewerber zu vergeben, die ihre Vergabebedingungen erfüllten. (OVG-Urteil vom 9. Juli 2010, Aktenzeichen: 2 A 10310⁄10.)

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Neues Heft des Westerwald-Vereins klärt auf http://www.a-pro-pos.net/2010/07/neues-heft-des-westerwald-vereins-klrt-auf/ http://www.a-pro-pos.net/2010/07/neues-heft-des-westerwald-vereins-klrt-auf/#comments Mon, 26 Jul 2010 10:36:47 +0000 Redaktion http://www.a-pro-pos.net/2010/07/neues-heft-des-westerwald-vereins-klrt-auf/ Westerwaldkreis. Was versteht man im Westerwald unter “Wölbäckern”? Die Antwort auf diese Frage steht in der dritten Quartalszeitschrift 2010 des Westerwald-Vereins (WWV) „Der Westerwald“, die jetzt erschienen ist. Und auch die Erklärung, was die legendäre Varusschlacht bei Kalkriese nördlich von Osnabrück mit dem Westerwald zu tun hat. Mit diesen und anderen Themen hat sich die Gesellschaft für Heimatkunde (GfH) im WWV beschäftigt. Auch in der neuen Ausgabe der Zeitschrift will der Verein anhand solcher Beiträge deutlich machen, dass er viel mehr ist als ein Wanderverein, dass er sich unter anderem auch intensiv mit Heimatgeschichte und Westerwälder Kultur beschäftigt.

Dazu gehört, dass in der Zeitschrift die Frage beantwortet wird, warum die Einwohner der Gemeinde Daaden (Kreis Altenkirchen) „Hahnengler“ genannt werden. Ein weiterer Beitrag der GfH befasst sich mit dem Braunkohlebergbau im Hohen Westerwald. Zeugnis von der Kulturarbeit des Vereins legt auch ein Bericht über das 30-jährige Bestehen des Arbeitskreises Heimatgeschichte beim Zweigverein Montabaur ab. Hier weiterlesen »

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