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	<title>@propos</title>
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	<description>Internet-Zeitung in der Region Westerwald/Mittelrhein</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 18:19:06 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Lkw-Fahrer bei Verkehrsunfall get&#246;tet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Obersayn]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiinspektion Westerburg]]></category>
		<category><![CDATA[tödlicher Verkehrsunfall]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Rothenbach-Obersayn. Ein 47-j&#228;hriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden kam heute Mittag bei einem Verkehrsunfall auf der B 255 bei Obersayn ums Leben.
Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 12 Uhr mit seinem Autotransporter mit Tandem-Achsanh&#228;nger auf der B 255 aus Richtung Hahn am See kommend in Richtung Rennerod unterwegs. In einer Senke kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>Rothenbach-Obersayn</em>. Ein 47-j&auml;hriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden kam heute Mittag bei einem Verkehrsunfall auf der B 255 bei Obersayn ums Leben.</p>
<p>Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 12 Uhr mit seinem Autotransporter mit Tandem-Achsanh&auml;nger auf der B 255 aus Richtung Hahn am See kommend in Richtung Rennerod unterwegs. In einer Senke kurz vor Obersayn, in der Schneeverwehungen zu glatter Fahrbahn f&uuml;hrten, kam ihm ein Lkw-Sattelzug mit Kofferaufbau entgegen.<span id="more-5506"></span> Auf Grund einer Windb&ouml; verlor der belgische Fahrer die Kontrolle &uuml;ber seinen Lkw-Zug, kam ins Schleudern und teilweise auf die Gegenfahrbahn. Hier prallte er dann frontal mit dem niederl&auml;ndischen Lkw zusammen. Durch den Aufprall kam der niederl&auml;ndische Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb auf der rechten Seite im Feld liegen.</p>
<p>Der Niederl&auml;nder konnte nur noch tot aus dem stark besch&auml;digten F&uuml;hrerhaus geborgen werden. Der belgische Lkw-Fahrer wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Mit der genauen Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Die Bundesstra&szlig;e war f&uuml;r zirka zweieinhalb Stunden wegen der Bergungsarbeiten komplett gesperrt.</p>
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		<title>WeKISS geht mit Spiel und Spa&#223; &#8222;auf Achse&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchfinkenland]]></category>
		<category><![CDATA[Horbach]]></category>
		<category><![CDATA[VG Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwaldkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnistraining]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel- und Spaßmobil]]></category>
		<category><![CDATA[WeKISS]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Vera Apel-J&#246;sch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren &#220;bungen zum Ged&#228;chtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus f&#252;r viel Spa&#223;. (Herbert A. Eberth)
Horbach.  Das &#8222;Spiel-und Spa&#223;Mobil&#8220; der Westerw&#228;lder Kontakt&#8209; und Informationsstelle f&#252;r Selbsthilfe (WeKISS) in Westerburg hat seine &#8222;Feuertaufe&#8220; in der Verbandsgemeinde Montabaur bestanden: In Horbach pr&#228;sentierte WeKISS-Chefin Vera [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em> </em></p>
<div id="attachment_5500" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><em><em><a title="Vera Apel-J&#246;sch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren &#220;bungen zum Ged&#228;chtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus f&#252;r viel Spa&#223;. (Herbert A. Eberth)" href="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/spa&#223;mobil.png" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-5500 " title="Spiel- und Spa&#223;Mobil in Horbach." src="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/spa&#223;mobil.png" alt="Vera Apel-J&#246;sch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren &#220;bungen zum Ged&#228;chtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus f&#252;r viel Spa&#223;. (Herbert A. Eberth)" width="540" height="326" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Vera Apel-J&#246;sch (stehend, 2. v. rechts), Leiterin der WeKISS, sorgte mit ihren &#220;bungen zum Ged&#228;chtnistraining bei der Horbacher Seniorengemeinschaft im Gemeindehaus f&#252;r viel Spa&#223;. (Herbert A. Eberth)</p></div>
<p><em>Horbach</em>.  Das &#8222;Spiel-und Spa&szlig;Mobil&#8220; der Westerw&auml;lder Kontakt&#8209; und Informationsstelle f&uuml;r Selbsthilfe (WeKISS) in Westerburg hat seine &#8222;Feuertaufe&#8220; in der Verbandsgemeinde Montabaur bestanden: In Horbach pr&auml;sentierte WeKISS-Chefin Vera Apel-J&ouml;sch beim Treffen der Seniorengemeinschaft mit einer Trainingsstunde f&uuml;rs Ged&auml;chtnis erstmals einen Ausschnitt der M&ouml;glichkeiten, mit dem die Organisation k&uuml;nftig vor allem bei Senioren f&uuml;r &#8222;Spa&szlig; mit Nutzeffekt&#8220; sorgen will. <span id="more-5493"></span></p>
<p>&#8222;Fischers Fritz fischt frische Fische &hellip;&#8220; oder &#8222;Blaukraut bleibt Blaukraut &hellip;&#8220; &ndash; die ber&uuml;hmten Zungenbrecher mit Lachgarantie kamen bei der spa&szlig;igen &Uuml;bungseinheit ebenso zum Einsatz wie Erinnerungsspiele mit den Vornamen der &ndash; &uuml;berwiegend weiblichen &ndash; Teilnehmer oder die &#8222;Fastnachtsrakete&#8220; mit ihren unterschiedlichen Stufen. Die rief Vera Apel-J&ouml;sch ganz verschmitzt immer wieder in Erinnerung, und die Damen und Herren in der Runde schlugen sich dabei wacker.</p>
<p>Konzentration war gefragt beim &#8222;Knieklopfen&#8220; &ndash; mit den H&auml;nden auf den Knien der beiden Nachbarn &ndash; oder beim R&uuml;ckw&auml;rts-Buchstabieren der jeweiligen Lieblingsspeise. Bei solchen und anderen &Uuml;bungen waren nicht wenige &uuml;berrascht, wie gut doch ihre Merkf&auml;higkeit entgegen ihrer Erwartung noch war.</p>
<p>Damit es noch lange so bleibt, empfahl Vera Apel-J&ouml;sch die eine oder andere &Uuml;bung als &#8222;Hausaufgabe&#8220;. Das hielt die lustige Horbacher Trainingsgemeinschaft am Ende aber nicht davon ab, auf einem Wiedersehen mit der &#8222;Spiel&#8209; und Spa&szlig;Mobil&#8220;-Moderatorin zu bestehen. Die brach anschlie&szlig;end mit ihrem Koffer voller Spa&szlig;-Effekte gleich zum n&auml;chsten Testlauf nach Borod auf.</p>
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		<title>Ein Programm f&#252;r drei Landkreise</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwied]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwaldkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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		<category><![CDATA[Programm 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Westerwaldkreis. Die drei Nachbarkreise im n&#246;rdlichen Rheinland-Pfalz, Neuwied, Altenkirchen und Westerwald, wollen auch in diesem Jahr ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten fortf&#252;hren und gleichzeitig intensivieren. Der Startschuss f&#252;r die Kreiskooperation fiel im Jahr 2008 mit der Westerwald-Konferenz in Ransbach-Baumbach. Der Kreisausschuss stimmte jetzt dem Finanzrahmen und der Programmplanung f&#252;r das laufende Jahr zu.
Folgende Projekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>Westerwaldkreis</em>. Die drei Nachbarkreise im n&ouml;rdlichen Rheinland-Pfalz, Neuwied, Altenkirchen und Westerwald, wollen auch in diesem Jahr ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten fortf&uuml;hren und gleichzeitig intensivieren. Der Startschuss f&uuml;r die Kreiskooperation fiel im Jahr 2008 mit der Westerwald-Konferenz in Ransbach-Baumbach. Der Kreisausschuss stimmte jetzt dem Finanzrahmen und der Programmplanung f&uuml;r das laufende Jahr zu.<span id="more-5492"></span></p>
<p>Folgende Projekte stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt:</p>
<p>&#8222;<strong>Der Westerwald auf dem Holzweg</strong>&#8222;: Rund 17.000 Menschen in den drei Kreisen arbeiten in der Holzbranche. Jetzt soll untersucht werden, ob auch in diesem Bereich&#160;&#8211; &auml;hnlich wie bei Metall/Keramik/Kunststoff&nbsp;- f&uuml;r eine so genannte Clusterbildung m&ouml;glich ist. Dazu sollen mit dem Clustermanager des Landes Rheinland-Pfalz, Hannsj&ouml;rg Pohlmeyer, Gespr&auml;che gef&uuml;hrt werden, in die die Wirtschaftsf&ouml;rderungsgesellschaften der Kreise, die Kreishandwerkerschaft und die Handwerkskammer Koblenz einbezogen werden sollen. Das Interesse an dem Thema scheint, das zeigt sich an der gro&szlig;en Besucher&#8209; und Ausstellerzahl bei den Westerwald-Holztagen im vergangenen Jahr.</p>
<p>Den&nbsp;<strong>Westerw&auml;lder Bl&auml;sersommer</strong> wird auch 2010 mit einem hochkar&auml;tigen Programm &uuml;ber die B&uuml;hnen gehen. Start des Bl&auml;sersommers ist am Samstag, 12. Juni, mit einem Sternmarsch der AK&#8209; und WW-Musikvereine auf dem neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur. Das genaue Programm ist unter www.blaesersommer.de im Internet abrufbar.</p>
<p>Die&nbsp;&#8220;<strong>Kr&auml;uterregion Westerwald</strong>&#8222;&nbsp;bleibt auch 2010 ein wichtiges Thema. Im Mittelpunkt steht dabei die Kr&auml;uterwind-Produktserie, die im vergangenen Jahr aufgebaut worden ist und nun weiter auf dem Markt etabliert werden soll. Ziel ist, die Vertriebsstrukturen zu st&auml;rken. Daf&uuml;r stehen 10&nbsp;000 Euro zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Die&nbsp;<strong>Bundesgartenschau 2011</strong> in Koblenz: Die drei Kreise wollen sich dort gemeinsam als die &#8222;Region Westerwald&#8220; mit zwei Projekten pr&auml;sentieren. Die Kosten daf&uuml;r: 20.000 Euro.</p>
<p>Bei ihrem <strong>gemeinsamen Internetauftritt</strong> unter www.wir-westerwaelder.de klemmt es noch etwas hinsichtlich der Realisierung. Es soll eine Web-Seite mit gro&szlig;er Dialogf&auml;higkeit werden und in der Konzeption zu einem sozialen Netzwerk aller Westerw&auml;lder tendieren.</p>
<p>Ein f&uuml;r den Tourismus bedeutendes Projekt ist die <strong>Ausweisung eines&nbsp;Radwegenetzes</strong> mit einheitlichen Strukturen und Kriterien sowie einer zielf&uuml;hrenden Beschilderung, das alle drei Kreise mit einbezieht. Es wurde eine Fachfirma beauftragt, ein Radwegekonzept auszuarbeiten. Die Realisierung soll in Kooperation mit den Verbandsgemeinden und mit finanzieller Unterst&uuml;tzung durch das Land erfolgen.</p>
<p>Beim&nbsp;<strong>Rheinland-Pfalz-Tag 2010</strong> in Neustadt/Weinstra&szlig;e planen die Kreise einen gemeinsamen Auftritt unter der Flagge &#8222;Wir Westerw&auml;lder&#8220;. Dort soll unter Einbindung regionaler Akteure und Vereine vor allem f&uuml;r den Westerwaldsteig und das Wandern geworben werden.</p>
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		<title>WAB verschickt 65.000 Geb&#252;hrenbescheide</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westerwaldkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Abfallwirtschaftsbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Gebührenbescheide]]></category>
		<category><![CDATA[WAB]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Westerwaldkreis. &#8222;Erst genau lesen, dann&#160;&#8211; wenn n&#246;tig&#160;&#8211; schriftlich nachfragen&#8220; &#8212; das empfiehlt der Westerwaldkreis Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) im Zusammenhang mit der f&#252;r Freitag, 19. M&#228;rz, vorgesehenen Versendung von insgesamt 65.000 M&#252;llgeb&#252;hrenbescheide f&#252;r 2009&#8260;10. Der WAB weist au&#223;erdem darauf hin, dass nur Grundst&#252;ckseigent&#252;mer sowie Besitzer von Eigentumswohnungen einen Bescheid bekommen. Mieter k&#246;nnen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>Westerwaldkreis</em>. &#8222;Erst genau lesen, dann&#160;&#8211; wenn n&ouml;tig&#160;&#8211; schriftlich nachfragen&#8220; &mdash; das empfiehlt der Westerwaldkreis Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) im Zusammenhang mit der f&uuml;r Freitag, 19. M&auml;rz, vorgesehenen Versendung von insgesamt 65.000 M&uuml;llgeb&uuml;hrenbescheide f&uuml;r 2009&#8260;10. Der WAB weist au&szlig;erdem darauf hin, dass nur Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer sowie Besitzer von Eigentumswohnungen einen Bescheid bekommen. Mieter k&ouml;nnen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben keine eigenen Abrechnungen erhalten.<span id="more-5491"></span></p>
<p>Der Versand einer so gro&szlig;en Menge an Geb&uuml;hrenbescheiden an einem Tag stellt die WAB-Mitarbeiter in jedem Jahr auf eine hohe Belastungsprobe. Laut Kreisverwaltung h&auml;ufen sich erfahrungsgem&auml;&szlig; in den ersten Tagen nach Erhalt der Geb&uuml;hrenabrechnung telefonische Anfragen und Beschwerden. Die WAB-Abfallberater empfehlen, sich den Bescheid erst einmal genau durchzulesen und gegebenenfalls die Erl&auml;uterungen, die im Februar als Brosch&uuml;re &#8222;Hausm&uuml;llgeb&uuml;hren 2010&#8220; allen Mitteilungsbl&auml;ttern beigelegt war, zu Rate zu ziehen, bevor zum Telefonh&ouml;rer gegriffen wird. Auch im Internet unter www.wab.rlp.de gibt es Infos und Erl&auml;uterungen zum Geb&uuml;hrenbescheid. Laut langj&auml;hriger Erfahrungen der WAB-Mitarbeiter w&uuml;rden sich die telefonischen Anfragen nach Studium der Erl&auml;uterungen eigentlich von selbst erledigen.</p>
<p>Der WAB empfiehlt, &Auml;nderungen, Einw&auml;nde oder Fragen zum Geb&uuml;hrenbescheid unbedingt schriftlich innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Bescheides oder per FAX (02602&#8260;80568) unter Angabe der Geb&uuml;hrenkontonummer an den WAB in Moschheim, Bodener Str.&#160;15 zu richten. Von telefonischen Anfragen wird abgeraten, da die Telefonleitungen nach dem Versand der Geb&uuml;hrenbescheide erfahrungsgem&auml;&szlig; &uuml;berlastet sind. Hinzu kommt, dass viele &Auml;nderungen ohnehin einer schriftlichen Best&auml;tigung bed&uuml;rfen.</p>
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		<title>Empfehlungen f&#252;r angemessene Arbeitspl&#228;tze</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[VG Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Forum soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychisch Kranke]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwaldkreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Westerwaldkreis. Wie k&#246;nnen im Westerwald geeignete Arbeitspl&#228;tze f&#252;r psychisch kranke Menschen geschaffen werden? Diese Frage hatte bereits bei einer fr&#252;heren Veranstaltung des Forums Soziale Gerechtigkeit zur Debatte gestanden und wurde nun bei einem weiteren Treffen von Vertretern entsprechender Einrichtungen im Integrationsbetrieb &#8222;Caf&#233; Vogelhaus&#8220; im Detail diskutiert. Die Teilnehmer legten am Ende  20 Handlungsempfehlungen vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Westerwaldkreis</em>. Wie k&ouml;nnen im Westerwald geeignete Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r psychisch kranke Menschen geschaffen werden? Diese Frage hatte bereits bei einer fr&uuml;heren Veranstaltung des Forums Soziale Gerechtigkeit zur Debatte gestanden und wurde nun bei einem weiteren Treffen von Vertretern entsprechender Einrichtungen im Integrationsbetrieb &#8222;Caf&eacute; Vogelhaus&#8220; im Detail diskutiert. Die Teilnehmer legten am Ende  20 Handlungsempfehlungen vor, f&uuml;r deren Umsetzung jetzt in den zust&auml;ndigen Gremien und Organisationen geworben werden soll.<span id="more-5490"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Kamen bei einem ersten Fachgespr&auml;ch zu diesem Thema noch &uuml;berwiegend die zahlreich teilnehmenden Experten zu Wort, so waren diesmal vor allem Betroffene und Angeh&ouml;rige von Psychiatrieerfahrenen, aber auch einzelne Vertreter von Einrichtungen und Kommunalpolitiker, die sich f&uuml;r das Wohl der Kranken aus ihrer Region einsetzen wollen, gekommen. In einem sehr intensiv und zielgerichtet gef&uuml;hrten Gespr&auml;ch diskutierten sie &uuml;ber das, was im Westerwaldkreis nach ihrer Ansicht notwendig ist, um die Situation der betroffenen Menschen auf dem Arbeitsmarkt weiter zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei allen Vorschl&auml;gen und Forderungen wird davon ausgegangen, dass f&uuml;r die einzelnen psychisch kranken Arbeitssuchenden passgenaue Besch&auml;ftigungs-m&ouml;glichkeiten angeboten werden m&uuml;ssen. Statt hoher Ausbildungsanforderungen und voller Leistungsf&auml;higkeit m&uuml;ssten dabei die Schwere der Behinderungen und die fachliche und k&ouml;rperliche Leistungsf&auml;higkeit entscheidend sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Betroffene brauchten bessere M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Praktika und Arbeitserprobungen in Firmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Dies setze aber eine erh&ouml;hte Bereitschaft der Unternehmen zur Besch&auml;ftigung behinderter Menschen voraus. Von Arbeitsagentur und Arge/Jobcenter erwarten die Forums-Teilnehmer gezielte Angebote f&uuml;r diesen Personenkreis. Au&szlig;erdem sei es sinnvoll, Zuverdienstprojekte als niedrigschwelliges Angebot sowie weitere Integrationsfirmen zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer ungebremsten Ausweitung der Werkst&auml;tten f&uuml;r behinderte Menschen (WfbM) erteilte die Forumsrunde eine Absage. Als Alternative sollten Au&szlig;enarbeitspl&auml;tze in normalen Betrieben weiter gef&ouml;rdert und die &Uuml;berg&auml;nge aus einer WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden. Erwartet wird, dass das Thema bei der Psychiatrieplanung des Kreises und in der Psychiatriekonferenz auf Kreisebene mehr Gewicht bekommt. Wichtig sei auch, die regionalen Organisationsstrukturen der Hilfeangebote f&uuml;r Psychiatrieerfahrene im Westerwald zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeregt wurde auch, &auml;hnlich dem &#8220; Ausbildungspaten&#8220;, ein vergleichbares Modell f&uuml;r psychisch Kranke zu entwickeln, um diese bei der Suche nach einer angemessenen Arbeit zu unterst&uuml;tzen.  Damit seien die Betroffenen und Angeh&ouml;rigen oft &uuml;berfordert. Daneben sollen die gesetzlich festgelegten  &#8222;Pers&ouml;nlichen Budgets&#8220; f&uuml;r behinderte Menschen genutzt werden um ihnen mehr Entscheidungsfreiheit &uuml;ber ihre Lebens&#8209; und Wohnsituation zu erm&ouml;glichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese und viele weitere Handlungsempfehlungen will das Forum nun in den daf&uuml;r zust&auml;ndigen Gremien des Westerw&auml;lder Kreistages zur Sprache bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Hoffentlich verhilft das unserer psychisch erkrankten Tochter endlich zu einem passenden Arbeitsplatz. Dies ist n&auml;mlich der wichtigste Beitrag, um wieder weitgehend gesund werden zu k&ouml;nnen&#8220;, brachte es ein am Treffen teilnehmender Vater auf den Punkt.</p>
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		</item>
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		<title>Italienische Rohwurstsorte mit Salmonellen belastet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Landesuntersuchungsamt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Salmonellen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Koblenz. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz warnt vor mikrobiologisch verunreinigter Rohwurst aus Italien, die auch in Rheinland-Pfalz verkauft wurde. In der Wurst wurden Salmonellen nachgewiesen. Diese Bakterien k&#246;nnen gesundheitliche Beschwerden, vor allem Erbrechen und Durchfall ausl&#246;sen. 
Laut LUA handelt es sich um Salsiccia Sarda Murru (Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 26&#8260;04/10, 28&#8260;04/10 und 30&#8260;04/10; Los Nr.&#160;010522 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>Koblenz</em>. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz warnt vor mikrobiologisch verunreinigter Rohwurst aus Italien, die auch in Rheinland-Pfalz verkauft wurde. In der Wurst wurden Salmonellen nachgewiesen. Diese Bakterien k&ouml;nnen gesundheitliche Beschwerden, vor allem Erbrechen und Durchfall ausl&ouml;sen. <span id="more-5484"></span></p>
<p>Laut LUA handelt es sich um Salsiccia Sarda Murru (Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 26&#8260;04/10, 28&#8260;04/10 und 30&#8260;04/10; Los Nr.&#160;010522 und 010523; Hersteller: Salumificio Murru, Zulassungsnummer IT875LCE). Die Wurst wurde in gr&ouml;&szlig;eren Mengen an einen Ludwigshafener H&auml;ndler geliefert. Es ist jedoch nicht auszuschlie&szlig;en, dass auch andere rheinland-pf&auml;lzische H&auml;ndler beliefert worden sind. Die Lebensmittel&uuml;berwachungsbeh&ouml;rden haben alle auffindbaren Restbest&auml;nde sichergestellt. Das Untersuchungsamt empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, die diese Wurst noch zu Hause haben, nicht davon zu essen und sie zu dem H&auml;ndler zur&uuml;ckbringen, bei dem sie gekauft wurde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein literarisch-musikalischer Kunstgenuss</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchfinkenland]]></category>
		<category><![CDATA[Hübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[VG Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Familienferiendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Tucholsky]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsgemeinde Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwald-Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine perfekte Mischung: Gerd Berghofer rezitiert Kurt Tucholsky ...
H&#252;bingen.  Er war &#8222;Theobald Tiger&#8220;, &#8222;Peter Panter&#8220; oder &#8222;Kaspar Hauser&#8220; &#8211; Kurt Tucholsky, dessen Geburtstag sich im Januar zum 120. Mal j&#228;hrte, hatte als Autor viele Namen, sein schriftstellerischer und journalistischer Stil war und ist allerdings unverwechselbar, seine Texte und Themen sind von bemerkenswerter Aktualit&#228;t.
F&#252;r Uli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5475" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/tucholsky01.png" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-5475" title="Eine perfekte Mischung: Gerd Berghofer rezitiert Kurt Tucholsky ..." src="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/tucholsky01-300x251.png" alt="" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Eine perfekte Mischung: Gerd Berghofer rezitiert Kurt Tucholsky ...</p></div>
<p><em>H&uuml;bingen</em>.  Er war &#8222;Theobald Tiger&#8220;, &#8222;Peter Panter&#8220; oder &#8222;Kaspar Hauser&#8220; &ndash; Kurt Tucholsky, dessen Geburtstag sich im Januar zum 120. Mal j&auml;hrte, hatte als Autor viele Namen, sein schriftstellerischer und journalistischer Stil war und ist allerdings unverwechselbar, seine Texte und Themen sind von bemerkenswerter Aktualit&auml;t.</p>
<p>F&uuml;r Uli Schmidt vom Zweigverein Buchfinkenland des Westerwald-Vereins war dies Grund genug, an das Wirken dieses wohl bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik zu erinnern. Schmidt nutzte die Begr&uuml;&szlig;ung der Zuh&ouml;rer, um ganz besonders der Buchhandlung Reuffel f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Veranstaltung zu danken.</p>
<p>Mit Gerd Berghofer, Autor und Rezitator, und seinem musikalischen Pendant, dem virtuosen Akkordeonspieler Juri Kravets, hatte der Westerwald-Verein Buchfinkenland zwei K&uuml;nstler engagiert, die jene &#8222;Weltb&uuml;hne&#8220;&#160;&#8211;Atmosph&auml;re der 1920er Jahre in der kleinen Kapelle des Familienferiendorfes H&uuml;bingen verbreiteten, in der Tucholsky so beeindruckend wirkte.<span id="more-5468"></span></p>
<p>Berghofer versteht es gl&auml;nzend, Tucholskys intellektuellen sprachlichen Duktus mit einem hintergr&uuml;ndigen, vielfach sarkastischen, immer wieder aber auch humorvollen Augenzwinkern zu verkn&uuml;pfen und gestisch zu &uuml;bersetzen. Mit sichtlichem Spa&szlig; richtet er gleich zu Beginn die Frage des Dichters an die Zuh&ouml;rer: &#8222;Liebes Publikum, bist Du wirklich so dumm?&#8220; Und als Antwort erscheint vor dem geistigen Auge desselben sogleich schemenhaft die ganze Mischpoke von Verlegerschaft und Unterhaltungsindustrie, die auch heute wie damals behauptet, den Geschmack von Zuschauern oder Lesern zu kennen und deshalb &uuml;berwiegend intellektuell minderwertige Kost servieren zu m&uuml;ssen.</p>
<p>Ebenso treffsicher wie aktuell auch die Betrachtungen zur National&ouml;konomie, wo es unter anderem hei&szlig;t:  &#8222;Da&szlig; der Arbeiter f&uuml;r seine Arbeit auch einen Lohn haben mu&szlig;, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist&#8220; oder etwa: &#8222;Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das hei&szlig;t auf der irrt&uuml;mlichen Annahme, der andre werde gepumptes Geld zur&uuml;ckzahlen. Tut er das nicht, so erfolgt eine sogenannte &rsaquo;St&uuml;tzungsaktion&lsaquo;, bei der alle, bis auf den Staat, gut verdienen. Solche Pleite erkennt man daran, dass die Bev&ouml;lkerung aufgefordert wird, Vertrauen zu haben. Weiter hat sie ja dann auch meist nichts mehr&#8220; &ndash; besser kann das aktuelle Treiben von Lehmann Brothers und Konsorten wohl kaum beschrieben werden.</p>
<p>Doch nicht nur die &#8222;gro&szlig;e Politik&#8220; steht im Fokus von Tucholskys literarischer Arbeit. Kleinb&uuml;rgerliche Ungereimtheiten beleuchtet er &uuml;beraus sarkastisch in Texten wie &#8222;Die Familie&#8220; oder &#8222;Wo kommen die L&ouml;cher im K&auml;se her?&#8220;. Nicht zuletzt nimmt der Dichter auch eigene, ganz pers&ouml;nliche Schw&auml;chen auf&#8217;s Korn, was Rezitator Berghofer am Beispiel &#8222;Kreuzwortr&auml;tsel  mit Gewalt&#8220; auf brillante Weise deutlich macht.</p>
<div id="attachment_5474" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/tucholsky02.png" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-5474" title="... und Juri Kravets zaubert auf seinem Knopfakkordeon den passenden musikalischen Hintergrund. (Fotos: Herbert A. Eberth)" src="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/tucholsky02-300x250.png" alt="" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">... und Juri Kravets zaubert auf seinem Knopfakkordeon den passenden musikalischen Hintergrund. (Fotos: Herbert A. Eberth)</p></div>
<p>Zugleich unterbaut Berghofer das dichterische Wirken Tucholskys unter Zuhilfenahme biographischer Daten mit der notwendigen historischen Kulisse, schildert die besondere Beziehung Tucholskys zu den Herausgebern der Zeitschrift &#8222;Weltb&uuml;hne&#8220;,   Siegfried Jacobsohn und Carl von Ossietzky, und sein letztliches Verstummen in seiner Wahlheimat Schweden angesichts der nationalsozialistischen Machtergreifung.</p>
<p>Atmosph&auml;risch verdichtet wird Berghofers Lesung durch die kongenialen musikalischen Zaubereien von Juri Kravets, der sein Knopfakkordeon wahrhaft weltmeisterlich beherrscht. Kravets beeindruckt gleicherma&szlig;en durch verbl&uuml;ffende Virtuosit&auml;t wie durch zuweilen exstatischen Ausdruck. Er entlockt dem Instrument Klangvariationen irgendwo zwischen Klarinette und Kirchenorgel, wobei letztere in der Interpretation von Bachs Toccata und Fuge in d-Moll geradezu &uuml;berw&auml;ltigend zur Geltung kommt. Kravets Spiel klingt aber ebenso franz&ouml;sisch-mediterran,  s&uuml;damerikanisch, geistlich und erg&auml;nzt Berghofers Vortrag zu einem universellen k&uuml;nstlerischen Genuss, der mehr als die zwei Dutzend begeisterten Zuh&ouml;rer verdient h&auml;tte.</p>
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		<title>Niedererbacher wollen sich f&#252;r ihr Dorf engagieren</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert A. Eberth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Niedererbach]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalseite]]></category>
		<category><![CDATA[VG Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Dorferneuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsveranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Ergebnisse der B&#252;rgerbefragung bei Informationsveranstaltung vorgestellt
Sie freuten sich &#252;ber die gute Resonanz bei Fragebogenaktion und Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung in Niedererbach (von rechts): Erster Ortsbeigeordneter Gerhard Theis. Moderatorin Eva B&#228;umlisberger, Ortsb&#252;rgermeister Berthold Ortseifen und Ortsbeigeordneter Sieghart M&#246;ller. (Foto: Herbert A. Eberth)
Niedererbach. Die B&#252;rger von Niedererbach f&#252;hlen sich in ihrer Gemeinde wohl und mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Ergebnisse der B&uuml;rgerbefragung bei Informationsveranstaltung vorgestellt</strong></p>
<div id="attachment_5469" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/dorferneuerung.png" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-5469" title="Sie freuten sich &#252;ber die gute Resonanz bei Fragebogenaktion und Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung in Niedererbach (von rechts): Erster Ortsbeigeordneter Gerhard Theis. Moderatorin Eva B&#228;umlisberger, Ortsb&#252;rgermeister Berthold Ortseifen und Ortsbeigeordneter Sieghart M&#246;ller. (Foto: Herbert A. Eberth)" src="http://www.a-pro-pos.net/wp-content/uploads/2010/03/dorferneuerung-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sie freuten sich &#252;ber die gute Resonanz bei Fragebogenaktion und Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung in Niedererbach (von rechts): Erster Ortsbeigeordneter Gerhard Theis. Moderatorin Eva B&#228;umlisberger, Ortsb&#252;rgermeister Berthold Ortseifen und Ortsbeigeordneter Sieghart M&#246;ller. (Foto: Herbert A. Eberth)</p></div>
<p><em>Niedererbach</em>. Die B&uuml;rger von Niedererbach f&uuml;hlen sich in ihrer Gemeinde wohl und mehr als 50 Prozent sind bereit, sich f&uuml;r und in ihrem Ort zu engagieren. So lautet das Fazit einer Fragebogenaktion, deren Ergebnisse jetzt bei einer Informationsveranstaltung zum Thema Dorferneuerung im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt wurden. Die Gemeindeverwaltung hatte eingeladen und rund drei Dutzend interessierte B&uuml;rger waren erschienen, um sich &uuml;ber die Ergebnisse einer Fragebogenaktion zur Dorferneuerung zu informieren.</p>
<p>235 Fragebogen waren verteilt und ausgewertet worden, 32 der ausgef&uuml;llten B&ouml;gen stammten aus der Altersgruppe Kinder und Jugendliche. Erwachsene wie auch Jugendliche wurden nach Freizeitverhalten und Freizeitangeboten ebenso gefragt wie nach ihrer Einsch&auml;tzung der Verkehrsanbindungen, Einkaufsm&ouml;glichkeiten oder nach der allgemeinen Lebensqualit&auml;t.<span id="more-5467"></span></p>
<p>Den Kindern und Jugendlichen, so berichtete B&auml;umlisberger, gefielen unter dem Stichwort &#8222;Leben in Niedererbach&#8220; die Spielpl&auml;tze, Landschaft und Wald sowie der Kindergarten. Bei den Erwachsenen waren es neben Landschaft und Wald die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in der Dorfbev&ouml;lkerung sowie das Vereinsleben und die Veranstaltungen.</p>
<p>F&uuml;r verbesserungsbed&uuml;rftig halten Kinder und Jugendliche die Einkaufsm&ouml;glichkeiten, die Ger&auml;te auf den Spielpl&auml;tzen sowie den Handyempfang. Die Erwachsenen sehen Verbesserungsbedarf bei den Einkaufsm&ouml;glichkeiten, den Kreisstra&szlig;en, der Parksituation, bei Handyempfang und Internet sowie bei der Einhaltung der B&uuml;rgerpflichten (z.B. Winterdienst).</p>
<p>F&uuml;r eine Bereicherung des Lebens in der Gemeinde w&uuml;nschen sich die J&uuml;ngeren einen Bolzplatz und einen Kinderchor. Auch bei den Erwachsenen steht ein Bolzplatz auf der Wunschliste, dar&uuml;ber hinaus regen sie eine Poststelle, einen Dorfladen oder ein Dorfcaf&eacute;, den Ausbau des Kindergartens als Kindertagesst&auml;tte sowie ein Generationenhaus an.</p>
<p>Am Ortsbild sch&auml;tzen Kinder und Jugendliche vor allem den Grillplatz, die Spielpl&auml;tze sowie die Gestaltung der Waldstra&szlig;e. Erwachsene nennen neben dem Grillplatz auch die Dorfmitte mit dem &#8222;Bommse H&auml;usje&#8220;, die Waldstra&szlig;e mit dem Waldspielplatz sowie die Kirche.</p>
<p>Als Verbesserungsvorschl&auml;ge f&uuml;r das Ortsbild nennen Kinder und Jugendliche: Mehr Blumen und B&auml;ume, eine bunte Wand am Kindergarten sowie einen Badeteich. Erwachsene halten die Pflege der Gr&uuml;nanlagen, die Neuanpflanzungen, die Gestaltung des Dorfplatzes, und der Stra&szlig;en (Vorbild:  Born&#8209; oder Hahnstra&szlig;e) f&uuml;r optimierbar.</p>
<p>Beim Thema &#8222;Kultur und Vereine&#8220; geben 88 Prozent der Kinder und Jugendlichen an, Mitglied in einem Verein zu sein. Bei den Erwachsenen sind es 80 Prozent. Die j&uuml;ngeren Niedererbacher w&uuml;nschen sich mehr Sportangebote f&uuml;r Jugendliche (Ballsport) einen Kinderchor oder Musikverein sowie ein Dorffest f&uuml;r Kinder.&#160;56 Prozent dieser Altersgruppe w&uuml;rden sich besonders f&uuml;r oder bei Veranstaltungen oder auch Aktionen f&uuml;r das Ortsbild engagieren. Die Erwachsenen legen Wert auf mehr Angebote f&uuml;r Kinder, eine Verbesserung der Wanderwege, andere Kirmes-Schausteller und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Vereinen.&#160;60 Prozent sind bereit, sich f&uuml;r Veranstaltungen, Ortsbild, Geschichte und andere Themen zu engagieren.</p>
<ol>
<li>
<h2>Das Dorf als Lebensraum weiterentwickeln</h2>
</li>
</ol>
<p>B&uuml;rger k&ouml;nnen in Arbeitskreisen das Dorferneuerungskonzept mitbestimmen</p>
<p>Niedererbach. &#8222;Ein sch&ouml;ner Ort mit g&uuml;nstiger Lage&#8220;&#160;&#8211; so bewertete Eva B&auml;umlisberger vom Ingenieurb&uuml;ro f&uuml;r Bauwesen in Bad Camberg die Ortsgemeinde Niedererbach. B&auml;umlisberger begleitet die verschiedenen Phasen der Dorferneuerung als Moderatorin. Bei der Pr&auml;sentation der Umfrageergebnisse gab sie den Zuh&ouml;rern einen &Uuml;berblick &uuml;ber die einzelnen Schritte der Ma&szlig;nahmen. Mit der Dorferneuerung 2010 wird das Konzept aus dem Jahre 1978, dessen Ergebnisse das Dorfgemeinschaftshaus, das &#8222;Bommse H&auml;usje&#8220; und der Dorfplatz waren, fortgeschrieben.</p>
<p>Zuvor allerdings blickte Ortsb&uuml;rgermeister Berthold Ortseifen zur&uuml;ck auf eine Reihe von Ma&szlig;nahmen aus der j&uuml;ngeren Vergangenheit: Ausbau des Grillplatzes, Herrichtung des Friedhofs, erweiterter Kindergarten und  nicht zuletzt die Errichtung des Dammes infolge des Baus der Schnellbahntrasse. Dies sei eine &#8222;Basis, auf der wir aufbauen k&ouml;nnen, um unser Dorf noch weiter zu versch&ouml;nern&#8220;, meinte Ortseifen. Mit der Fragebogenaktion sollten Kritik und W&uuml;nsche der Dorfbev&ouml;lkerung erkundet und zugleich St&auml;rken und Schw&auml;chen in der Ortsgemeinde verdeutlicht werden. Die Ergebnisse sollen in ein neues Dorferneuerungskonzept einflie&szlig;en.</p>
<p>Die Schwerpunkte eines solchen Konzeptes stellte anschlie&szlig;end Eva B&auml;umlisberger vor: Das Dorf soll als eigenst&auml;ndiger Lebensraum erhalten und weiterentwickelt, seine Funktionsvielfalt (Wirtschaft, &Ouml;kologie, Zusammenleben und Kultur) gest&auml;rkt werden. &#8222;So sollte beispielsweise die &ouml;rtliche Grundversorgung mit G&uuml;tern des t&auml;glichen Bedarfs wiederhergestellt werden. Es k&ouml;nnten leerstehende, Ortsbild pr&auml;gende Bauten instandgesetzt und gegebenenfalls umgenutzt und das Dorfbild sowie die bauliche Ordnung verbessert werden&#8220;, so die Bauingenieurin. Ziel m&uuml;sse es auch sein, Einsatzbereitschaft und Selbstinitiativen der Dorfbewohner f&uuml;r die Belange ihres Dorfes zu f&ouml;rdern.</p>
<p>Nachdem die B&uuml;rger mit der Fragebogenaktion ihre Ansichten und W&uuml;nsche zur Dorferneuerung ge&auml;u&szlig;ert haben, sollen nun in Arbeitskreisen konkrete Vorschl&auml;ge zu den Themenbereichen &#8222;Kinder und Jugendliche&#8220;, &#8222;Leben in Niedererbach&#8220;, &#8222;Ortsbild&#8220; sowie &#8222;Kultur und Vereine&#8220; erarbeitet werden. &#8222;Alle B&uuml;rger sind eingeladen, ihre Ideen und Vorschl&auml;ge in die Arbeitskreise einzubringen&#8220;, so der einhellige Appell von Moderatorin und Ortsb&uuml;rgermeister an die Niedererbacher. Die Termine f&uuml;r ein erstes Treffen der Arbeitskreise stehen bereits fest:</p>
<ul>
<li>Arbeitskreis (AK) Kultur/Vereine: Montag, 12. April, 19:30&#160;Uhr.</li>
<li>AK Kinder/Jugendliche: Dienstag,  13. April, 17 Uhr.</li>
<li>AK Leben in Niedererbach: Dienstag,  13. April, 19:30&#160;Uhr.</li>
<li>AK Ortsbild: Mittwoch, 14. April, 19:30&#160;Uhr.</li>
</ul>
<p>Alle Treffen finden im Dorfgemeinschaftshaus statt.</p>
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