Familienplanung braucht Sicherheit

Kinder bringen viel Freude ins Leben - kosten aber auch eine Menge Geld: Familien sollten deshalb immer gut abgesichert sein. (Fotos: djd/Neckermann Versicherungen)
Montabaur (djd/pt). Noch bis in die 70er-Jahre kamen die meisten Kinder im Februar zur Welt – sie wurden also im Frühling, speziell im sprichwörtlichen Wonnemonat Mai – gezeugt. Heute sind dagegen der Juli, August und vor allem der September die geburtenstarken Monate. Somit kam also auch ein Großteil der 1610 Kinder, die beispielsweise 2007 im Landkreis Westerwaldkreis geboren wurden, in diesen Monaten auf die Welt.
Der Statistiker Oliver Kuß von der Martin-Luther-Universität Wittenberg analysierte insgesamt vier Millionen Geburten und ermittelte konkret Ende September als geburtenstärkste Zeit. Rechnet man neun Monate zurück, kommt man darauf, dass ausgerechnet im trüben November und in der Adventszeit die meisten Kinder gezeugt werden. Forscher sprechen von einer Verschiebung weg von einem biologischen hin zu einem sozialen Rhythmus: In den „trüben“ Monaten haben Paare mehr Zeit füreinander und erholen sich vom Alltagsstress vor allem zu Hause. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kosmetikstudio in Hachenburg eröffnet

Stadtbeigeordnete Pia Hüsch-Schäfer (rechts) gratulierte Belinda Wenzelmann zur Eröffnung ihres Kosmetikstudios. (Foto: Röder-Moldenhauer)
Hachenburg. Nach sechs Jahren selbstständiger Tätigkeit in Bad Marienberg ist die gebürtige Hachenburgerin Belinda Wenzelmann jetzt in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. In der Wilhelmstraße hat sie ihr neues Kosmetikstudio eröffnet.
Als Qualifikation für ihren Beruf kann Belinda Wenzelmann auf eine eineinhalbjährige Ausbildung in der Ganzheitskosmetik verweisen. Sie bietet kosmetische Anwendung für Gesicht, Hals und Dekolleté, ferner Körper-Wellness-Behandlungen sowie Ayurveda und Fußpflege. Ihr Studio ist ein Vertragsinstitut der Getraud-Gruber-Schönheitsfarm. Zum Start wünschte die Stadtbeigeordnete Pia Hüsch-Schäfer alles Gute.
Land unterstützt Messeauftritte von Firmen
Westerwaldkreis. Auch in diesem Jahr unterstützt das Land Rheinland-Pfalz kleine und mittlere Unternehmen bei international exportorientierten Messeauftritten. Darauf macht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) aufmerksam. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen der Industrie, des Handwerks, des Dienstleistungssektors, landwirtschaftliche Betriebe sowie Freiberufler, die sich an einem Gemeinschaftsstand des Landes oder an Messen und Produktpräsentationen im Ausland, die im AUMA-Katalog verzeichnet sind, beteiligen. Die finanzielle Unterstützung erfolgt in Form eines pauschalierten Zuschusses. Dieser setzt sich zusammen aus einem vom Veranstaltungsort abhängigen Grundbetrag sowie aus einem Zuschlag zur angemieteten Standfläche. Der Grundbetrag und der Zuschlag dürfen zusammen nur 50 Prozent der gesamten Veranstaltungskosten, höchstens jedoch 7500 Euro betragen.
Weitere Infos zum Landesförderprogramm bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH unter 02602⁄124308 oder per E-Mail Michael.Jodlauk@westerwaldkreis.de .
Kunst kulinarisch: „Winter, Hauch und zarte Töne“
| 21. Januar 2010 | ||
| 19:00 |
Montabaur. Die Reihe „Kunst/Kulinarisch“ geht weiter. Am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr in den Peterstor Stuben in Montabaur ist es wieder soweit. Diesmal heißt das Motto: „Winter, Hauch und zarte Töne“.
Dazu das Januarmenü:
- Bruscetta mit Avocado und Serrano
- Soufflierter Zander und Zitronenrisotto
- Geschmorte Rinderbäckchen in Rotwein, Blattspinat und blaue Kartoffeln
- Gebackenes Eis auf Vanillewaffeln mit Ragout von Kumquats
Dazu servieren Heike Lutter und Jürgen Lindner zwischen den Gängen literarische Köstlichkeiten.
Die Preise:
Lesung mit Menü: 25 Euro pro Person
Lesung mit Vorspeise: 5 Euro pro Person.
Anmeldung unter Peterstor Stuben, Gelbachstrasse 2 in Montabaur, 02602⁄4787 oder info@peterstor-stuben.de.
„Beispiel ist Ansporn für andere Betriebe“

Sie freuten sich über die erneute Auszeichnung als 3-Sterne-Gastronomiebetrieb: Joachim und Gabriele Görg (4. und 5. von rechts). (Foto: Herbert A. Eberth)
Nomborn. Passend zur Vorweihnachtszeit wurde das Hotel und Restaurant „Studentenmühle“ im idyllischen Eisenbachtal bei Nomborn einmal mehr mit Sternen der besonderen Art dekoriert: Der Deutsche Hotel‑ und Gaststättenverband zeichnete den traditionsreichen Familienbetrieb erneut als Drei-Sterne-Betrieb aus. Vor zwölf Jahren hatten sich die Hotel‑ und Gaststättenbetreiber Gabriele und Joachim Görg zum ersten Mal für diese Auszeichnung, die immer nur für drei Jahre vergeben wird, qualifiziert und konnten dieses hohe Niveau bisher immer halten.
„Wir sind sehr stolz, dass wir die Qualifikation für die drei Sterne erneut geschafft haben“, erklärte Gabriele Görg. Sie nahm die „Sternen-Plakette“ aus den Händen von Peter Stortz, Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbandes Westerwald und Präsidiumsmitglied bei DEHOGA Rheinland, sowie Frank Vogt, Vertreter der DEHOGA-Geschäftsstelle Koblenz, entgegen. Mit dem Ehepaar Görg freuten sich auch deren Töchter Carmen, Raphaela und Desirée, die als ausgebildete Hotelfachfrauen im elterlichen Betrieb mitarbeiten, über die erneute Zertifizierung. Zu den Gratulanten gehörten auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur, Edmund Schaaf, der Ortsbürgermeister von Nomborn, Johannes Hübinger, und die Tourismusbeauftragte der VG, Karin Maas. „Ich hoffe“, so erklärte Maas, „dass Ihr Beispiel Ansporn ist für andere Betriebe in der Region, ebenfalls nach den Sternen zu greifen.“
Finanztest gibt Hilfen zum Thema Versicherungen
Berlin. Ob Hausrat‑, Haftpflicht‑, Unfall‑ oder Lebensversicherung – es gibt kaum einen Lebensbereich für den es noch keine Versicherung gibt. Mit dutzenden Modellen und tausenden Angeboten versprechen die Anbieter die komplette Absicherung in allen Lebenslagen. Das neue Finanztest Spezial Versicherungen der Stiftung Warentest will im Dickicht aus Policen und Paragrafen für Durchblick sorgen. So erfährt der Leser, welche Versicherung für wen sinnvoll ist, worauf man bei Vertragsschluss achten muss und wie man seriöse von unseriösen Versicherungsvermittlern unterscheiden kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Flacher, sparsamer, brillanter: Fernseher getestet
Berlin. Bei vielen Familien stehen sie dieses Jahr wieder unter oder neben dem Tannenbaum – die großen, hochauflösenden Fernseher. Immer mehr TV-Sender strahlen ab diesem Jahr ein HD-Signal aus. Ob LED-Backlight, 200-Hertz-Technik oder DLNA-Netzwerkanschluss – die Hersteller versprechen viel Technik fürs Geld. Doch was davon braucht man wirklich? Und welches Gerät ist das Richtige für welchen Zweck? Mit ihrem test Spezial Fernsehgeräte will die Stiftung Warentest für Klarheit sorgen und bei der Kaufentscheidung helfen. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Bild für Menschen“ brachte 100 Euro

Sie freuten sich Sie freuten sich über das gute Auktions-Ergebnis: Dr. Christel Wollenberg, Bernd Nöllgen, Barbara Groth, Paul Widner, Cornelia Baas und Monika Hense (von links). (Foto: Herbert A. Eberth) Dr. Christel Wollenberg, Bernd Nöllgen, Barbara Groth, Paul Widner, Cornelia Baas und Monika Hense (von links). (Foto: Herbert A. Eberth)
Montabaur. Barbara Groth aus Montabaur ersteigerte jetzt bei einer Auktion zugunsten des „Fördervereins Westerwaldkreis Tafel Montabaur/Wirges“ das „Bild für Menschen“, das in den Geschäftsräumen der Nassauischen Sparkasse in Montabaur ausgestellt war. Besucher des Schustermarktes hatten während der Aktion „Kunst trifft Wellness“ im Montabaurer Rathaus das Bild gemalt, das nun für 100 Euro den Besitzer wechselte. Zusammen mit den Spendengeldern, die bereits während der Schustermarkt-Aktion gesammelt worden waren, kamen insgesamt 280 Euro für den Förderverein zusammen.
Paul Widner, Vorsitzender des Vereins, dankte Barbara Groth und den Initiatorinnen von „Kunst trifft Wellness“, Dr. Christel Wollenberg von der „ Bio-Wohlfühl-Oase deinebalance“ im Sporthotel Kannenbäckerland (Ransbach-Baumbach) und der Montabaurer Malerin Monika Hense, für ihr Engagement zugunsten der Tafel. Zugleich bedankte er sich bei Bernd Nöllgen von der Nassauischen Sparkasse für die Unterstützung während der Auktion. Widner versicherte allen Beteiligten, „dass das Geld sinnvoll verwendet wird“. Cornelia Baas, zuständig für die Organisation des Schustermarktes, würdigte die Aktion als eine gute und bereichernde Idee.
BARMER setzt bei Diabetiker-Hilfe auf Apotheken
Mehr als 3.000 Apotheken sind seit Jahresbeginn dem Vertrag von Deutschem Apothekerverband (DAV) und BARMER Ersatzkasse zur besseren Betreuung von Typ-2-Diabetikern beigetreten. Während somit der Anteil der teilnehmenden Apotheken bei 14 Prozent von allen 21.600 Apotheken liegt, spielt Ostdeutschland eine Vorreiterrolle: Mit 33 Prozent der Apotheken führt Brandenburg die Quotenliste an, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (32 Prozent) und Sachsen-Anhalt (29 Prozent). Das berechnete der Deutsche Apothekerverband anlässlich des bevorstehenden Weltdiabetestages am Samstag, 14. November. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hohe Blutzuckerwerte bleiben oft unbemerkt
Berlin. Etwa jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte, aber viele wissen nichts davon, so das Ergebnis mehrerer Studien in Apotheken. „Wir kennen unsere Patienten sehr gut und können sie bei einem erhöhten Diabetes-Risiko gezielt ansprechen. Ob jemand an Diabetes erkrankt ist, kann aber nur der Arzt diagnostizieren“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Täglich besuchen mehr als vier Millionen Kunden eine Apotheke. Fink: „Neben der Blutzucker-Kontrollmessung bieten Apotheken verschiedene Dienstleistungen rund um Diabetes an. Das reicht von Einnahmehinweisen über Ernährungsberatung bis zur Vermittlung passender Sport‑ oder Selbsthilfegruppen.“ Diesen Beitrag weiterlesen »
Wer Ruhe bewahrt, bleibt leistungsfähig

Mitarbeiter, die auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahren, sind produktiver und leben gleichzeitig gesünder. Bei anhaltendem Arbeitsstress hilft aber nur eines: Mal richtig abschalten! (Foto: djd/Neurexan)
(djd/pt). Unsichere Arbeitsverhältnisse, hohe Anforderungen und unflexible Arbeitszeiten setzen immer mehr Menschen unter Druck. Als Folge der psychischen Überlastung zeigen sich häufig körperliche Symptome, die von Magenschmerzen, Kopfdruck, Herzrasen, Atemnot und Durchfällen bis hin zu Nervosität, Depressionen, Unruhezuständen und Schlafstörungen reichen. „Verunsicherte Patienten schieben den Gang zum Arzt jedoch so lange wie möglich hinaus, um ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden“, weiß Dr. med. Rainer Hübner. Der niedergelassene Allgemeinmediziner warnt vor weiteren Erkrankungen wie Bluthochdruck und chronischen Herzkrankheiten als mögliche Folgen von Dauerstress.
Der Einsatz von chemischen Schlaf‑ und Beruhigungsmitteln ist jedoch nach Ansicht des auf Naturheilverfahren spezialisierten Arztes auch keine Lösung: „Diese Mittel sollten immer nur kurzzeitig und in Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.“ Beschwerden wie Unruhe, Nervosität und daraus folgende Schlafstörungen könnten nach Ausschluss einer Organerkrankung mit einer komplementären und naturheilkundlichen Therapie sehr gut behandelt werden. „Homöopathische Komplexmittel wie beispielsweise Neurexan sind bei Nervosität und Schlafstörungen gut wirksam und verträglich“, betont Dr. Hübner. „Sie verhelfen wieder zu mehr innerer Ruhe, die Leistungsfähigkeit und psychische Befindlichkeit werden dadurch gebessert.“
Mehr als 10.500 zuzahlungsbefreite Arzneimittel
Berlin. Gute Nachrichten für Millionen Patienten und Versicherte: Mehr als 10.500 Arzneimittel sind derzeit von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht befreit. Das sind fast 1.000 Medikamente mehr als vor einem Jahr. Am 1. November 2008 waren es 9.599 verschiedene Präparate, seit 1. November 2009 sind es 10.569 Packungen. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hin. Diese Zuzahlungsbefreiungen gelten für die Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen, da die Arzneimittelpreise mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegen.







