| Jul |
| 29 |
| 15:30 |
Welschneudorf. Die Nachbarschaftshilfe, Bereich Welschneudorf, lädt interessierte Bürger zum nächsten Erzähl-Café am Donnerstag, 29. Juli, 15:30 Uhr, im Gemeinschaftsraum der Kurfürstenhalle ein. An diesem Nachmittag stehen Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung auf dem Programm.
Im Familien‑ oder Bekanntenkreis hat es jeder schon erlebt: Ein Unfall, eine Krankheit und plötzlich kann ein Mensch nicht mehr für sich selbst sprechen und handeln. Selbst nahe Angehörige können in einer solchen Situation nicht für den Kranken eintreten und entscheiden.
In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann man heute festlegen, wie man in einer solchen Situation behandelt werden möchte und wer die Vollmacht erhalten soll, im Sinne der dann hilflosen Person zu entscheiden. Da es inzwischen auch Gesetzesänderungen gab, empfiehlt es sich, ältere Verfügung eventuell zu aktualisieren. Hier weiterlesen »
Stuttgart. Seit Jahresbeginn geistert das Thema “Packungsgrößen für Arzneimittel” durch die Gazetten von Gesundheits‑ und Pharmaverbänden. Patienten wundern sich schon viel länger über die bunte Verpackungsvielfalt. Jetzt meldete sich die AOK in dieser Sache zu Wort: „Es wird höchste Zeit, dass der Wildwuchs mit 49, 56, 98 oder 100 Tabletten in einer Packung geregelt und die therapeutische Gleichwertigkeit dieser Packungen klargestellt wird“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft für die Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Montag (26. Juli) in Stuttgart. Die bundesweit größte Krankenkasse unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, Lücken bei der Regelung der Packungsgrößen für Arzneimittel zu schließen. Die Ablehnung der vier großen Pharmaverbände gegen die Neuregelung ändere nichts daran, dass der Gesetzgeber hier auf dem richtigen Weg sei, so Hermann.
Karlsruhe. Nachdem kürzlich der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gefordert hatte, den Krankenkassen zu verbieten, homöopathische Behandlungen in ihren Leistungskatalog aufzunehmen, hatten Vertreter der herrschenden medizinischen Lehre erneut einen Feldzug gegen die Homöopathie als Behandlungsmethode begonnen. Folge war, dass sich auch die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) intensiv mit der Frage „Wie ist es um die homöopathischen Arzneimittel bestellt?” konfrontiert sah.
Die DHU mit Sitz in Karlsruhe beruhigt verunsicherte Patienten mit dem Hinweis, dass die Diskussion um das Für und Wider der Homöopathie so alt ist wie die Therapiemethode selbst. Zugleich sieht der deutsche Marktführer bei homöopathischen Arzneimitteln einen weiteren Beweis für das unerschütterliche Vertrauen in die Homöopathie.
Westerburg. Messies, das sind Menschen, die darunter leiden, dass sie ihre alltäglichen Aufgaben nicht durch geplantes und zielgerichtetes Handeln bewältigen können. Betroffene, die an dem sogenannten Messie-Syndrom leiden, haben sich jetzt in Westerburg in einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen mit dem Ziel, regelmäßig mit anderen Betroffenen über ihr Problem, ihre Gefühle und ihre Seele zu sprechen.
Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe findet am Montag, 2. August, 18:30 Uhr in Westerburg statt. Neue Teilnehmer sind willkommen und können sich vertrauensvoll bei der Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) unter der Telefonnummer 0 26 63⁄25 40 zu den Sprechzeiten dienstags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr oder per Mail unter wekiss@gmx.de anmelden. Hier weiterlesen »
Region. Auf Anregung einer Betroffenen möchte die Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) im Raum Mayen-Koblenz-Westerwald die erste Selbsthilfegruppe für Menschen gründen, die an einem Morbus Sudeck leiden. „Angefangen hat alles mit einem Sturz von einer Leiter“, erzählt die Betroffene am Telefon. „Die Folge: ein zersplittertes Fersenbein, das operiert werden musste. Doch nach der OP wollten die Schmerzen einfach nicht weichen. Erst vier schmerzhafte Monate später ohne Therapie stand die Diagnose fest. Ein Röntgenologe endlich erkannte es auf dem Röntgenbild eindeutig. Es ist Morbus Sudeck“.
| Aug |
| 30 |
| 18:00 |
Westerwaldkreis. Immer mehr Menschen leiden unter psychischem Stress, und längst ist Stress mehr als ein Modewort. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts erklärt. Viele Menschen fühlen sich zwischen beruf‑ und Privatleben hin‑ und hergerissen. Informationsflut, ständige Erreichbarkeit, Termindruck, Überforderung lassen die Balance zwischen Anspannung und Entspannung verloren gehen. Betroffene werden krank, fühlen sich ausgebrannt (Burn-out).
Auch in der Westerwälder Kontakt‑ und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) haben sich in der letzten Zeit die Anrufe von Menschen, die an einem Burn-Out-Syndrom ⅼ erkankt sind, gehäuft. Grund genug daher eine Selbsthilfegruppe zu dieser Thematik ins Leben zu rufen. Das erste Treffen findet statt am Montag, 30. August, um 18 Uhr in Westerburg, Paritätisches Zentrum, Neustraße 34. Diesen Beitrag weiterlesen »
| Sep |
| 25 |

Sybille Stuart vom Pflegestützpunkt Westerburg-Rennerod hat das Projekt Westerwälder Veranstaltung „Kinotag. Leben mit Demenz“ bei der zweiten Netzwerkkonferenz Demenz in Mainz vorgestellt.
Westerwaldkreis . Bei der zweiten Netzwerkkonferenz haben die Pflegestützpunkte des Westerwaldkreises (ehemalige Beratungs‑ und Koordinierungsstellen) ihre jährliche Veranstaltung “Kinotag. Leben mit Demenz“ vorgestellt. Sie wird am 25. September zum dritten Mal im Hachenburger Kino Cinexx stattfinden und informiert Betroffene und Interessierte über unterschiedliche Hilfeangebote im Westerwaldkreis. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Altenpflegeschule Westerburg und den Pflegestützpunkte Altenkirchen.
Demenz zählt schon jetzt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. „Derzeit sind 70.000 Menschen erkrankt“, sagt Jupp Arldt von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, bei der Begrüßung der gut besuchten Veranstaltung. Er geht davon aus, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 verdoppelt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Westerburg. Der Pflegestützpunkt Westerburg-Rennerod bietet im Gertrud-Bucher-Haus in Westerburg, am Mittwoch, 30. Juni, um 15 Uhr „Bewegungsspiele für Senioren mit Demenz“ an. Eingeladen sind Angehörige sowie die Demenzerkrankte. Margit Chiera, Leitung der Tagesbetreuung des Bucher-Hauses, zeigt Übungen, die im Stehen, Sitzen, oder Liegen ausgeführt werden können. Je nach körperlicher Fitnessdauern der Teilnehmer dauern diese zwischen zehn und 45 Minuten. Die Übungsleiterin wird sich den Teilnehmenden anpassen.
Koblenz. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt vor dem Verzehr von Geleebonbons in kleinen Plastikbechern (sogenannten Minicups), die in Asia-Läden oder im Internet angeboten werden. Es besteht die Gefahr, dass Verbraucher ersticken, wenn sie die mundgerechten Geleestücke aus der Verpackung herausdrücken und ruckartig in den Mund saugen.

Wandern beansprucht Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke und bringt so den Knochenstoffwechsel auf Trab. (Foto: djd/konnektiv-osteoporose.de)
(rgz). Gesunde Knochen sind kein Zufall. Wer im Alter keine Osteoporose entwickeln will, sollte seine Knochen frühzeitig stärken. Neben einer knochengesunden Ernährung mit Calcium und Vitamin Ⅾ spielt regelmäßige Bewegung eine entscheidende Rolle. Doch nicht jeder Sport hat den gewünschten Effekt. Denn Ausdauersportarten wie Schwimmen und Radfahren haben auf den Knochenstoffwechsel so gut wie keinen Einfluss.
Wie US-Wissenschaftler der University of Missouri-Columbia herausfanden, haben Radfahrer deutlich weniger belastbare Knochen als Läufer. Um die Knochen schon in jüngeren Jahren zu kräftigen, werden vor allem sogenannte High-Impact-Sportarten wie Squash, Tennis oder Basketball empfohlen. Diesen Beitrag weiterlesen »
| Mai |
| 5 |
| 18:30 |
Montabaur. Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks und der benachbarten Kaumuskulatur, eine so genannten craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sind keineswegs selten. Schätzungsweise acht Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen – mindestens drei Prozent behandlungsbedürftig. Die Beschwerden treten meist im frühen bis mittleren Erwachsenenalter auf, wobei Frauen häufiger betroffen sind.
Welche Therapie für wen in Frage kommt, erfahren Interessierte und Betroffene in der Infoveranstaltung zum Thema: „Beschwerden im Kiefergelenk“ am 5. Mai um 18:30 Uhr im Mehrzweckraum des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Montabaur. Dr. Dr. med. Michael Wiesend, Facharzt für Mund‑, Kiefer‑ und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Holger Barth, Leitung Physiotherapie werden dazu umfassend Auskunft geben. Weitere Informationen gibt es auch unter der Telefonnummer 02602 – 122 640 oder unter www.mkg-montabaur.de und www.bk-montabaur.de.
| Mai |
| 8 |
| 09:00 |
Wallmerod. Der Malteser Hilfsdienst bietet am Samstag, 8. Mai, einen Kurs für Lebensrettende Sofortmaßnahmen an. Dieser Kurs wird für die Führerscheinklassen A, A1, B, BE, L, Ⅿ oder T benötigt und findet im Schulungsraum der Malteser Dienststelle Westerwald, Bahnhofstraße 20 in Wallmerod statt. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Die Ausbildung beinhaltet acht Unterrichtseinheiten und dauert von 9 Uhr bis zirka 16:30 Uhr. Voranmeldung der Teilnehmer unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 – 547 04 70.
Westerwaldkreis. Die neue Veranstaltungsbroschüre des kreisübergreifenden Projekts „Kräuterwind“ für den Zeitraum von Ende April bis zum Jahresende führt auf rund 60 Seiten zu mehr als 120 Angeboten rund um Garten, Kräuter und Natur. Höhepunkte sind der 1. Westerwälder Kräutersommer und die Genuss-Partie-Rallye.
Jetzt, wo die Natur sich wieder aus dem Winterschlaf erholt hat, es draußen in frühlingshaften Farben grünt und blüht, locken auch die neuen Veranstaltungsangebote des Westerwälder Gemeinschaftsprojekts „Kräuterwind“ wieder zu vielfältigen Genüssen, die von zahlreichen Projektpartner ideenreich entwickelt und zusammen gestellt wurden. In gleichem Format wie der schon erhältliche Gartenführer Westerwald, führt die neue kostenfreie Broschüre auf fast 60 Seiten zu einem bunten Blumenstrauß an grünen Freizeitideen. Über 120 mal locken Gärten, Wirte, Manufakturen und Spezialisten hinaus in den grünen Westerwald. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wirges. „Es ist mir eine Ehre, beim ersten Pflegestammtisch im Westerwald mit dabei sein zu können“, begrüßte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer die Gäste im Hotel Pfaffhausen in Wirges. Dass dies keine der üblichen Politiker-Schmeicheleien war, merkten die rund 100 Teilnehmer dieser Veranstaltung, zu der das Forum Soziale Gerechtigkeit gemeinsam mit dem Förderverein des Horbacher Seniorenheims Ignatius-Lötschert-Haus eingeladen hatte, besonders daran, wie offen und ausführlich Malu Dreyer auf die Anliegen Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen einging. Forums-Sprecher Uli Schmidt hatte zuvor unter den Teilnehmern ganz besonders die Vertreter des Ignatius-Lötschert-Hauses sowie den SPD-Landtagsabgeordneten Harald Schweitzer und die SPD-Fraktionsvorsitzende im Westerwälder Kreistag, Dr. Tanja Machalet, begrüßt.
Die Ministerin selbst hatte bereits kurze Zeit nach ihrem Amtsantritt die Gründung von Pflegestammtischen angeregt, gab aber unumwunden zu, dass der eigentliche „Vater“ dieser Idee Claus Fussek sei, jener provokante und umstrittene Kritiker des herkömmlichen „Pflegesystems“, der mit Büchern wie „Im Netz der Pflegemafia“ für Furore gesorgt hat. Dreyer warb für die Pflegestammtische, die in verschiedenen Regionen des Landes bereits erfolgreich eingeführt worden seien, „ weil dort diejenigen, die kommen, auch das Wort haben“. Daran wollte sich auch die Ministerin halten, und nach einem Überblick über Grundsatzfragen einer alternden Gesellschaft, des mit ihr verbundenen wachsenden Bedarfs an Pflege und die Initiativen der Landespolitik stellte sie sich den Fragen der Gäste. Diesen Beitrag weiterlesen »
Westerwaldkreis. Mehr als 15 Jahre ist es her, dass mit dem Inkrafttreten des Pflegeversicherungsgesetzes in Rheinland-Pfalz auch eine Reihe von Beratungs‑ und Koordinierungsstellen (BeKo) ihre Arbeit aufnahmen. Waren und sind die BeKo-Stellen bisher eine wichtige Anlaufstelle für Senioren, für kranke und pflegebedüftige Menschen, für Behinderte und für Angehörige, die sich um Hilfsbedürftige in ihrer Familie kümmerten, so werden sie diese Funktion künftig unter neuem Namen, nämlich als so genannte „ Pflegestützpunkte“, übernehmen.
„Seit dem 1. Januar 2009 besteht für Pflegebedürftige und deren Angehörige ein gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung“, so Diplom-Sozialpädagogin Ursula Lanzerath vom neuen Pflegestützpunkt Montabaur/Wallmerod. Hintergrund ist die Pflegereform von 2008. Damit sind zwar vor allem die Pflegekassen in der Pflicht. Allerdings hat der Gesetzgeber auf eine unabhängige und umfassende Beratung Wert gelegt. Diesen Beitrag weiterlesen »









