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AugAug
69

Montabaur. Die Kirmes in Montabaur wird in diesem Jahr zum musikalischen Großereignis. Auf drei Open-Air-Bühnen — auf dem Großen Markt, in der Kirchstraße und erstmals auf dem neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz — wird ein umfangreiches Programm an Live-Musik von Freitag bis Montag, 6. August bis 9. August, geboten. Insgesamt 13 Live-Bands und Musikvereine sorgen für Unterhaltung bis tief in die Nacht hinein: von Rock und Pop über Salsa und alpenländische Stimmungsmusik bis hin zu Blasmusik und Bigband-Sound.

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Jul
29
15:30

Welschneudorf. Die Nachbarschaftshilfe, Bereich Welschneudorf, lädt interessierte Bürger zum nächsten Erzähl-Café am Donnerstag, 29. Juli, 15:30 Uhr, im Gemeinschaftsraum der Kurfürstenhalle ein. An diesem Nachmittag stehen Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung auf dem Programm.

Im Familien‑ oder Bekanntenkreis hat es jeder schon erlebt: Ein Unfall, eine Krankheit und plötzlich kann ein Mensch nicht mehr für sich selbst sprechen und handeln. Selbst nahe Angehörige können in einer solchen Situation nicht für den Kranken eintreten und entscheiden.

In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann man heute festlegen, wie man in einer solchen Situation behandelt werden möchte und wer die Vollmacht erhalten soll, im Sinne der dann hilflosen Person zu entscheiden. Da es inzwischen auch Gesetzesänderungen gab, empfiehlt es sich, ältere Verfügung eventuell zu aktualisieren. Hier weiterlesen »

Beim Hübinger Tenniscamp durften über 30 Kinder unter professioneller Anleitung ein „Schnuppertraining“ absolvieren und vier Tage bei herrlichem Wetter am Tennishaus zelten.

Beim Hübinger Tenniscamp durften über 30 Kinder unter professioneller Anleitung ein „Schnuppertraining“ absolvieren und vier Tage bei herrlichem Wetter am Tennishaus zelten.

Hübingen. Nachwuchsarbeit mit Spaß und Spiel steht beim Hübinger Tennisverein mit an vorderster Stelle. Das alljährliche Zeltlager gehört dabei schon fast zur Tradition. Über 30 Kinder und Jugendliche von fünf bis 16 Jahren aus dem Buchfinkenland und darüber hinaus genossen in diesem Jahr die viertägige Veranstaltung am Tennisgelände.

Erstmals integrierte der Verein ein Tenniscamp in das seit Jahren bei den Kids beliebte Zeltlager mit Lagerfeuer und Nachtwanderung. Drei ausgebildete Tennistrainer gaben Anleitungen zum erfolgreichen Tennisspiel und zur Steigerung der Kondition beim Ball‑ und Ausdauertraining. Geschicklichkeitsspiele sorgten für den nötigen Spaß bei sommerlichen Temperaturen. Hier weiterlesen »

Montabaur. Im Mons-Tabor-Bad in Montabaur werden zurzeit Wartungsarbeiten erledigt. Die Schwimmhalle ist deshalb am Sonntag, 25. Juli, erst ab 10 Uhr geöffnet. Das Freibad öffnet bei schönem Wetter von 10 bis 19 Uhr.

Auf dem Foto von rechts: Michael Perne, Michel Cudel, Hardo Diel, Uli Schmidt.

Auf dem Foto von rechts: Michael Perne, Michel Cudel, Hardo Diel, Uli Schmidt

Montabaur. Vier Radsportler aus Tonnerre und Montabaur sind seit nunmehr 20 Jahren für die deutsch-französische Partnerschaft im Sattel. Jetzt wurden Michel Cudel (Tonnerre), Hardo Diel (Daubach), Michael Perne (Nentershausen) und Uli Schmidt (Horbach) dafür als Männer der ersten Stunde im Rahmen der Jubiläumstour 40 Jahre Städtepartnerschaft Montabaur-Tonnerre durch Rheinland-Pfalz und Burgund geehrt. Sie waren bereits vor 20 Jahren bei der ersten Städtetour von der Westerwälder Kreisstadt nach Tonnerre dabei und haben in diesen Jahren keine die beiden Städte verbindende Tour verpasst.

Alle vier „Veteranen“ wollen mit zahlreichen Radsportfreunden aus beiden Ländern auch künftig auf dem Rad ihre Regionen miteinander verbinden und dabei Land und Leute sowie die Produkte aus Küche und Keller noch besser kennen lernen. Die Planungen für 2011 laufen bereits. Auf das doch nicht mehr ganz jugendliche Alter der Vier angesprochen, zitierte Uli Schmidt die Radsportlegende Rudi Altig: „Ein Radrennfahrer muss seinen Hintern besser pflegen als sein Gesicht.”

Doris Ende (fünfte von links) informierte die Wunschomas und Wunschopas der Nachbarschaftshilfe über ihr Projekt. (Foto: Herbert A. Eberth)

Doris Ende (fünfte von links) informierte die Wunschomas und Wunschopas der Nachbarschaftshilfe über ihr Projekt. (Foto: Herbert A. Eberth)

Montabaur. Der älteren Generation eine sinnvolle Aufgabe geben, indem sie jüngeren Menschen Unterstützung anbieten – das lässt sich nach Auffassung von Doris Ende leicht mit einem „Wunschoma/Wunschopa“-Projekt in die Tat umsetzen. Doris Ende (69), selbst Initiatorin einer solchen Aktion in Kaiserslautern, ermunterte bei einer Informationsveranstaltung der Arbeitsgruppe Nachbarschaftshilfe im Bürgerverein Stadtmarketing Montabaur im Restaurant „Tay-Do“ die Zuhörer zum Mitmachen. Die Nachbarschaftshilfe bietet jungen Eltern seit kurzem ein solches „Wunschoma/Wunschopa“-Projekt an und sucht dafür noch weitere interessierte Senioren.

Doris Ende gehört zu den rund 180 ehrenamtlich engagierten Rheinland-Pfälzern, die in einem vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Modellprojekt als so genannte „Senior-Trainer“ qualifiziert wurden. Deren Aufgabe ist es, Menschen über 50, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten, zu motivieren und zu beraten. Mit dem Kinderschutzbund als Partner vermittelt Doris Ende seit Oktober 2006 in der Pfalz-Metropole „Wunschomas“ und „Wunschopas“ an junge Familien und Alleinerziehende. Für ihr Projekt wurde sie 2009 mit der Ehrenmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Von links: Markus Mann, Geschäftsführer der Westerwald Pellets GmbH, Johannes Noll, Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung und Projektleiter, Rektor Wolfgang Schlüter, Erster Beigeordneter Andree Stein, Thomas Lang, Mitarbeiter der NWE Ingenieursgesellschaft und Hausmeister Thomas Bahl bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen zentralen Heizungsanlage.

Von links: Markus Mann, Geschäftsführer der Westerwald Pellets GmbH, Johannes Noll, Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung und Projektleiter, Rektor Wolfgang Schlüter, Erster Beigeordneter Andree Stein, Thomas Lang, Mitarbeiter der NWE Ingenieursgesellschaft und Hausmeister Thomas Bahl bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen zentralen Heizungsanlage.

Montabaur. Während sich die rund 300 Schülerinnen und Schüler der Waldschule in Montabaur-Horressen in die Sommerferien verabschiedet haben und das Thermometer draußen über 30 Grad Celisus anzeigt, wurde jetzt im Keller des Schulgebäudes die neue Heizungsanlage offiziell in Betrieb genommen. Bewusst erfolgte die Inbetriebnahme während der Ferienzeit, denn der Unterricht soll vom Probebetrieb nicht gestört werden. Nach erfolgreichem Probelauf steht für alle Beteiligten fest: Der nächste Winter kann kommen.

Die Sanierung der Heizungsanlage der Turnhalle war zwingend notwendig geworden. Nach der Energieeinsparverordnung durfte die aus dem Jahr 1979 stammende Anlage nicht mehr weiter betrieben werden. Der Ersatz der über 20 Jahre alten Heizung im Schulgebäude stand ebenfalls kurz bevor, so dass sich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten eine Verbundlösung für alle Gebäude auf dem Gelände der Waldschule anbot.

Die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur investiert als Schulträgerin rund 270.000 Euro in die Sanierungsmaßnahme. Mit rund 170.000 Euro beteiligen sich Bund und Land aus Mitteln des Konjunkturpakets Ⅱ an den Kosten. Zusätzlich wird ein zinsloses Landesdarlehen in Höhe von rund 98.000 Darlehen gewährt. Hier weiterlesen »

Niederelbert. Als harmlos entpuppte sich eine Brandmeldung, die am Montag (12. Juli) gegen 12.45 bei der Polizei Montabaur einging. Die Niederelberter Feuerwehr fand am Einsatzort in der Hochstraße an der Garage eines Hauses einen mit Beizöl getränkten Putzlappen, der sich in der Sonnenstrahlung stark erhitzt hatte und heftig qualmte. Ein offener Brand war jedoch nicht ausgebrochen.

Holler. Unbekannte stahlen von einem Anhänger, der auf einem Grundstück in der Niederelberter Straße abgestellt war und nicht mehr genutzt wurde, das amtliche Kennzeichen WW-K 303. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalles. Hinweise: 0 26 02⁄92 26 0.

Aug
6
Wanderungen, Naturerlebnisse und Informationen gehören zum vielfältigen Programm des Westerwald-Vereins Buchfinkenland.

Wanderungen, Naturerlebnisse und Informationen gehören zum vielfältigen Programm des Westerwald-Vereins Buchfinkenland.

Buchfinkenland. Der Zweigverein Buchfinkenland im Westerwald-Verein hat jetzt sein Veranstaltungsprogramm für das zweite Halbjahr 2010 vorgelegt und bietet Mitgliedern wie Gästen abwechslungsreiche Erlebnisse und Mitmachaktionen.

Am Freitag, 6. August, können kleine „Buchfinken“ ab 8 Jahre an einem Überlebenstraining in der Natur teilnehmen. Geleitet wird die Aktion von Roger Best vom Naturschutzzentrum Holler. Am 11. September sind alle Interessenten zu einem Gespräch willkommen, die am Aufbau eines Heimatmuseums für das Buchfinkenland interessiert sind. In Horbach hat der ehemalige Bürgerverein bereits eine große Anzahl dorfgeschichtlicher Gegenstände gesammelt die in dieses Museum für die Kleinregion einfließen könnten.

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Nur vereinzelt "tröpfelten" am Nachmittag noch Radfahrer in Weinähr ein. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Nur vereinzelt "tröpfelten" am Nachmittag noch Radfahrer in Weinähr ein. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Westerwald/Rhein-Lahn. „Es war ziemlich ruhig“, so lautete kurz und bündig die Bilanz der Feuerwehrleute in Weinähr zum Abschluss des autofreien Gelbachtags am vergangenen Sonntag. Die augenblickliche Hitzewelle hatte viele davon abgehalten, auf dem Stahlross durchs Gelbachtal zu strampeln. Von einem Viertel bis zur Hälfte der Besucherzahlen früherer Veranstaltungen reichten die Schätzungen von Vertretern der Veranstalter.

Die Weinährer Feuerwehr war schon am Morgen mit dem Aufbau der Absperrungen und anderen Arbeiten zugange, die Wehrleute konnten im Verlauf des Tages aber eine relativ „ruhige Kugel schieben“.

Zum offiziellen Startschuss am Montabaurer Rathaus samt anschließender „VIP-Tour“ hatte die Nassauische Sparkasse, Hauptsponsor des Gelbachtages, eine Reihe von Personen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft eingeladen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Boden. Ein 54-jähriger Lkw-Fahrer wurde am Freitag (9. Juli) gegen 7:35 Uhr bei einem Arbeitsunfall auf dem Gelände einer Tongrube verletzt. Nach Angaben der Polizei fuhr er rückwärts einen unbefestigten Weg hoch, um dort Abraum abzuladen. Beim Hochfahren der Ladefläche kam das Fahrzeug ins Rutschen und kippte auf die Seite. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Montabaur gebracht.

Neuhäusel. Vermutlich Jugendliche, so die Polizei, haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (8./9. Juli) im Bereich des Höhenwegs eine Reihe von Sachbeschädigungen begangen. Sie entwendeten von einem Grundstück einen größeren Kalkstein und beschädigten auf einem Nachbargrundstück einen Pkw mehrfach. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1500 Euro. Außerdem wurde dort ein Gullydeckel ausgehoben. Die Polizei (0 26 02⁄92 26 0) sucht nach Zeugen des Vorfalles.

Welschneudorf. Die Polizei sucht einen flüchtigen Motorradfahrer, dessen Fahrverhalten am Freitag (9. Juli) zu einem Unfall im Kreisverkehr an der Ⅼ 330/L 327 (Ortsausgang Richtung Bad Ems/Nassau) führte. Nach Angaben der Polizei hatte gegen 11:50 Uhr ein ortsunkundiger Lkw-Fahrer aus Hessen, der aus Richtung Nassau kommend in den Kreisverkehr eingefahren war, wegen der derzeitigen Sperrung der Ortsdurchfahrt Welschneudorf im Kreisel kurz angehalten, um sich neu zu orientieren. Der hinter dem Lkw fahrende Motorradfahrer fuhr daraufhin verbotswidrig in anderer Richtung in den Kreisverkehr ein, um den dort stehenden Lastwagen zu „ umfahren“. Als der Lkw-Fahrer seine Fahrt in Richtung Kemmenau fortsetzen wollte, kam ihm der Motorradfahrer entgegen. Der LKW-Fahrer wich nach rechts aus und stieß dabei gegen eine am Straßenrand stehende Laterne. Lkw und Laterne wurden beschädigt, der Motorradfahrer fuhr weiter, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Hinweise an die Polizei Montabaur, 0 26 02⁄92 26 0.

125 Kinder sind in diesem Jahr bei den Sommerspielen der Katholischen Kirchengemeinde in Montabaur dabei. (Fotos: Herbert A. Eberth)

125 Kinder sind in diesem Jahr bei den Sommerspielen der Katholischen Kirchengemeinde in Montabaur dabei. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Montabaur. Kinderlachen und –geschrei tönt über das Gelände, überall haben sich kleine Gruppen verteilt, um an diesem Nachmittag in diversen Disziplinen Punkte zu sammeln. Es ist „Polizeisportfest“ auf der Freizeitanlage Quendelberg, allerdings nicht etwa für uniformierte Beamte und ihren Nachwuchs, sondern für die Teilnehmer der traditionellen Sommerspiele der Katholischen Kirchengemeinde Montabaur. Das Polizeisportfest passt zum Thema der Spiele: „Dem Täter auf der Spur“.

Dosenwerfen, das traditionelle Freizeitvergnügen, ist auch heute noch bei Kindern sehr beliebt.

Dosenwerfen, das traditionelle Freizeitvergnügen, ist auch heute noch bei Kindern sehr beliebt.

Erstaunlich, wie die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren der sommerlichen Hitze trotzen und sich bei zehn verschiedenen Spielangeboten amüsieren. Während die einen sich beim „Dosen-Dribbeln“ lautstark anfeuern, versuchen sich andere beim Torwand-Schießen, beim Dosenwerfen, einer Ping-Pong-Staffel oder auch bei einer schweißtreibenden Roller-Jagd – alles mit dem Ziel, für die eigene Gruppe möglichst viele Punkte zu sammeln und dafür eine Belohnung zu erhalten.

Es ist bereits der dritte Veranstaltungstag und damit Halbzeit bei den Sommerspielen. Zwei Wochen lang kümmern sich Petra Wohlleben und Claudia Müller-Diehl aus Montabaur gemeinsam mit den Gruppenleitern Carmen Arzbach, Julia Denker, Ingo Hache, Fabian Hering, Annette Heuchemer, Susanne Klinger, David Korb, Christina Ludwig, Christina Weiß und Anika Wohlleben sowie 30 jugendlichen Gruppenhelfern im Alter zwischen 13 und 17 Jahren jeweils montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17:30 Uhr um insgesamt 125 Kinder und Jugendliche, organisieren Spiele, Wanderungen und Ausflüge. Sie tun dies alles in ehrenamtlicher Tätigkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »

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